Sonnensegel statt teurer Markisen

Sonnensegel: Flexibler Sonnenschutz für den Garten

Es muss nicht immer eine teure und schwere Markise sein, die Sie im heimischen Garten vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Ein Sonnensegel ist eine günstige und effektive Alternative. Zudem sind Sonnensegel sehr flexibel einsetzbar.

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Sonnensegel im Garten

Sonnensegel sind schnell aufgebaut und bieten einen guten Sonnenschutz.

Ob auf der Terrasse oder dem Rasen, im Garten gibt es viele Ecken, wo Ihnen die pralle Sonne ungehindert auf den Pelz brennen kann. Für den Schutz gegen das Verbrennen können Markisen, Sonnenschirme oder Pavillons zum Einsatz kommen. Markisen sind in der Regel fest am Haus montiert und spenden nur in einem bestimmten Bereich Schatten. Und auch Pavillons oder große Sonnenschirme mit schweren Füßen versetzen Sie nicht mal eben auf die Schnelle. Sonnensegel hingegen sind sehr flexibel. Sie lassen sich eigentlich überall befestigen, etwa am Apfelbaum, an Zäunen, an Balkonen oder an der Hauswand. Mit entsprechenden Stangen stehen sie im Handumdrehen sogar mitten auf dem Rasen. In der Bildergalerie finden Sie fünf beliebte Modelle bei Amazon.

Vor dem Kauf

Bevor Sie sich auf den Weg zum Sonnensegel-Kauf machen, sollten Sie sich genau überlegen, wo Sie den Sonnenschutz genau platzieren wollen, und die entsprechenden Flächen ausmessen. Unter Umständen benötigen Sie noch Befestigungsmaterial, etwa Haken für die Hauswand oder einen Baum. Die können neben dem Sonnensegel dann gleich mit in den Einkaufwagen.

Galerie: 5 beliebte Sonnensegel bei Amazon

Von der Stange oder Sonderanfertigung?

Im Fachhandel, etwa im Baumarkt oder im Garten-Center, bekommen Sie Sonnensegel in vielen Formen, Farben und Größen. Achten Sie beim Kauf darauf, ob Zubehör wie Haken, Seile und Sonnensegelstangen dabei sind. Oft müssen Sie diese Dinge separat kaufen. Geschickt zusammengestellt, etwa mit quadratischen, dreieckigen und rechteckigen Sonnensegeln, lassen sich mit mehreren Modellen auch größere Ecken im Garten vor Sonneneinstrahlung schützen. Sie finden kein geeignetes Segel? Sie können sich beim Fachhändler auch Maßanfertigungen schneidern lassen.

UV-Schutz ja, wind- und wasserdicht nur bedingt

Wind: Durch die leichte Bauweise lassen sich Sonnensegel relativ schnell auf- und abbauen. Deshalb eignen sich Sonnensegel auch nicht für stürmische Tage. Gerade bei großen Segeln hat der Wind leichtes Spiel und pustet den Sonnenschutz schnell in Nachbars Garten.
Regen: Da Sonnensegel in der Regel nur gegen Sonnenlicht schützen sollen, müssen sie nicht unbedingt wasserdicht sein. Wenn Sie Ihre Sonnensegel das ganze Jahr aufgestellt haben, kann das sogar kontraproduktiv sein. Regenwasser kann dann nicht abfließen und sorgt für große Wasserbeulen, die auf Dauer den Stoff dehnen und beschädigen. Außerdem kann das Gewicht des Wassers die Haltestangen oder die Aufhängungen in Mitleidenschaft ziehen. Wenn die Segel eine Neigung von 15 bis 20 Grad aufweisen, kann sich das Wasser nicht stauen. Dann spricht auch nichts gegen wasserdichte Stoffe.
UV-Schutz: Sonnensegel sollten nicht nur vor der Sonnenwärme und dem hellen Licht schützen, sondern auch vor der für den Sonnenbrand verantwortlichen UV-Strahlung. Normaler Stoff hält die UV-Strahlen nicht vollständig auf. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass der Stoff einen UV-Schutz besitzt.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“