Bienensterben

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BIENENSTERBEN

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Bienen sind unentbehrlich

Sie gehören mit rund 100 Millionen Jahren auf der Erde zu den ältesten Lebewesen.

Bienen tragen durch die Bestäubung zu unserer Lebensqualität bei.

Bienen sind ein Hauptbestandteil des funktionierenden Ökosystems und halten das Leben auf der Erde im Gleichgewicht.

Sie sind unsere Lebens- und Nahrungsspender.

Ihre Bestäubungsleistung macht Bienen zu einem enormen Wirtschaftsfaktor.

So drastisch würde sich unsere
Welt ohne Bienen ändern

Das Angebot an Lebensmitteln und Kleidern verknappt, wodurch unsere Ernährung einseitig wird. Unsere Gärten und die Natur erscheinen kahl und eintönig.

  • Honig- und Wildbienen bestäuben
    75 % unserer Nahrungsmittelpflanzen

    unseres Nahrungs - mittelangebots geht ohne Bienen verloren

      Obst

    • Birnen
    • Zitronen
    • Limetten
    • Orangen
    • Kirschen
    • Wassermelonen
    • Himbeeren
    • Äpfel
    • Granatäpfel
    • Brombeeren
    • Erdbeeren
    • Weintrauben
    • Zwetschgen
    • Marillen
    • Pfirsiche
    • Bananen

      Ananas

      Gemüse

    • Artischocken
    • Süßkartoffeln
    • Bohnen
    • Paprika
    • Auberginen
    • Zuckerrüben
    • Knoblauch
    • Kartoffeln
    • Tomaten
    • Avocados
    • Kürbisse
    • Salat
    • Karotten
    • Spargel
    • Zuchini
    • Mais

      Nüsse

    • Cashewnüsse
    • Mandeln
    • Milchprodukte

    • Milch
    • Käse
    • Pflanzen / Kräuter

    • Raps
    • Arzneimittelpflanzen
    • Sonnenblumen
    • Wildkräuter
    • Baumwolle
    • Diverses

    • Vanille
    • Schokolade
    • Honig
    • Kaffee

    Durch die Verknappung des Angebots werden Lebensmittel teurer.

    Zudem gibt es beispielsweise ohne Erdbeeren keine Erdbeermarmelade. Produktionsstätten, Verpackungsmaterialien und Marketing für solche Lebensmittel werden überflüssig. Viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz.

    Unsere Gesundheit leidet.
    Die Welt gerät aus den Fugen.

    Ohne Bestäubung vermehren sich viele Pflanzen nicht mehr.

    Ohne Pflanzen verhungern darauf angewiesene Insekten, Vögel und Säugetiere.

    Dies hat enorme Auswirkungen auf unser Ökosystem.

    Ernteausfälle führen zu Vitaminmangel und der Zunahme von Krankheiten.

    Weltweit würden zusätzlich 1,4 Millionen Menschen sterben.
    Mehr Infos

    Unsere Wirtschaft verliert an Leistung

    Die Biene ist unser drittwichtigstes Nutztier.

    Sie sind nun
    123
    Sekunden auf dieser Seite.

    In dieser Zeit trägt die Bestäubungsleistung der deutschen Wirtschaft folgende Summe bei:

    72

    Die Artenvielfalt ist stark gefährdet!

    Weltweit gibt es ca. 20.000 Bienenarten.
    Nur 9 davon produzieren Honig.

    In Deutschland leben
    rund 560 Bienenarten.

    Eine davon ist die Honigbiene

    Sie sind 123 Sek. auf dieser Seite. In dieser Zeit leisten Bienenvölker in Deutschland folgendes:

    0.6

    Honigproduktion in kg

    0051340

    Zurückgelegte Strecke in km

    2567009

    Blütenbesuche

    Erdumrundungen

    1.3

    1952

    2,5

    Millionen
    Bienenvölker

    Ein Rückgang

    von über

    50 %

    2015

    <1

    Million
    Bienenvölker

    Die meisten Bienenarten in Deutschland sind jedoch Wildbienen

    Wildbienen leben einzeln, nicht wie die Honigbienen in Staaten. Eine Mutter kümmert sich alleine um ihre 3 bis 20 Nachkommen. Sie produzieren keinen Honig, da die Versorgung mit Nektar und Pollen genügt.

    Anders als die Honigbienen nisten Wildbienen im Boden, in trockenen Pflanzenstängeln oder auch in Schneckenhäusern.

    53 % der Wildbienenarten sind gefährdet
    oder ausgestorben

    293 der 560 Arten stehen auf der Roten Liste:

    • Ausgestorben/ verschollen
    • Vom Aussterben bedroht
    • Stark gefährdet
    • Gefährdet
    • Gefährdung unbekannten
      Ausmaßes
    • Extrem selten

    Die Hauptursache des
    Bienensterbens sind wir!

    Honig- und Wildbienen leiden gleichermaßen unter der heutigen Entwicklung. Allerdings sind nur die Wildbienenarten vom Aussterben bedroht, da durch fehlende Nisträume und Futtermaterial die Nachkommen nicht versorgt werden können. Die Honigproduktion sichert der Honigbiene Schutz und Versorgung, denn in Deutschland kümmern sich rund 110.000 Imker um etwa 750.000 Bienenvölker.

    Vernichtung und Verminderung von Lebensraum, Nistmaterial & Nahrungsangebot

    Die Fläche an natürlichem Boden nimmt durch Bebauung und Bodenversiegelung ab. Dazu zählen nicht nur Bauwerke oder Straßen, sondern auch die unterirdische Bebauung, wie Kanäle oder Leitungen, wodurch Hohlwege, Ackerbrachen, Sandwege und ähnliche Strukturen vermehrt fehlen.
    Die Tatsache, dass wir in Deutschland täglich 100 Fußballfelder an natürlichem Boden verlieren, unterstreicht diese Entwicklung.

    Eine weitere Ursache ist die Verringerung der Biodiversität durch die intensive Landwirtschaft. Dies beinhaltet die Flurbereinigung, auch landwirtschaftliches Neuordnungssystem genannt, großflächige Monokulturen, ausgiebigere Grünland- und Ackernutzung sowie die Konzentration auf Gärfuttermittel für Nutztiere und die Wildkräuterbekämpfung.
    Daraus resultiert eine einseitige Ernährung der Bienen basierend auf weniger Pollenarten und dem langandauernden Pollenmangel.

    Belastung von Pollen und Nektar
    durch Pestizide

    Bienen leiden unter Orientierungsverlust und chronischen Vergiftungen. Zu den Pestiziden zählen auch Insektizide, Antibiotika, Herbizide sowie Beizmittel der konventionellen Landwirtschaft. Zudem muss man damit rechnen, dass Pollen und Nektar von gentechnisch veränderten Pflanzen ebenfalls negative Auswirkungen haben werden.

    Bienenfeinde und Krankheiten

    Zu den Bienenfeinden zählen beispielsweise die Varroa-Milbe und der Nosema-Pilz aus Asien, welche aufgrund der Globalisierung nun auch in Deutschland auftreten. Da Bienen diese Art von Parasiten nicht kannten, sind sie diesen bisher noch nicht gewachsen.

    Die veränderten Lebensbedingungen führen zu einer geringeren Widerstandskraft der Bienen. Sie sind aufgrund des Nahrungsmittelmangels geschwächt und somit weniger resistent gegen Angreifer.

    Die Top
    15
    Experten-
    Tipps

    Helfen Sie, die Bienen zu retten!

    Experten sagen: WIR MÜSSEN ETWAS TUN! Werden Sie jetzt aktiv und helfen Sie, das Bienensterben zu beenden. Wählen Sie aus unserer großen Auswahl von Tipps und teilen Sie Ihren Beitrag mit Freunden, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Jede Hilfe zählt!

    Das Sterben der Bienen geht uns alle an!

    Ein Drittel von dem, was wir essen, gäbe es nicht ohne Bienen. Unsere Lebensweise und unser Kaufverhalten, wie auch eine Agrarwende hin zu einer ökologisch-bäuerlichen Landwirtschaft, sind notwendige Änderungen, um dem Bienensterben nachhaltig entgegenzuwirken.
    Mehr

    CLAUDIA ROTH MdB.,
    Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

    Es mangelt stark an
    Nistplätzen!

    Jeder Einzelne kann durch die Schaffung von Nistplätzen und die Anpflanzung von Wildpflanzen etwas tun. Auch sollten Imker ihre Honigbienen nahe ihren Stöcken mit Pollen versorgen, damit die Bienen nicht so weit fliegen müssen! Welche Wildpflanzen Sie benutzen sollten, erfahren Sie im
    E-Book.

    TOM MÜLLER,
    Projektleitung GEO-Tag der Artenvielfalt

    BIO-LEBENSMITTEL KAUFEN!

    Kaufen Sie nur Bio-Lebensmittel ein, um die Bienen
    zu schützen und zu fördern. Damit wirken Sie
    nachhaltig an der Wurzel des
    Bienensterben-Problems.
    Mehr

    HANS HERREN,
    Insektenforscher & Gründer der Stiftung Biovision

    INTERAKTIVES SCHULKONZEPT
    UNTERSTÜTZEN!

    Unterstützen Sie Projekte, welche die frühzeitige Aufklärung der Schüler über die Wichtigkeit der Bienen fördern. Das Non-Profit-Projekt HOBOS vermittelt dies auf spieleriche und interaktive Weise, zum Beispiel durch den Besuch eines Bienenstocks, der mit Sensoren und einer Webcam ausgestattet ist.
    Mehr

    PROF. DR. JÜRGEN TAUTZ,
    Bienenexperte und HOBOS-Gründer (Universität Würzburg)

    Verwandeln Sie Ihren Garten in ein blühendes Paradies!

    Lassen Sie Rasenmäher, Heckenschere und chemische Pflanzenschutzmittel in der Ecke stehen und bieten Sie den heimischen Pflanzen und Lebewesen einen Lebensraum. So findet die Biene ausreichend Nahrung und auch Sie werden davon profitieren.
    Mehr

    IMKERMEISTER DR. JENS RADTKE,
    Länderinstitut für Bienenkunde, Hohen Neuendorf E.V.

    Agieren Sie als Vorbild!

    Klären Sie Ihre Kinder über die Wichtigkeit der Bienen und ihre Leistung auf und kaufen Sie lokalen Honig! Agieren Sie bei herabfliegenden Insekten als Vorbild und verhalten Sie sich ruhig. So nehmen Sie den Kindern die Angst vor Bienen und geben der Biene ein positiveres Image.
    Mehr

    DR. BARBARA BÄR-IMHOOF,
    Bienenforscherin CIBER, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit für “More than Honey”

    Werden Sie selbst zum Imker!

    Stellen Sie Bienen- bzw. Insektenhotels für Wildbienen auf und werden Sie so selbst zum Imker. Pflanzen Sie außerdem Bienenweidepflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten, sodass die Bienen über das Jahr verteilt genügend Nektar und Pollen finden.
    Mehr

    Dipl. Biologin Lea Schmitz, Pressereferentin, Deutscher Tierschutzbund E.V.

    Nutzen Sie die Natur!

    Lassen Sie anstelle von chemischen Pflanzenschutzmitteln Meisen, Einsiedler- und Schlupfwespen schädliche Insekten auf natürliche Weise kontrollieren. Errichten Sie Nistmöglichkeiten durch Ecken mit lockeren, sandigen Böden oder Steinhaufen und sorgen Sie für Wasserstellen oder feuchte Erde, um Wildbienen zu fördern.
    Mehr

    Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein,
    Landschaftsökologin, Universität Freiburg

    Basteln Sie Ihr eigenes Bienenhotel!

    Das Grundgerüst des Bienenhotels ist ein Holzrahmen, den Sie selbst zusammenbauen. Füllen Sie den Holzrahmen mit Lehm und stoßen Sie Löcher verschiedener Größe hinein. Die Bohrung sollte sechs Zentimeter tief sein. Wichtig ist, dass die Bohrlöcher nicht durchgängig sind, sondern hinten abschließen. Füllen Sie das Hotel am besten mit Halmen und Gräsern.
    Mehr

    Roland Hipp,
    Kampagnen-Geschäftsführer & Hobby-Imker, Greenpeace Deutschland

    Spritzen Sie keine Insektizide in Ihrem Garten!

    Vertreiben Sie ungewollte Insekten durch Mischkulturen. Knoblauch und Lavendel in Rosen halten Blattläuse fern. Bringen Sie dazu ganz gezielt Pflanzen in Ihren Garten, die von den Bienen als Nahrung gern angenommen werden.
    Mehr

    Tomas Brückmann, Experte Pestizide & Biodiversität, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland E.V.

    Vom Gartenfreund zum Bienenfreund!

    Sie als Gartenfreund können aktiv mithelfen, indem Sie auf eine bewusste bienenfreundliche Gartengestaltung setzen. Verwenden Sie biologischen und mechanischen Pflanzenschutz und meiden Sie möglichst bienengefährliche Produkte. Pflanzen Sie, worauf Bienen fliegen (siehe komplette Auswahl im E-Book).

    Petra Friedrich, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutscher Imkerbund E.V.

    Bieten Sie einen Rückzugsort!

    Werden Sie selbst zum Imker und schenken Sie einem ganzen Bienenvolk (z. B. mit Hilfe einer BienenBox) eine neue Heimat.
    Mehr

    Marco Heinrich, Verantwortlicher Redakteur Ein Herz für Tiere

    Sichern Sie ausreichend Nektar- und Pollenquellen!

    Wirken Sie auf die Gemeinde ein, damit der Stadtgarten nicht zu oft gemäht wird und v.a. nicht alles auf einmal. Wenn Sie Ihre Streuobstwiese außerdem nur zweimal im Jahr mähen und heimischen Honig biem regionalen Imker kaufen, können Sie der Hönigbiene schon helfen.
    Mehr

    Dr. Peter Rosenkranz,
    Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde, Universität Hohenheim

    Schützen Sie die Wildbiene mit ungestörten Böden!

    Setzen Sie sich für offene, ungestörte Böden ein und schützen Sie so die auf sich allein gestellte Wildbiene. Verzichten Sie auf häufiges Mähen und die Bebauung freier Flächen. Lassen Sie morsche Bäume stehen und leere Schneckenhäuser liegen. So helfen Sie dabei, die Wildbiene mit Nistmaterialien (Blattstückchen, Pflanzenhaare und kleine Steinchen) und Nistmöglichkeiten zu versorgen.
    Mehr

    Cornelis Hemmer, Vorstand Stiftung Mensch und Umwelt

    Teilen & Aufmerksamkeit generieren!

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    Mehr

    Redaktion, egarden.de

    Was andere bereits tun

    Die Initiative sorgt für mehr Natur in den Städten. Mittlerweile summen einige große Städte mit.
    Fördern den Schutz von Honig und Wildbienen im städtischen Raum und sensibilisieren durch Bildungsangebote.
    Fordern das Verbot von Agrargiften sowie einen Aktionsplan zur Rettung der Biene. Unter “Rette die Biene” findet man eine Livecam eines Bienenstocks.
    Bürgerbewegung, welche mit verschiedenen Aktionen eine Agrarreform durchsetzen möchte.
    Im Zentrum steht die nachhaltige und ökologische Bienenhaltung. Unter anderem gibt es eine Bienenschule sowie Bienenpatenschaften.
    Stellen App bereit mit der jeder Einzelne sich über Bienenfreundlichkeit informieren kann. Download App Store / Play Store
    Aufklärung und aktiver Schutz der Wildbiene und ihres Lebensraums.
    Das HoneyBee Online Studies-Projekt dient zur interaktiven Aufklärung in der Schule und erlaubt den Besuch in einem Bienenvolk.
    Bienensauna, welche für Imker entwickelt wurde, um die Varroa-Milbe zu bekämpfen. Das Ergebnis: gesunde, vitale Bienenvölker.

    Kommentare

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