Wiederverwendbar und komfortabel

Im Test: Kompaktgrills für unterwegs

Planen Sie einen Trip in die Natur? Ob es nur auf die Picknick-Wiese geht oder zum Camping: Nehmen Sie einen kleinen, tragbaren Grill mit! Hier lesen Sie, welcher Kompaktgrill sein Geld wert ist.

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Pärchen grillt im Freien

Fleisch unter freiem Himmel brutzeln – mit den richtigen Kompaktgrills können Sie das überall und jederzeit tun.

Egal, ob am Strand, im Park oder vielleicht sogar auf dem Balkon: Bei gutem Wetter und in geselliger Runde darf der Grill nicht fehlen. Der Fünf-Euro-Einweggrill von der Tankstelle reicht, wenn Sie spontan einige Würstchen bräunen möchten, aber für das gemütliche Grillpicknick darf es gerne etwas hochwertiger sein. Das haben auch viele Hersteller erkannt und bieten mittlerweile zahlreiche kompakte Grillgerät-Modelle an, die problemlos im Kofferraum während der Urlaubsreise noch ein Plätzchen finden.

T-Bone-Steaks am Strand?

Das Angebot an tragbaren Grills könnte unterschiedlicher nicht sein. Qualität, Ausstattung und Preis reichen von einfach bis gehoben. Deshalb überlegen Sie sich am besten vorher, wie Sie sich Ihre Grillausflüge vorstellen. Dabei sollten Sie sich über einige Dinge im Klaren sein: Mit einem Kompaktgrill können Sie keine halbe Armee verköstigen. Und auch die Zubereitung von ausgewachsenen T-Bone- oder Porterhouse-Steaks erweist sich als schwierig.
Einige wenige Kompaktgrills haben einen Deckel oder lassen sich damit nachrüsten. Mit diesen Modellen können Sie sogar einen kleinen Braten entspannt garen, während Sie sich den angenehmen Dingen des Lebens widmen. Wenn Sie gerne indirekt grillen, Ihr Fleisch also nicht direkt über der Glut, sondern unmittelbar daneben garen, ist ein Kompaktgrill mit Deckel ebenfalls eine gute Wahl. Bedenken Sie aber, dass diese Modelle auch mehr Platz im Auto benötigen.

Galerie: Kompakte Holzkohlegrills im Test

Unterwegs zündeln

Tragbare Grills bedeuten Mobilität und die soll ja nicht dadurch eingeschränkt sein, dass Sie noch einen Drei-Kilo-Sack Holzkohle mit auf die Reise nehmen. Am einfachsten ist es, den Grill anzündfertig mitzunehmen. Packen Sie also vor dem Ausflug ganz klassisch Grillanzünder und Kohle in den Grill. Etwas komfortabler geht es mit „Unterwegs-Paketen“ wie dem Grillcube, dem Grillbag oder auch den „Easy Start Premium Briquettes“. Bei diesen Produkten dient die Verpackung um die Kohlen als Anzünder; sie lassen sich also sehr leicht und sauber mitnehmen. Natürlich können Sie auch einen speziellen Anzündkamin für kleine Grills einpacken, aber nötig ist er nicht unbedingt. Im Gegensatz zu den kleinen Grillschalen früherer Jahre sind nämlich die meisten tragbaren Grills so konstruiert, dass sie einen ordentlichen Durchzug haben und recht schnell betriebsbereit sind. Hervorzuheben ist hier besonders der LotusGrill, der von Haus aus eine Art Kamin für handelsübliche Holzkohle und einen batteriebetriebenen Lüfter besitzt. Damit ist er in ungefähr fünf Minuten startklar.

Wohin mit den Restkohlen?

Tragbare Grills mit Deckel haben einen großen Vorteil: Sind Sie mit dem Grillen fertig, können Sie den Grill schließen und auskühlen lassen. Löschaktionen mit Wasser oder Bier sind überflüssig und Sie riskieren auch keinen Waldbrand, da Sie gar nicht erst auf die schlechte Idee kommen, die Restglut in die Flora zu schütten. Entsorgen können Sie die abgekühlte Kohle dann problemlos in einem Mülleimer.
All diese Faktoren fließen in unser Testergebnis ein. Wir haben überprüft, wie gut die Grills trotz ihres kompakten Aussehens ausgestattet sind. Wenn sich die Geräte vielseitig einsetzen lassen und die Zubereitung selbst außergewöhnlicher Speisen ermöglichen, punkten sie in Sachen Funktionalität. Außerdem haben wir auch die Verarbeitung der Grills und des mitgelieferten Zubehörs kritisch betrachtet.

Fazit: Kompaktgrills

Abschließend lässt sich zusammenfassen: Schlecht ist keines der getesteten Grillgeräte. Die Zeit der Einweggrills und Zehn-Euro-Tankstellen-Dreibeine ist längst vorbei. Wer unterwegs im Urlaub seinem Hobby nicht abschwören möchte, findet hier das passende Grillgerät für sich. Verhungern müssen Sie jedenfalls nicht. Die Testergebnisse im Detail finden Sie in der obigen Bildergalerie.

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