Der sorgt für ordentlich Qualm

Mini-Smoker Weber Smokey Mountain Cooker im Test

Für das Räuchern von Fisch oder Fleisch benötigen Sie keinen riesigen Räucherofen oder Smoker. Vielleicht reicht auch schon die 37-Zentimeter-Variante des Smokey Mountain Cookers von Weber aus.

Datum:
Weber Stephen Smokey Mountain Cooker

Für einen Smoker sehr platzsparend: der Weber Stephen Smokey Mountain Cooker.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Dennoch bleibt unterm Strich festzuhalten, dass Webers kleiner Räuchergrill ein feines Gerät für alle ist, die immer schon auf der Suche nach einem handlichen Smoker waren. Selbst wenn mal Gäste kommen, stehen Sie mit dem Gerät nicht auf verlorenem Posten: Ungefähr sechs Kilogramm Fleisch bekommen Sie auf den beiden Rosten durchaus gar.

Pro

  • Geringes Aufstellmaß
  • Einfache Handhabung
  • Stabile Temperaturen über langen Zeitraum
  • Auch als Räucherofen nutzbar

Kontra

  • Direktes Grillen und Smoken nicht parallel möglich
  • Nachlegen umständlich (Brennstoff/Räucherholz)
  • Relativ dünnwandig
  • Wärmespeicherung erfolgt kaum über das Material

Weber Smokey Mountain Cooker (37 cm)

Für Grillgerichte, die laut Rezept viele Stunden über der Glut schwitzen müssen, benötigen Sie eigentlich einen Smoker – also eines dieser großen Räuchergeräte der amerikanischen Grillkultur. Dumm nur, dass vernünftige Smoker-Exemplare in der Regel sehr viel Platz benötigen und nicht gerade preiswert sind.
Von Weber kommt jetzt die Lösung dieses Problems. Denn den Smokey Mountain Cooker von Weber gibt es inzwischen auch in einer Version mit nur 37 Zentimetern Durchmesser. Dafür findet sich fast überall ein Plätzchen, zumal der Mini-Wasser-Smoker auch nur 80 Zentimeter hoch ist.

Räuchern mit dem Weber Smokey Mountain Cooker

Vom Prinzip her funktioniert das kleine wie die großen Modelle: Eine Wasserschale dient als Temperaturregulator zwischen Grillgut und Glut. Das funktioniert auch im kleinen Maßstab absolut reibungslos, das Heißräuchern klappt wunderbar, der Smokey Mountain Cooker hält stabil die Temperatur – und das bei sehr übersichtlichem Brennstoffbedarf.
Im Test haben wir eine Rinderbrust (auch Brisket genannt) für knapp sieben Stunden auf den Rost gelegt; verbraucht hat der Smoker dafür gerade einmal 1,7 Kilogramm Holzkohlebriketts. Worauf Sie beim Räuchern von Fleisch achten sollten, können Sie übrigens auf eKitchen nachlesen. Einzig das Nachlegen von Brennstoff ist aufgrund der geringen Größe durch die Frontklappe etwas problematisch; am besten geht es tatsächlich mit einer Zange und jedem Brikett einzeln. Hier wäre es sinnvoller, ließe sich das Zwischenteil kurz hochnehmen, was aber an fehlenden Griffen scheitert.

Galerie: Drei beliebte Smoker-Modelle im Vergleich

Aufbau nicht ganz simpel

Größter Schwachpunkt des Grills ist tatsächlich die Anleitung, die leider auf der Aufbauzeichnung Teile ausweist, die es zumindest in der deutschen Ausführung des Grills nicht gibt. Außerdem ist nicht ganz ersichtlich, unter welche Schrauben die beigepackten isolierenden Unterlegscheiben müssen und unter welche die normalen aus Edelstahl kommen.
Etwas schade ist außerdem, dass sich die Schrauben, mit denen die Füße an der unteren Schale befestigt werden, an der Innenseite nicht als Auflage für den Rost nutzen lassen; sonst könnten Sie den Smokey Mountain Cooker auch ohne den Mittelteil verwenden und als einen kleinen Kugelgrill „missbrauchen“.

Galerie: Für eine entspannte Grillsaison: Die nützlichsten Grillgadgets

Weber Smokey Mountain Cooker (37 cm)

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