Rauchiger Genuss

Geschmackserlebnis Räuchern: Smoker-Grills im Vergleich

Räuchern ist nichts für Ungeduldige: Zwei Stunden Garzeit sind da schon wenig. Aber das Warten lohnt sich, denn das Grillgut wird dadurch besonders aromatisch. Damit Sie das passende Gerät finden, hat eGarden drei beliebte Smoker-Modelle verglichen.

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Smokergrill

Durch den Räucherprozess verleiht ein Smoker Ihrem Grillgut den authentischen Barbecue-Geschmack.

Räuchern hat im Grunde nur eine Aufgabe: Der schonende Garprozess soll Lebensmittel haltbar machen. Ein netter Nebeneffekt ist das aromatische Geschmackserlebnis. Die gängigste Räucher-Variante ist das Heißräuchern. Hier steht der Geschmack im Vordergrund, die Haltbarkeit wird nur um ein paar Tage verlängert. Das Räuchergut wie Fleisch und Fisch wird in einem Smoker nicht direkt erhitzt, sondern durch den von einer separaten Hitzequelle abgegebenen Holzrauch gegart – bei Temperaturen zwischen 50 und 90 Grad Celsius.
Eine gute Mischung zwischen kurzer Garzeit und intensivem Räuchergeschmack bieten die Smoker-Loks oder die Grill-Räucher-Kombi Smokey Mountain Cooker von Weber-Stephen. Bei diesen Geräten spricht der Fachmann vom „Smoken“ – eine Mischung aus traditionellem Grillen und Räuchern.

Die Preisfrage

Aufgrund der unterschiedlichen Räuchermethoden und -geräte variieren die Preise stark. Die kleine GrillLok von Landmann gibt’s schon ab 122 Euro, der klassische Räucherschrank von Thüros kostet dagegen schon in der kleinsten Ausführung 266 Euro. Die Grill-Räucher-Kombination Smokey Mountain Cooker von Weber-Stephen ist ab 360 Euro erhältlich. Vor dem Kauf sollten Sie überlegen, wie flexibel der Grill sein soll und wie Sie räuchern wollen. Der Räucherschrank ist dabei der Unflexibelste, weil er tatsächlich nur räuchern kann – das aber zumindest bei exakten Temperaturen.

Der Geschmack und die Reinigung

Geschmacklich ist ein geräuchertes Stück Fleisch oder Fisch aus einem Räuchergerät unschlagbar. Wenn Sie Räucherchips hinzufügen, erhalten Sie fruchtige oder holzige Aromen. Mehr zum Thema „Räuchergut“ finden Sie auf eKitchen.de. Die Reinigung eines Räucherofens nach getaner Arbeit ist vergleichsweise schnell erledigt. Insgesamt kommt aber ein ähnlicher Arbeitsaufwand wie mit einem Holzkohlegrill auf den Räuchermeister zu: Schließlich müssen Sie am Ende des Grillfests die Asche der Kohle und der verwendeten Räucherchips entfernen.

Galerie: Drei beliebte Smoker-Modelle im Vergleich

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