Weber regelt das!

Kugelgrill Weber Original Kettle im Test

Weber ist einer der ganz großen Hersteller im Grillbereich. Die Modellvielfalt ist enorm und auch die Qualität der Weber-Grills genießt einen guten Ruf. Wie schlägt sich der Kugelgrill Weber Original Kettle im Test?

Datum:
Weber Original Kettle

Der wohl bekannteste Grill-Hersteller tritt mit dem Weber Original Kettle zum Test an.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Der Original Kettle von Weber überzeugt durch eine solide Verarbeitung. Die Zuluft lässt sich einfach und effizient durch das One-Touch-System regeln und auch bei der Temperaturregelung macht keiner den Grills von Weber etwas vor. Kleine Mankos sind der dünne Grillrost und die Ascheschale, die nicht windgeschützt ist.

Pro

  • tiefer Kessel
  • solide verarbeitet
  • sehr gute Zuluftregelung

Kontra

  • dünner Grillrost
  • kein Aschetopf

Weber Original Kettle

Der Original Kettle ist unter den vielen Holzkohlegrills des Herstellers der Klassiker. Er verfügt über einen verchromten Grillrost mit einem Durchmesser von 57 cm, ein im Deckel eingelassenes Grillthermometer und ist solide verarbeitet. Der Aufbau gelang im Test leicht, da der Original Kettle mit nur drei Schrauben auskommt. Der Rest wird gesteckt oder geclipst. Zudem ist im Original Kettle das sogenannte One-Touch-System verbaut, das durch eine Art Propeller im Inneren der Kugel zum einen die Luftzufuhr regelt und die Asche aus der Schüssel befördert. Dadurch macht dem Original Kettle bei der Zuluft- und Temperaturregelung so leicht keiner was vor.

Galerie: Kugelgrills um 200 Euro im Test

Weber Original Kettle Rost

Die Zuluft- und Temperaturregelung wird unter anderem durch das One-Touch-System gesteuert. Der Grillrost an sich ist aber ziemlich dünn und zeichnet kaum ein vernünftiges Branding aufs Grillgut.

Kleine Fehler

Auch wenn der Original Kettle ein solider Kugelgrill ist, mit dem jeder ambitionierte Griller seinen Spaß hat, ergab der Test einige Kritikpunkte. Durch das One-Touch-System wird zwar die Asche aus der Kugel entfernt, landet aber statt in einem geschlossenen Aschetopf in einer Ascheauffangeschale. Nicht schlimm, aber diese Aluschale ist nicht nur wegen ihrer Windanfälligkeit etwas unpraktisch, sondern zeigte sich im Test auch anfällig für Beulen. Der Grillrost stellte sich als sehr dünn heraus, sodass ein ordentliches Branding auf Steaks und Würstchen kaum möglich war. Der Deckel des Original Kettle schließt nicht ganz exakt und der Grill zieht etwas Luft. Und wohin mit dem Deckel? Er lässt sich nicht ohne weiteres am Grill befestigen, da kein Deckelscharnier vorhanden ist. Ein Deckelhalter mit dem Namen Slide-A-Side muss seperat bei Weber nachgekauft werden.
Weber Original Kettle Ascheschale

Der Weber Kettle hat keinen geschlossenen Aschebehälter, sondern lediglich über eine Aluminium-Schale, in der die Asche aufgefangen wird. Die kriegt durch das dünne Material nicht nur leicht Beulen, sondern ist auch windanfällig.

Im Weber-Online-Shop ist der Original Kettle für 229,99 Euro erhältlich, es lohnt sich aber auch ein Blick in andere Shops, dort lassen sich einige Euro sparen.

Alternative: Rösle Sport No.1 F50

Der Rösle Sport No.1 F50 fällt zwar etwas kleiner aus, aber er punktet mit einem wandelbaren Grillrost für direktes und indirektes Grillen und einem klappbaren Deckel.

Weber Original Kettle

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