Kugelgrill

Was ein Kugelgrill und eine Seefahrtsboje gemein haben ist nicht offensichtlich erkennbar aber die Idee für einen solchen Grill kam Mitte des 20. Jahrhunderts bei einer Segeltour durch das Betrachten einer auf dem Wasser schwimmenden Boje. Das Prinzip des Kugelgrills ist demnach gar nicht so alt, wie man vielleicht vermutet. Aus der oberen Kugel eines dieser versenkten Seezeichen entstand dann der erste kugelförmige Grill und ermöglichte eine neue Form des Grillens. Die Besonderheit dieser Grillform im Gegensatz zur traditionellen Zubereitung ist die Möglichkeit das Grillgut direkt und indirekt zu grillen.

Mit Hilfe des indirekten Grillens können selbst ganze Geflügel- oder Bratenstücke auf dem Grill optimal zubereitet werden. Dabei werden die Grillstücke nicht über der Glut gegart sondern, ähnlich wie die Umluftfunktion eines Backofens, durch die Deckel reflektierende Wärmestrahlung. Die Zirkulation der heißen Luft, die durch das kugelförmigen Gehäuse entsteht, sorgt für eine gleichmäßige Bräunung, die auf herkömmlichem Wege nicht möglich wäre. Die kompakte Bauweise des Kugelgrills sorgt zudem für eine große Mobilität und ist platzsparend zu verstauen. Viele Modelle haben mittlerweile auch ein eingebautes Thermometer, damit man die Hitze der Grillkammer besser kontrollieren kann.

Der Kugelgrill bietet sehr viel Komfort gepaart mit vielen Vorteilen gegenüber Elektro- oder Kohle- bzw. Gasgrills. Die einzigen Nachteile bestehen, wie bei der Holzkohle, in der Rauchentwicklung, die allerdings teilweise durch das geschlossene System kompensiert werden kann.

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