Im Gartenstuhl vorm Kamin

Kamingrill: Immer am selben Platz

Ein Kamingrill im eigenen Garten sieht nicht nur schick aus, er ist auch praktisch. Unter anderem lässt er sich außer mit Grill- und Holzkohle auch mit Holz befeuern. Zudem sorgt die Abwärme für gemütliche Abendstunden.

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Kamingrill

Ob Bausatz oder selbst gebaut – ein Kamingrill wertet jeden Garten auf.

Der Grillabend mit Freunden oder der Familie muss immer gut vorbereitet werden. Grill aufstellen, Grillzubehör zusammensuchen und bereitlegen. Und wie geht’s weiter, wenn es regnet? Wenn Sie gerne und oft solche Grillabende veranstalten, sollten Sie einmal über einen fest installierten Kamingrill nachdenken. Am richtigen Platz aufgebaut, bringt der so einige Vorteile mit sich, etwa regensicheres Grillen. Und alle Grillutensilien sind immer am richtigen Platz. eGarden klärt auf, welche Vorzüge ein Kamingrill noch hat und worauf Sie beim Kauf oder Selbstbau achten sollten.

Genehmigung und Nachbarn

Da ein Kamingrill in der Regel fest verbaut wird, sollten Sie vorher beim zuständigen Bauamt klären, ob Sie dafür eine Baugenehmigung brauchen. Sonst droht Ihnen womöglich ein Abriss, bevor Sie das erste Steak gegrillt haben. Eventuell muss ein Schornsteinfeger den Kamingrill vor Gebrauch abnehmen. Es kann auch nicht schaden, wenn Sie Ihr Vorhaben kurz mit den Nachbarn besprechen. Vor dem Aufbau lässt sich so noch einiges klären, etwa Standort oder Kaminhöhe. Beschwerden im Nachhinein bedeuten meist Stress und viel Arbeit.

Bausatz oder selber bauen

Kamingrills gibt es im Handel, etwa im Baumarkt, im Garten-Center oder bei Amazon in den verschiedensten Formen und Materialien. Es gibt sie aus Naturstein, Beton und Metall. Manche sind klassisch einfach gestaltet, andere kommen daher wie komplette Einbauküchen für den Garten – die Auswahl ist groß. Oft werden die Fertig-Kamingrills als Bausatz angeboten. Die bestehen dann häufig aus wenigen größeren Teilen, die sich zu Hause einfach zusammenbauen lassen. Alle gesetzlichen Bestimmungen, etwa die strengen Vorschriften für Schornsteine, sind bei den Fertig-Produkten schon berücksichtigt. Wenn Sie planen, einen Kamingrill selber zu bauen, sollten Sie sich vorher genau erkundigen, welche Vorschriften Sie beachten müssen.
Fleisch aus dem Kamingrill

In einem Kamingrill ist der Grillrost meist größer. Das heißt, mehr Platz für mehr Fleich und Würstchen.

Die Vorzüge eines Kamingrills

Der Kamingrill ist immer schnell einsatzbereit und muss nicht erst aus der Garage geholt und aufgebaut werden. Der hohe Kamin leitet den Rauch kontrolliert nach oben ab und verteilt ihn nicht im Garten, wo er Gäste und Nachbarn stören könnte. Auch Ascheteilchen werden durch den Schornstein abgeleitet. Im Kamingrill kann man neben Grill- und Holzkohle auch Holz verbrennen. Das ist praktisch gerade für Ast-Reste. An etwas kühleren Sommerabenden verbreiten Kamingrills eine wohlige Wärme und tragen zur gemütlichen Stimmung bei. Selbst im Herbst ist so noch manche Gartenparty möglich. Sogar bei Regen fällt der Grillabend nicht ins Wasser, da Glut und Grillgut gut geschützt vor sich hin brutzeln. Auch praktisch: Alle Grillutensilien sind immer am vorgesehenen Platz, etwa Grillkohle, Grillzange oder Grillgeschirr – vorausgesetzt, Sie haben dafür Haken, Ablageflächen und Staufächer eingeplant.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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