Behagliche Wärme im Sommergarten

Gartenkamin selber bauen – Wärme und Grillgut in einem

Ein Gartenkamin spendet gemütliche Wärme an langen Sommerabenden und kann zugleich als Grill dienen. Lesen Sie hier, wie Sie einen Gartenkamin selbst bauen!

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Gartenkamin

Der Gartenkamin lässt sowohl Ihnen als auch Ihrem Grillgut warm um's Herz werden.

Viel zu oft endet ein gemütliches Beisammensein im sommerlichen Garten abrupt, weil die Temperaturen nach Sonnenuntergang stark sinken. Dies lässt sich mit einem Gartenkamin verhindern, der bis später in die Nacht hinein Wärme spendet und mit knisternden Flammen für ein ganz besonders behagliches Ambiente sorgt.
Ein Gartenkamin kann zusätzlich als Grill genutzt werden oder sogar als Pizzaofen. Bauen Sie Ihren Gartenkamin am besten selbst, sodass er sich im Aussehen optimal an Ihren Garten oder Ihre Terrasse anpasst.

Gartenkamin selbst bauen: die Vorbereitungen

Natürlich können Sie nicht einfach drauflos mauern. Machen Sie sich zunächst einige Gedanken über die beste Position für Ihren Gartenkamin: Auf einer Terrasse stellen Sie ihn am besten in der Ecke auf, sodass er möglichst wenig Platz wegnimmt und zugleich der ganzen Terrasse Wärme spendet. Soll der Gartenkamin im Garten stehen, sollten Sie ihn nicht unbedingt mitten auf dem Rasen platzieren, wo er auf Dauer zum optischen Störfaktor werden könnte. Wählen Sie lieber einen Standort an der Seite.
Achten Sie darauf, dass der Gartenkamin auf einem feuerfesten Untergrund steht. Am einfachsten geht dies mit Gehwegplatten. Legen Sie eine ganz neue Grillecke am Ende des Gartens an, sollten Sie ohnehin einen kleinen Gehweg anlegen, der von niedrigen Gartenlampen gesäumt wird: Wenn Sie oder Ihre Gäste am späteren Abend wieder zum Haus müssen, ist der Weg dorthin bestens ausgeleuchtet.
Nicht zuletzt machen Sie sich im Vorfeld auch über den Stil Ihres Gartenkamins Gedanken. Haben Sie eine mediterrane Atmosphäre mit Naturstein und Terrakotta geschaffen, sollte sich der Kamin entsprechend daran anpassen. Mögen Sie eher modernes Design, setzen Sie auf Beton und Stahl. Achten Sie beim Kauf aller Materialien darauf, dass sie feuerfest sind!

Nun wird der Gartenkamin gebaut

Beim Bau sind Winkelmesser und Wasserwaage Ihre besten Freunde: Achten Sie darauf, dass die Seitenwände rechtwinklig zur Rückwand stehen und alles waagerecht angeordnet ist. Wenn der Mörtel einmal getrocknet und die Wand schief ist, können Sie alles nur noch abreißen und von vorne beginnen. Denken Sie beim Mauern daran, dass die Steine versetzt stehen müssen: Beginnen Sie die zweite Reihe also mit einem halben Stein. Mauern Sie bis zur gewünschten Höhe. Denken Sie hier daran, dass Sie später beim Grillen eine angenehme Arbeitshöhe haben möchten. Müssen Sie sich beim Grillen ständig vorbeugen, warten am nächsten Tag Rückenschmerzen auf Sie.
Ist die Arbeitshöhe erreicht, mauern Sie eine Lage quer, sodass die Ziegel nach innen abstehen: Dies dient später als Unterlage für den Grillrost. Auf Wunsch können Sie natürlich mehrere Lagen mauern, aber achten Sie darauf, dass aus dem Gartenkamin nicht der Turmbau zu Babel wird. Nach dem letzten Grillrost mauern Sie noch etwa drei weitere Ziegelreihen als Windschutz. Möchten Sie einen Rauchabzug aufsetzen, sollten sich die oberen Reihen etwas verjüngen, d. h. Sie setzen die Ziegel mit jeder Reihe etwas mehr innen an.

Die weitere Ausstattung für den Gartenkamin

Unterhalb der Auflage für den Grillrost können Sie Stauraum für Holzscheite oder einen Sack Grillkohle anlegen. Darüber kommt dann die Feuerwanne für den eigentlichen Kamin bzw. Grill. Als Gartenkamin ist Ihr Bauwerk nun fertig. Wollen Sie ihn häufiger zum Grillen nutzen, sollten Sie über einen kleinen seitlichen Anbau nachdenken, auf dem das frische Grillgut stets griffbereit zur Hand ist.
Ein schöner Gartenkamin wertet Ihren Garten oder Ihre Terrasse enorm auf und bietet beste Voraussetzungen für lange gemütliche Sommerabende im Freien.
Weitere Informationen zu Außenkaminen.

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