So machen Sie es richtig

Einfahrt pflastern und gekonnt gestalten

Eine gepflasterte Einfahrt und Pflasterwege werten optisch Ihr Grundstück auf. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie diese Aufgabe selbst übernehmen. Erfahren Sie hier worauf Sie achten müssen.

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Einfahrt pflastern

Mit der richtigen Technik gelingt auch Laien eine vorzeigbare Einfahrt.

Das Pflastern der Einfahrt ist eine Aufgabe, die Sie mit etwas handwerklichem Geschick selbst erledigen und dadurch Kosten sparen können. Die Erstellung des Pflasters durch eine Fachfirma kann für eine herkömmliche Garageneinfahrt zwischen 1.000 und 2.000 Euro allein für den Arbeitslohn liegen. Erledigen Sie die Aufgabe selbst, addieren sich zu den Materialkosten allerdings auch noch Mieten für Baugeräte wie die dringend benötigte Rüttelplatte oder einen kleinen Bagger für den Bodenaushub.

Einfahrt pflastern - das benötigte Werkzeug bereitstellen

Eine gründliche Vorbereitung ist das A und O, wenn Sie Ihre Einfahrt selber pflastern möchten. Berechnen Sie die Fläche und das benötigte Material. Planen Sie auch ein, dass Ihr Pflaster ein Gefälle benötigt, damit das Regenwasser ablaufen kann. Folgende Werkzeuge benötigen Sie für die Pflasterarbeiten:
  • Spaten und Schüppen
  • Wasserwaage, langes Maßband und Zollstock
  • Maurerschnur und Metallstäbe zum Befestigen
  • Plattenheber und Pflasterhammer
  • Winkelschleifer mit Diamantscheibe
  • Rüttelplatte,
  • Evtl. einen kleinen Bagger
  • Lange Aluminiumleiste oder Holzlatte sowie Fugenkelle
  • Leistungsstarke Bohrmaschine mit Quirl
  • Speißfass.

Die Wahl der Pflastersteine

Ein weiterer wichtiger Punkt der Vorbereitung zum Pflastern der Einfahrt ist die Auswahl des Materials. Zahlreiche Pflastersteine stehen für die Gestaltung Ihrer Einfahrt zur Wahl. Um ein harmonisches Gesamtbild mit Ihrem Haus zu erzeugen, sollte das Pflaster dem architektonischen Stil Ihres Hauses entsprechen und farblich passen. Gut für den Selbstbau geeignet sind
  • Betonsteinpflaster
  • Klinkerpflaster
  • Natursteinpflaster
  • Basaltsteine.

Der Untergrund als tragfähige Basis beim Pflastern der Einfahrt

Bevor Sie Ihre Einfahrt pflastern können, müssen Sie den Untergrund vorbereiten. Ein tragfähiger Untergrund für Ihr Pflaster besteht aus 25 bis 30 Zentimetern Schotter und 5 Zentimetern Feinsplitt.
Der erste Schritt ist die Markierung der Fläche für Ihre Einfahrt mit einer Maurerschnur. Messen Sie dazu die Fläche genau ab und schlagen Sie Metallstäbe im Abstand von etwa zwei Metern an den Rändern in den Boden. Verbinden Sie die Stäbe auf der Höhe des vorgesehenen Pflasters mit der Maurerschnur. Nun folgt die Untergrundbearbeitung:
  1. Bodenaushub mit einer Tiefe von etwa 40 Zentimetern
  2. Einbringung der ersten 10 bis 15 Zentimeter dicken Schotterschicht
  3. Gründliches Abrütteln mit der Rüttelplatte
  4. Randsteine und Ablaufrinne am Übergang zur Garage in Betonbett setzen
  5. Zweite Schotterschicht einbringen und gründlich abrütteln
  6. Feinsplitt aufbringen und abrütteln
  7. Feinsplitt mit der Aluminium- oder Holzlatte geradeziehen.

Tipp: Berücksichtigen Sie bereits bei den Schotterschichten das notwendige Gefälle.

Einfahrt pflastern

Nun können Sie die Einfahrt pflastern, indem Sie die Pflastersteine entsprechend Ihrer Vorstellungen verlegen. Beginnen Sie in einer Ecke und beachten Sie eine Fugenbreite von mindestens 3 mm. Richten Sie die Fugen mit der Fugenkelle gerade aus und befestigen Sie die Steine mit dem Pflasterhammer. Für den Zuschnitt einzelner Steine an den Rändern ist der Winkelschleifer ideal. Dabei immer wieder mit der Wasserwaage die gerade Oberfläche überprüfen. Zum Schluss fegen Sie groben Sand oder Feinsplitt in die Fugen und verdichten die gesamte Fläche noch einmal mit der Rüttelplatte.

Die fertige Einfahrt - hat sich die Mühe gelohnt

Wenn Sie Ihre Einfahrt selber pflastern, reduzieren Sie die Baukosten und können später stolz auf das Ergebnis Ihrer Arbeit sein. Dabei haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Kreativität einzusetzen und Farbmuster oder Kreise zu formen.

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