So sind Sie gut zu Vögeln

Tipps und Tricks für den Bau einer Voliere

Wenn Sie Vögel als Haustier halten wollen, sollten Sie den kleinen Zwitscherbolzen auch etwas Raum gönnen. Besser als ein kleiner Käfig ist eine großzügige Voliere. Wie Sie die selber bauen, erfahren Sie hier.

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Tipps und Tricks für den Bau einer Voliere

Eine Voliere zu bauen ist eigentlich ganz einfach. Wir geben Tipps für den Eigenbau.

Vögel können ihrem Besitzer sehr viel Freude bereiten (und den Nachbarn zur Weißglut bringen). Sie sollten möglichst artgerecht gehalten werden und dazu gehört ein möglichst großer Käfig. Wenn Sie zu den Bastlern gehören, denen kaufbare Volieren zu profan sind, gibt es hier ein Tipps, was Sie beim Bau einer Voliere beachten sollten.

Auf das Material der Voliere kommt es an

Bevor Sie mit dem Bau beginnen, sollten Sie sich für ein Material entscheiden – Holz oder Metall. Beides hat Vor- und Nachteile. Metall (wenn die Voliere draußen aufgestellt werden soll, sollte es natürlich rostfrei sein) ist nahezu unkaputtbar. Sie müssen keine Angst haben, dass wilde Tiere einbrechen oder die Vögel sich den Weg nach draußen freiknabbern. Dafür ist Metall schwerer zu verarbeiten und verzeiht keine Fehler beim Aufbau. Zudem ist Metall teuer. Zwischen 300 und 400 Euro müssen Sie für eine vernünftige Voliere anlegen.
Tipps und Tricks für den Bau einer Voliere

Natürliche Äste sind die besten Sitzstangen für Vögel.

Holz ist natürlich, aber gerade bei größeren Vögeln wie Papageien oder Kakadus ist es kein sicheres Hindernis. Sie knabbern sich leicht durch das weiche Material. Auch der Schutz vor Eindringlingen wie Mardern oder Ratten ist dürftig. Die Nager könnten sich durchfressen. Ein weiterer Nachteil ist die Wetter-Anfälligkeit. Wird es nachts feucht, kann das Material schnell anfangen, zu schimmeln. Eine zusätzliche Versiegelung ist in dieser Hinsicht unumgänglich. Dafür ist Holz günstiger. Hier müssen Sie zwischen 100 und 200 Euro in die Hand nehmen.
Empfehenswert ist eine Mischform. Den eigentlichen Käfig können Sie aus Metall bauen, alle inneren Teile dürfen aber gerne aus Holz sein. Gerade für die empfindlichen Krallen der Vögel sind Sitzstangen aus Metall Gift.

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Bau einer Voliere

Wie beim Bau eines Vogelhäuschens, sollten Sie sich vor Beginn über die Größe Gedanken machen. Wir empfehlen aber eine Mindestgröße von 2 x 2 x 2 Metern. Als Außengestänge bieten sich Vierkantrohre aus Aluminium mit einem Durchmesser von 20 Millimetern an. Für diese Größe gibt es passende Winkel im Baumarkt. Als Wand ist ein Maschendrahtzaun ideal. Verbinden Sie die Vierkantrohre mit den Winkeln, bis Sie ein stabiles Gerüst haben.
Tipps und Tricks für den Bau einer Voliere

Spielzeug ist auch für Vögel eine Freude.

Um den Zaun (und damit die Wände) an den Vierkantrohren zu befestigen, bohren Sie in regelmäßigen Abständen Löcher hinein und befestigen Sie den Zaun mit Schrauben. Unterlegscheiben, welche einen größeren Durchmesser besitzen als die Maschen des Zauns, fixieren den Zaun am Gestänge. Vergessen Sie nicht das Gestänge in der Mitte mit einem weiteren Vierkantrohr zu versehen. Zum einen wird die Voliere dadurch stabiler, zum anderen können Sie an den Mittelstreben die Sitzstangen für Ihre Vögel befestigen. Diese Vorgehensweise funktioniert ebenfalls mit Holz. Hier benötigen Sie allerdings keine Winkel. Verschrauben Sie die Holzstreben einfach direkt miteinander.

Einrichtung der Voliere

Im Sommer können Sie die Voliere mit Ästen eines Baumes samt Blättern ausstatten. Auch größere Steine oder kleinere Baumstämme passen. Auf dem Boden kann Sand oder Streu verstreut werden. Schließlich halten sich auch Vögel teilweise auf dem Boden auf.
Alexander Scherb

von

Mit Schrebergarten aufgewachsen, wurde mir die Natur in die Wiege gelegt. Von Ahorn bis Zypressen gilt mein Interesse allem was blüht.

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