Klick- und Klebe-Fliesen

Terrassenfliesen: die schönsten Angebote

Unter Terrassenfliesen versteht man heute meist Holz- oder Kunststoff-Fliesen, die per Klicksystem zusammengesteckt werden. Es gibt aber auch echte Terrassenfliesen, wie man sie aus dem Sanitärbereich kennt. eGarden erklärt die Unterschiede.

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Terrassenfliesen

Terrassenfliesen sehen schick aus und lassen sich leicht sauber halten.

Die Zeit der grauen Einheits-Terrassenfliesen sind längst vorbei. Heutzutage schreitet der Hausbesitzer über Bodenbeläge aus Holz, Granit oder Schiefer. Aber auch die altbekannte Bodenfliese gilt als beliebter Bodenbelag für die Terrasse. Sie sind gut zu reinigen und die Oberfläche ist eben. Außerdem sind sie nicht so hoch und schwer wie etwa Steinplatten. Allerdings muss die Fliese mit Bedacht ausgewählt werden. Für den Terrasseneinsatz sollte sie einige wichtige Kriterien erfüllen. Welche das sind lesen Sie im Folgenden. Außerdem finden Sie fünf beliebte Terrassenfliesen aus verschiedenen Materialien in der Bildergalerie. Eine andere Alternative zu Fliesen sind Terrassenplatten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Unterschiede Klicksysteme und Bodenfliesen

Klicksystem: Terrassenfliesen mit dem so genannten Klicksystem können aus Holz oder Kunststoff sein. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen, etwa aus verschiedenen Echtholz-Varianten, in Schiefer-Optik und sogar als Kunstrasen-Fliesen. Sie besitzen am Außenrand der Fliesen eine Plastikvorrichtung, mit der sie miteinander zusammengesteckt werden können. Sie lassen sich auf fast jedem Untergrund verlegen, etwa auf Holz oder Estrich. Da sie in der Regel nicht verklebt oder befestigt werden, sind solche Terrassenfliesen sehr schnell auf- und wieder abbaubar und in der Regel sofort belast- und begehbar. Und sie hinterlassen keine Rückstände.
Bodenfliesen: Bodenfliesen müssen bestimmte Kriterien erfüllen, damit sie im Außenbereich eingesetzt werden können. Welche das sind, lesen Sie im nächsten Abschnitt. Sie werden in der Regel wie Fliesen im Sanitär-Innenbereich mit einem speziellen Kleber fest verklebt und anschließend verfugt. Mit ein wenig handwerklichem Geschick ist das problemlos für Jedermann möglich.

Diese Kriterien sollte eine Bodenfliese erfüllen

Damit die Fliesen alle Wetterkapriolen unbeschadet überstehen, Personen auf den nassen Fliesen nicht so leicht ausrutschen und Frost die Fliesen nicht beschädigt, sollten Sie bei der Auswahl auf folgende Dinge achten:
Frostbeständigkeit: Damit eine Fliese als frostbeständig gilt, darf ihr Wasseraufnahmevermögen bei höchstens drei Prozent liegen. Frostsichere Fliesen werden mit dem Symbol eines sechs-zackigen Eiskristalls gekennzeichnet.
Rutschfestigkeit: Nach einem Regenschauer sind die Fliesen nass. Dann besteht erhöhte Rutschgefahr. Rutschhemmende oder rutschfeste Fliesen sind deshalb Pflicht. Die Rutschfestigkeit von Fliesen im Innen- sowie im Außenbereich ist in Klassen festgelegt: Fliesen in der Klasse R9 haben mit einer Trittsicherheit bei einer Neigung von drei bis zehn Grad den niedrigsten Rutschschutz. Geeignet sind solche Fliesen etwa für Wohnungen und Innentreppen. Die höchste Rutschfestigkeit haben Fliesen in der Klasse R13. Sie sind trittsicher bei einer Neigung von über 35 Grad. Fliesen in den Klassen R10, R11 und R12 eignen sich zum Beispiel für Bäder und Außentreppen. Bedenken Sie jedoch, je höher die Rutschfestigkeit, desto schwieriger gestaltet sich die Reinigung der Fliesen. Ein Hochdruckreiniger kann dann hilfreich sein.
Abriebfestigkeit: Die Abriebfestigkeit und Härte von Fliesen ist in Klassen von eins bis fünf eingeteilt. Fliesen in den Klassen eins und zwei, sind für den Außenbereich nicht geeignet. Ab Klasse drei können die Fliesen auch Outdoor benutzt werden. Für die Terrasse empfehlen sich Fliesen mindestens mit der Klasse vier.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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