Sonnenschutz für jede Terrasse

Markise: Welche Arten sorgen auf der Terrasse für Schatten?

Eine Markise schützt vor direkter Sonneneinstrahlung und spendet Schatten für das nachmittägliche Kaffeekränzchen auf der Terrasse. Das Angebot an Markisen ist groß. Aber welche ist die richtige? eGarden begibt sich auf Sonnenschutz-Mission.

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Markise

Blauer Himmel und Sonnenschein und die Markise schützt vor Sonnenbrand – was will man mehr?

Markise ist nicht gleich Markise. Es gibt die Sonnenschützer in verschiedenen Ausführungen und Materialien von günstig bis sehr teuer. Auch in der Installation unterscheiden sich die Varianten. Es gibt Markisen, die sind leicht und einfach nur mit Stangen festgeklemmt, andere sind schwer und müssen an der Hauswand fest verschraubt werden. eGarden zeigt im Folgenden, welche Markisen-Arten es gibt und was sie können. In der Bildergalerie finden Sie je ein beliebtes Modell der einzelnen Arten bei Amazon.

Die Pergola-Markise

Pergola-Markisen besitzen immer ein Gerüst – die Pergola. Meist besteht das Gerüst aus Aluminium oder anderem Metall mit Schienen, in denen die Markise läuft. Es gibt allerdings auch Modelle mit runden Rohren, auf die die Markise mit Schlaufen gezogen wird. Gerade die Modelle, in denen die Markisen in Schienen verlaufen, sind besonders für große Terrassen geeignet, da sie sehr stabil und windsicher sind. Durch das stabile Gerüst sind auch gebogene Formen möglich. Oft lassen sich bei dieser Variante auch Seitenteile als Windschutz einziehen.

Galerie: 5 beliebte Markisen bei Amazon

Die Seilspann-Markise

Seilspann-Markisen werden an gespannten Seilen aufgehängt und bewegt. Meist sind das Drahtseile. Es gibt aber Modelle mit Stoffseilen. Praktisch: Seilspannmarkisen können in bereits vorhandene Gerüste, etwa in eine Holzpergola, nachträglich eingebaut werden. Seile und Markisen gibt es im Handel meist im Set und in verschiedenen Größen und Stofffarben. Solche Stoffbahnen können Sie auch selber anfertigen, etwas Geschick an der Nähmaschine vorausgesetzt. Ansonsten nähen Markisenhersteller auch nach Maß.

Die Klemm-Markise

Wenn Sie keine Löcher in Ihre Hausfassade bohren wollen oder dürfen, sind Klemm-Markisen die erste Wahl. Die werden ganz ohne Bohrer und Schrauben befestigt. Dabei werden die Standrohre einfach zwischen Boden und Decke gespannt. Damit das funktioniert, muss dafür allerdings ein geeigneter Gegenpunkt, etwa eine Decke eines darüberliegenden Balkons, zur Verfügung stehen. Deshalb sind Klemm-Markisen besonders für Balkons in Etagenwohnungen geeignet. Die Montage ist sehr einfach in Eigenregie zu bewältigen.

Die Gelenkarm-Markisen

Wie der Name es schon sagt, werden Gelenkarm-Markisen über zwei Arme aus- und eingefahren. Die Arme werden durch Gasdruckfedern gespannt und halten so den Markisenstoff straff. Um das Gewicht zu reduzieren, werden Gelenkarm-Markisen meist aus Aluminium gefertigt. Die Markisen werden fest an der Wand oder Decke verschraubt und mittels Handkurbel oder elektrischem Motor aus- und eingefahren. In der Regel sind Gelenkarm-Markisen wegen ihrer Konstruktion maximal bis vier Meter ausfahrbar. In Ausnahmefällen sind auch fünf Meter möglich. Bei starkem Wind sollte die Markise eingefahren werden, da sich die Arme sonst verbiegen können.

Die Kassetten-Markise

Kassetten-Markisen sind die Luxusklasse der Gelenkarm-Markisen. Ihre Funktionsweise ist gleich. Der Unterschied: Beim Einfahren verschwinden sie in einem Kasten und sind so vor Wind und Wetter geschützt.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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