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Standortwahl: Immergrüne Kletterpflanzen für den Garten

Immergrüne Kletterpflanzen wie Efeu, Geißblatt, Clematis und Blauregen sind echte Kletterkünstler. Doch nicht jeder Klettermaxe ist für jede Klimazone in Garten gleichermaßen geeignet. eGarden hilft bei der Standortwahl.

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Clematis: immergruene Kletterpflanze

Die Clematis montana ist sehr robust und bedeckt dank ihres kräftigen Wuchses schnell große Flächen.

Immergrüne Kletterpflanzen verwandeln selbst kleinste Gärten und Balkone in ein blühendes Paradies. Ob als „grüner Anstrich“ für den unansehnlichen Gartenzaun, als Schattenspender für die Pergola, als farbenfroher Blätterpelz für die Hauswand oder als blühender Sichtschutz. Es gibt für jeden Standort und Zweck immer eine grüne Lösung. Beachten Sie bei der Auswahl: Einige Kletterpflanzen benötigen Rankgitter als Kletterhilfe, andere Arten hangeln sich von alleine mit Hilfe von Haftwurzeln in die Höhe. Wir stellen Ihnen in diesem Ratgeber einige beliebte Kletterpflanzen vor und verraten, für welchen Standort sich diese besonders gut eignen.

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Grüne Klimaanlage: Gartengestaltung mit immergrünen Kletterpflanzen

Grün tut gut und entspannt. Studien belegen, dass Pflanzen unser Wohlbefinden und die Konzentration steigern und negative Gefühle und Stress reduzieren. Angeblich meistern Menschen schwierigere Situationen besser, wenn sie dabei auf Pflanzen blicken. Weiteres Plus: Grünpflanzen produzieren Sauerstoff, verringern die Sonneneinstrahlung bei Gebäuden und eignen sich obendrein als Schalldämmer. Außerdem macht das Grünzeug auch optisch etwas her. Wer keine Lust darauf hat, andauernd grünen Nachschub zu kaufen, pflanzt mehrjährige, winterharte Kletterpflanzen.

Welche Kletterpflanzen eignen sich für welchen Standort?

Je nach Sorte bevorzugen immergrüne Kletterpflanzen schattige, halbschattige und sonnige Standorte. Der schnellwüchsige Schlingknöterich gedeiht – ebenso wie einige Clematis-Sorten oder das Geißblatt – prächtig an jedem Standort. Die Pflege des Knöterich ist jedoch ziemlich aufwändig. Dafür verdeckt er zügig bauliche Mängel und trägt deshalb im Volksmund den Spitznamen Architektentrost.
Generell mögen Kletterpflanzen humusreiche, nicht zu trockene Böden und vor allem die immergrüne Clematis legt Wert auf schattige Füße. Am besten, Sie pflanzen im Wurzelraum einen passenden Bodendecker. Dieser wehrt gleichzeitig Unkraut ab. Auch Stauden sind gute Schattenspender.
Sie suchen eine immergrüne Kletterpflanzen für Zaun, Hauswand, Terrasse oder als Sichtschutz? HIer die Standortpräferenzen im Überblick (Dopplungen möglich):
  • Kletterpflanzen für schattigen Standort: Efeu, Geißblatt, Kletterhortensie, Kletterrosen, Pfeifenwinde
  • Kletterpflanzen für halbschattigen Standort: Blauregen (Wisteria), Clematis, Geißblatt, Gold-Geißblatt, Hopfen, Kletterhortensie, Kletterrosen, Pfeifenwinde, Schokoladenwein (Akebie), Wilder Wein
  • Kletterpflanzen für sonnigen Standort: Blauregen, Clematis, Geißblatt, Gold-Geißblatt, Hopfen, Pfeifenwinde, Schokoladenwein, Klettertrompeten, Kletterrosen, Weinreben, Wilder Wein

Immergrüne Kletterpflanzen – auf was muss ich beim Kauf achten?

Viele Kletterpflanzen begrünen in kürzester Zeit ganze Hauswände, Veranden, Zäune und Spaliere. Doch nicht jede Kletterpflanze eignet sich für jeden Zweck. Je nach Klettereigenschaft schaffen einige Klettermaxe nämlich bei geeignetem Boden schnell vier bis sechs Meter. Sie eignen sich ideal zur Begrünung ganzer Fassaden, aber für herkömmliche Gartenzäune mit maximal zwei Metern Höhe sind sie denkbar ungeeignet. Besser sind in diesem Fall blütenreiche, langsam wachsende Kletterpflanzen. Außerdem passt nicht jeder Untergrund zu jeder Klettertechnik. Einige Selbstklimmer hinterlassen zudem Rückstände oder verursachen Schäden am Bauwerk oder der Rankhilfe. Auch die Traglast und Statik spielen bei der Wahl der Kletterpflanze eine Rolle. Nicht jeder Rosenbogen ist für schweres Gewicht ausgelegt und kein Putz haftet unendlich. Informieren Sie sich vor der Anschaffung über die Standortbedingungen, die Wuchshöhe, die Wuchseigenschaften und die Pflegeintensität – damit Einsatzzweck, Standort und Pflänzchen zusammenpassen.

Was sind die Vorteile von immergrünen Kletterpflanzen?

  • Verbessern das Raum- und Gartenklima
  • Bieten Sicht- und Lärmschutz
  • Reduzieren die Schadstoffbelastung
  • Erhöhen die Luftfeuchtigkeit
  • Schaffen Unterschlupf für Mäuse, Vögel und Insekten
  • Schützen Fassaden vor Graffiti

Nachteile von Kletterpflanzen

  • Beschädigen eventuell Fassade oder Rankhilfe
  • Regenrinnen werden verstopft (Tipp: Dachrinnen reinigen)
  • Wurzeln zerstören ggf. Hauswand
  • Benötigen regelmäßige Pflege

Immergrüne Kletterpflanzen

Silke Orth

von

Das Paradies kann warten – ich bin im Garten.