Perfekt für die kalte Jahreszeit

Außenkamine für Garten und Terrasse

Es gibt nichts Schöneres, als die ersten Sonnenstrahlen im Frühling auf der heimischen Terrasse zu verbringen. Doch je später der Abend, desto kühler wird es auch. Die einfache Lösung für dieses Problem: Außenkamin.

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Kamin im Garten

Ein Außenkamin auf der heimischen Terrasse macht den eigenen Garten zur Wohlfühloase.

Mit der Anschaffung eines freistehenden Außenkamins für den Garten oder einen im Mauerwerk fest verankerten für die Terrasse liegen Sie voll im Trend. Was früher der konventionelle Heizpilz war, ist heute ein für draußen geeigneter Kamin. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Ob man lieber mit Gas, Holz oder Holzkohle heizen will, bleibt dem Kunden selbst überlassen. Und wer es ganz exklusiv mag, der denkt vielleicht über die Anschaffung eines Barbecue-Grills nach, der sich nach dem Essen hervorragend zum Kamin umfunktionieren lässt. Wir möchten Ihnen die gängigen Außenkaminmodelle einmal vorstellen.
Kamin auf der Terrasse

Ein Außenkamin lässt sich auch hervorragend als Blickfang mitten auf der Terrasse oder im Garten integrieren. Solche Planungen sollten allerdings nicht ohne einen Experten vorgenommen werden.

Anschaffung und Einbau eines Außenkamins

Bei Anschaffung und Einbau eines Außenkamins hat man je nach Modell verschiedene Möglichkeiten. Entweder man lässt den Fachmann kommen, oder man legt selbst Hand an. Entscheidet man sich für einen Handwerker, wird eine gemeinsame Sichtung der Wohnverhältnisse empfohlen. Zusammen mit dem Spezialisten lassen sich die individuellen Gegebenheiten von Garten und Terrasse am besten beurteilen und der Kamin schließlich genau anpassen. Möchte man stattdessen lieber selbst tätig werden, so empfiehlt sich ein Gang in den Fachhandel. Dort hat man als Kunde die Wahl zwischen unterschiedlichen Fertigmodellen. Bei der Auswahl sollte man sich von dem fachkundigen Personal vor Ort beraten lassen. Die Maße der Terrasse, das Material und die Beschaffenheit des Ortes, auf dem der Kamin später steht, sollten Sie unbedingt aus dem Effeff wissen. Im Zweifelsfall helfen auch Fotos zur besseren Einordnung Ihrer Wohnverhältnisse. Abhängig von Geschmack und Geldbeutel sind der Fantasie bei der Kaminauswahl keine Grenzen gesetzt. Ob man sich für behauene Steine, Verputz oder doch lieber Edelstahl entscheidet, bleibt dem Kunden überlassen – sofern gewisse Gegebenheiten an Terrasse oder Hauswand nicht gegen ein bestimmtes Material sprechen. Hier steht Ihnen der Fachmann mit Rat und Tat zur Seite.

Der Außenkamin aus Stein

Das gängigste Außenkaminmodell ist der Steinkamin. Für die Anschaffung und den Anbau eines Steinkamins ist keine Baugenehmigung erforderlich. Für seinen Betrieb wird in der Regel Gas genutzt. Für den Kunden ist diese Art der Beheizung bequem und sauber. Eine anschließende Reinigung von Glut, Ruß oder Asche fällt im Gegensatz zum Holz- oder Holzkohlekamin schließlich weg. Einen Nachteil hat ein Gaskamin allerdings: Für einen dauerhaften Betrieb muss eine konstante Verbindung zum Brennstoff Gas gewährleistet sein. Die Wärmeabgabe eines Gaskamins unterscheidet sich nicht von der eines Kamins, der mit Holz beheizt wird. Bei der Gestaltung des Kamins ist erlaubt, was gefällt. Trotzdem sollte man darauf achten, dass Design, Größe und Proportionen zur Umgebung des Gartens passen. Auf einer rustikalen Terrasse mit schweren Holzmöbeln verliert ein zierlich designter Kamin schnell seine Wirkung. Andersrum ist es genauso. Der Aufbau eines Steinkamins ist immer derselbe: Möchte man seinen Kamin nicht mit Gas, sondern doch mit Holz oder Holzkohle beheizen, steht der Aufbau eines Schornsteins an erster Stelle. Dieser sollte einen integrierten Funkenschutz besitzen. Bei einem Gaskamin reichen Lüftungsschlitze. Anschließend folgt das Fundament. Dieses besteht in der Regel aus Beton, der anschließend mit Baustahl verstärkt wird. Wer nicht selbst mauern will, kann auch auf einen Kaminbausatz aus dem Baumarkt zurückgreifen. Dieser ist in der Regel leichter als ein selbstgebauter Kamin. Zu guter Letzt folgt der Brennraum. Dieser sollte robust gestaltet sei, wozu sich etwa Schamottensteine hervorragend eignen. Aber auch Backsteine und Edelstahl eignen sich als Brennraumverkleidung.

Der Außenkamin aus Edelstahl

Eine elegante Alternative zum mächtigen Steinkamin ist der Edelstahlkamin. Dieser lässt sich mit Bioethanol, Gas oder Holz befeuern. Wie schon der Steinkamin kommt auch der Edelstahlkamin bei einer Befeuerung mit Gas oder Bioethanol ohne Schornstein aus. Edelstahl-Außenkamine mit Gas sind in der Regel schwerer als solche mit Bioethanol und bleiben generell an einem festen Standort stehen. Anders verhält es sich mit den kleinen, weitaus leichteren Bioethanol-Außenkaminen, die stark an einen etwas komplexeren Heizpilz erinnern und mithilfe von Rädern spielend leicht im Garten verschoben werden können. Der Aufbau eines Edelstahlkamins funktioniert hauptsächlich über das Prinzip des Bausatzes. Die Montage ist nicht allzu anspruchsvoll und auch für weniger geübte Handwerker einfach zu bewerkstelligen. Trotzdem gilt auch hier: Bei Unsicherheiten am besten einen Fachmann fragen. Dieser kann Ihnen schnell weiterhelfen.

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