Zur Freude der Kinder

Buddelparadies: Einen Sandkasten im Garten anlegen

Kleine Kinder spielen gerne im Sandkasten. In einem Familiengarten darf eine Sandkiste daher nicht fehlen. In unserem Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie achten sollten, wenn Sie in Ihrem Garten einen Sandkasten anlegen.

Datum:
Sandkasten im Garten

Ein Sandkasten sollte immer mindestens einen Quadratmeter groß sein, damit Kinder und Spielzeug genügend Platz haben.

Buddeln, spielen, Burgen bauen – das macht Kindern großen Spaß. Wenn Sie einen Garten besitzen und keine Lust haben, ständig zum Spielplatz zu laufen, legen Sie sich doch selbst einen Sandkasten hinterm Haus an. Worauf es beim Kauf ankommt und was Sie tun können, damit Ihre Kinder möglichst lange Freude an dem Spielgerät haben, lesen Sie hier.

Holz oder Kunststoff?

Eine vernünftige Sandkiste muss in erster Linie sicher und stabil sein. Idealerweise ist das Material auch witterungsbeständig. In der Regel bestehen Sandkästen aus Holz oder Plastik. Bei der Holzvariante ist es wichtig, die Oberflächen abzuschleifen und zu imprägnieren. Zum einen, damit sich die Kleinen keinen Splitter einfangen, zum anderen, um das Baumaterial besser vor Umwelteinflüssen zu schützen. Gute Qualität erkennen Sie für gewöhnlich an zertifizierten Gütesiegeln sowie an einer TÜV-Plakette. Kunststoffkästen sollten immer mit einem Siegel versehen sein, das die UV-Beständigkeit des Materials bestätigt.
Unabhängig davon, ob Sie sich für Holz oder Plastik entscheiden, sollten Sie immer darauf achten, dass der Kasten mindestens eine Fläche von einem Quadratmeter hat, damit Ihren Kindern auch genügend Platz zum Spielen zur Verfügung steht. Außerdem sind Modelle mit einem beweglichen Dach oder einem Deckel von Vorteil. Diese können Sie je nach Bedarf als Abdeckung einsetzen. So ist die Kiste bei Wind und Wetter geschützt und auch Tiere kommen gar nicht erst auf den Gedanken, die Spielfläche als Toilette zu benutzen.
Fünf beliebte Modelle und die entsprechenden Fertigbausätze finden Sie in unserer Bildergalerie.

Galerie: 5 beliebte Sandkästen in der Übersicht

Darauf sollten Sie sonst noch achten

Der ideale Standort für einen Sandkasten im Garten ist eine leicht sonnige, aber dennoch windgeschützte Ecke, die im Sommer am besten auch etwas Baumschatten abbekommt. Da beim Spielen immer wieder Sand auf dem Boden landet, ist es ratsam, die Kiste auf dem Rasen zu platzieren anstatt auf der Terrasse. Bevor Sie den Sand einfüllen, empfiehlt sich zudem eine Schubkarrenladung Kies als Drainage. Darüber legen Sie ein Kunststoffvlies (3,2 Quadratmeter ab 3,49 Euro bei Amazon), das verhindert, dass Sand bis zur Drainage durchrieselt und Ihren Kindern zugleich aufzeigt, wie tief sie graben können. Je nach Größe benötigen Sie etwa 200 bis 250 Liter Sand. Diesen kaufen Sie am besten im Baumarkt, im Gartencenter oder bei einem Kieswerk in Ihrer Nähe.
Vor dem Kauf sollten Sie etwas genauer hinschauen. Generell gilt: Je gelber der Sand, desto lehmiger ist er. Ein höherer Lehmanteil hat den Nachteil, dass oft Flecken auf der Kleidung zurückbleiben, die sich nur schwer wieder herauswaschen lassen. Besitzt Ihr Sandkastenmodell keine Abdeckung, genügt zum Schutz oft auch eine atmungsaktive Plane. Günstige Modelle sind bei Amazon ab 14,90 Euro erhältlich. Ohne Abdeckung kann der Sand schnell verunreinigen und sogar anfangen zu schimmeln.
Jan-Christoph Öhlenschläger

von

Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.