Für ein sattes, gesundes Grün im Garten

Rasen düngen: Der richtige Nährstoff-Mix macht’s

Dünger mit der richtigen Mischung an Nährstoffen sorgt dafür, dass blasse Farben und geringer Wuchs bei Ihrem Rasen bald der Vergangenheit angehören. eGarden gibt Tipps für die Düngerwahl und sagt Ihnen, wann und wie oft Sie Ihren Rasen düngen sollten.

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Rasen mit Nährstoffmangel

Bei diesem Rasen sieht man auf den ersten Blick: Hier mangelt es an Nährstoffen.

Das ehemals dunkle Grün Ihres Rasens geht in Hellgrün und Gelb über, Halme kommen nur noch spärlich nach und dann wachsen auch noch Pilze auf der Rasenfläche – klare Anzeichen dafür, dass es dem Rasen an Nährstoffen mangelt. Der Griff zum Dünger ist folgerichtig, aber nicht jede Nährstoffkombination eignet sich. Welches Präparat ist also das richtige?

Langzeitrasendünger

Rasengräser benötigen eine ganz spezielle Zusammensetzung an Nährstoffen. Die wichtigsten sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Stickstoff lässt das Gras wachsen und verbessert die Grünfärbung, Phosphor fördert das Wachstum der Wurzeln und ist Energieträger. Kalium stärkt die Gräser gegen äußere Einflüsse wie Kälte und Krankheiten und erhöht ihre Belastbarkeit. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen: Die ideale Zusammensetzung in Form und Menge finden Sie in den sogenannten Rasenlangzeitdüngern (ab 9,99 Euro). Der Vorteil: Wie der Name bereits sagt, wirken sie lang anhaltend, fördern das Dichtewachstum und verbrennen den Rasen nicht durch das Freisetzen zu vieler Wirkstoffe auf einmal.

Galerie: Die 8 wichtigsten Düngemittel für den Garten

Finger weg von Landwirtschaftsprodukten

Vor dem Gebrauch landwirtschaftlicher oder gärtnerischer Profi-Dünger warnt die Deutsche Rasengesellschaft: Diese haben eine falsche Nährstoffzusammensetzung und wirken zu schnell. Der Düngeeffekt ist nur von kurzer Dauer. Zudem regen sie vor allem das Höhenwachstum an und der Rasen produziert sehr viel Schnittgut. Auch rein organischer Dünger ist als Standarddünger nicht zu empfehlen: Er besitzt einen zu geringen Nährstoffgehalt und ein ungeeignetes Nährstoffverhältnis.
Düngerstreuer im Einsatz

Ein Düngerstreuer hilft beim gleichmäßigen Verteilen.

Rasen düngen – wann und wie oft?

Normal genutzten Rasen sollten Sie zwei Mal pro Jahr düngen: Mitte April zum Wachstumsbeginn und im Juli. Stärker beanspruchter Rasen darf drei Mal im Jahr Extra-Nährstoffe erhalten. Hierfür empfiehlt die Deutsche Rasengesellschaft die Monate April, Juni und August. Grundsätzlich gilt: Je stärker die Nutzung des Rasens, desto mehr Nährstoffe sind nötig. Besonders beanspruchten Gräsern hilft man mit einer vierten Düngung im Oktober, dann mit einem besonders kaliumhaltigen Produkt. eGarden-Tipp: Düngen Sie am besten kurz vor einem absehbaren Regenschauer. Durch das Wasser verteilen sich die Nährstoffe optimal im Boden. Beim gleichmäßigen Ausbringen hilft ein Düngerstreuer.

Düngermenge

Die Düngermenge richtet sich nach der Zusammensetzung des Produkts und ist in der Regel auf der Packungsrückseite vermerkt. Tipp: Schattenrasen, eine spezielle Rasenart, benötigt weniger Dünger. Flächen mit starker Sonneneinstrahlung haben einen erhöhten Bedarf.

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