Die besten Tipps

Rasen anlegen: So kommen Sie zum perfekten Grün

Ein gepflegter Rasen macht was her! Damit die neue Wiese in sattem Grün erstrahlt, müssen Sie allerdings einige Dinge beachten. eGarden erklärt, wie Sie am besten einen Rasen anlegen.

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Rasenflaeche im Garten

Grün und saftig: So könnte auch Ihr Garten aussehen, wenn Sie den Rasen richtig anlegen.

Ob Zierrasen, Sportrasen oder eine schattige Liegewiese: Wenn Sie Rasen anlegen wollen, brauchen Sie nicht nur Geduld, sondern auch das richtige Werkzeug, den passenden Boden, eine gute Vorbereitung, und Sie müssen den richtigen Zeitpunkt abpassen.

Wann sollten Sie den Rasen anlegen?

Wetter und Temperatur spielen eine große Rolle, wenn's gut werden soll. Die Bodentemperaturen dürfen am Tag und in der Nacht nicht unter 10 Grad Celsius fallen. Die Lufttemperaturen sollten am Tag möglichst über 14 Grad Celsius und in der Nacht über 10 Grad Celsius liegen. Das heißt, Rasen lässt sich sowohl im Frühjahr, Sommer als auch im Herbst anlegen. Am besten eignen sich die Monate April, Mai und September. Im Oktober sollten Sie wegen eventuellem Bodenfrost nicht zu spät beginnen. Wenn Sie in den Hochsommer-Monaten Juli und August starten, müssen Sie den Boden häufig bewässern. Vor dem April müssen Sie mit Spätfrost rechnen.

Die richtige Rasensorte

Rasen ist nicht gleich Rasen. Jede Sorte hat unterschiedliche Eigenschaften, was etwa die Rasendichte oder die Strapazierfähigkeit angeht. Im Zweifel fragen Sie den Fachhändler nach der richtigen Rasensorte für Ihr Grundstück. Die drei gängigsten Rasensorten sind:
Der Zierrasen: Eignet sich besonders für Flächen ohne hohe Belastungen, etwa für Vorgärten. Er hat eine sehr hohe Rasendichte, ist aber nicht sonderlich strapazierfähig.
Der Sport- und Spielrasen: Besonders geeignet für Flächen mit starker Belastung, etwa für Spiel- oder Sportplätze sowie für Familiengärten. Er hat eine hohe Rasendichte und besitzt eine sehr hohe Strapazierfähigkeit.
Der Schattenrasen: Speziell geeignet für schattige Flächen, zum Beispiel unter Bäumen. Er besitzt eine hohe Rasendichte und ist strapazierfähig.

Die Bodenbeschaffenheit muss stimmen

Entfernen Sie zunächst sämtliche Unkräuter inklusive Wurzeln aus dem Boden, dann ersparen Sie sich später eine Menge Arbeit. Bevor Sie die Rasensamen in den Boden bringen, sorgen Sie dafür, dass die Bodenbeschaffenheit stimmt. Damit sich später keine Wasserlachen bilden, sollten Sie ihn gut auflockern: Graben Sie ihn ungefähr eine Spatentiefe um. Ist er stark lehmhaltig, sollten Sie Sand darunter mischen – je lockerer der Boden ist, desto besser wächst der Rasen. Diese Maßnahmen beugen einer späteren Moosbildung vor.
Steine und andere Fremdkörper entsorgen Sie. Wenn es die Zeit zulässt, lassen Sie den Boden nun zwei Wochen ruhen. Anschließend glätten Sie die Fläche, sodass eine plane Ebene entsteht. Dazu eignet sich eine Gartenwalze. Die lässt sich in den meisten Baumärkten für ein paar Euro ausleihen. Nachdem Sie den Boden planiert haben, lockern Sie ihn gleichmäßig circa zwei bis drei Zentimeter tief mit einer Harke auf.
Streuwagen

Ein Streuwagen hilft beim gleichmäßigen Ausbringen von Rasensamen und Rasendünger.

Rasen säen

Mit einem speziellen Streuwagen für Saatgut (ab etwa 20 Euro bei Amazon) verteilen Sie die Rasensamen am gleichmäßigsten auf dem Boden. Achten Sie darauf, dass sich die Streu-Bahnen ausreichend überlappen. Anschließend sollten Sie die Rasensamen mit einem Rechen etwa einen Zentimeter in den Boden einarbeiten. Sie können dafür auch die Rasenwalze benutzen. Erfahrungsgemäß dauert es dann aber etwa zwei Wochen länger, bis der Rasen durch die festgefahrene Erdschicht stößt.

Galerie: Profi-Tipps für richtiges Wässern

Konsequent wässern

Damit Ihr Rasen gedeiht, müssen Sie ihn in der Anfangszeit täglich gießen. In den ersten drei Wochen dürfen Sie den Keimungsprozess nicht durch Austrocknen unterbrechen. Damit Sie beim Wässern nicht die Rasensamen wegspülen, benutzen Sie eine Brause oder einen Rasensprenger. Je nach Witterung sprießen die ersten Grashalme nach rund fünf bis sechs Tagen.

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