Unterirdisch gut: Biertiefstaplerei

HopfenHöhle: Das kühle Loch fürs Gartenbierchen

Was ist besser als ein Bier? Ein kühles Bier! Mit HopfenHöhle ist eine unanständig gute Idee auf dem Markt, um ohne Kühlschrank und Eiswasserbad auszukommen.

Datum:
Die Hopfenhöhle für Bier

Unterirdischer Kühlschränk mit der Kühlkraft von Mutter Erde.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Alleine schon aus Show-Gründen ist die HopfenHöhle 1a! Wer sich aber unbedingt auf die besten Kühltemperaturen verlassen möchte, sollte dennoch zum Kühlschrank greifen und vorkühlen, damit das Bier im Raketensilo länger auf Idealtemperatur trinkkühl bleibt. Wir finden die doppelt so teure Lösung mit dem Gasdruckdämpfer weitaus cooler. Für echte Männer geht es natürlich auch ohne. Starkes Bier, starker Mann. Starke Frau, starkes Bier.

Pro

  • Guter Anpressdruck der Gasdruckventile
  • Ausreichende Kühlleistung je nach Lage
  • Der Wow-Faktor beim Herausfahren ist einmalig

Kontra

  • Ohne Kühlschrank geht es nicht
  • Die Verriegelung ist etwas hakelig

HopfenHöhle

Natürlich gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Bier zu kühlen, aber keine ist so cool, wie die HopfenHöhle. Mehr als einen Erdlochbohrer braucht es nicht, um ein gekühltes Nest für Bierflaschen jeglicher Größe und Sorte im kühlen Erdreich zu versenken. Deckel auf, einmal kurz drehen und schon fährt der Bierlift nach oben. Das auf 8-10 Grad heruntergekühlte Bier seiner Wahl entnehmen und genießen. Ach ja, ein Bierdeckelöffner ist auch dabei. Lift wieder herunterlassen, Deckel zu und fertig.

HopfenHöhle: Zwei Varianten

Die HopfenHöhle kann sowohl bei Amazon (HopfenHöhle ohne Lift und HopfenHöhle mit Lift) oder beim Hersteller bezogen werden. Es gibt zwei Versionen: mit und ohne Hebehilfe. Denn immerhin passen bis zu 15 Bierflaschen (0,33 oder 0,5 l) in das Bierdepot hinein. Mittels eines Gasdruckdämpfers wird der Lift bis zur Hälfte ausgefahren. Und es ist eine echte Show! Die HopfenHöhle mit der Hebehilfe-Variante kostet dann beim Hersteller auch 179 Euro statt 89 Euro ohne diese Coolness.
Vorbereitungen zum Bohren und Einführen der Hopfenhöhle

Man nehme einen Erdlochbohrer und buddele ein 90 cm tiefes Loch. Darin wird die HopfenHöhle eingelassen.

Installation HopfenHöhle

Was man dazu tun muss? Mit einem Erdlochbohrer ein 90 cm tiefes Loch bohren, das einen Durchmesser von 20 cm hat. Dann das Hüllrohr einlassen und den Flaschenhalter mit Bier oder anderen Getränkeflaschen bestücken. Laut Rezensionsberichten auf Amazon dauerte das Ganze gerade einmal 15 Minuten, bis die Biertiefgarage fertig war. Wir haben es ausprobiert:

Galerie: HopfenHöhlen-Test: Der Bierkühlschrank im Garten

Die Hopfenhöhle für Bier Video abspielen

Mit HopfenHöhle ist eine unanständig gute Idee frisch auf dem Markt, um ohne Kühlschrank und Eiswasserbad auszukommen.

Selbstversuch

Im Grunde ist es leichter als gedacht: Anstatt 15 brauchten wir 30 Minuten. Dann war die HopfenHöhle mit ihren 90 cm Tiefe und 20 cm Durchmesser ordentlich untergebracht. Das wichtigste ist das Aussuchen eines schattigen Plätzchens. Zudem sollte man einigermaßen wissen, ob Wurzelwerk oder Steine Ärger bereiten. Wer Pech hat, muss eben an anderer Stelle ein Loch buddeln. Das ist uns zum Glück nicht passiert. Was auch gut in unserem Bau-und-Bohr-Video zu erkennen ist. Außer etwas an Steinen stand uns nichts im Wege.
Die Hopfenhöhle fasst 15 Bierflaschen (0,33l - 0,5 l)

Die HopfenHöhle fasst 15 Bierflaschen (0,33l - 0,5 l) und kann auch mit Gasdruckdämpfer bestellt werden, um den Hebevorgang zu erleichtern.

So sieht es aus im Erdquerschnitt aus und rechterhand sieht man den geöffneten Deckel.

So sieht es im Erdquerschnitt aus. Rechterhand sieht man die geöffnete Bierrakete.

HopfenHöhle: Die große Bier-Show

Kommen wir zur Kernfrage: Ist es eine Show? Absolut und ohne Zweifel. Man schlendert gemütlich zum unauffälligen Deckel, der im Rasen eingelassen ist. Die Gesichter der Freunde würden wir dann gerne sehen, wenn diese Biersäule ausfährt! Der Coolness-Faktor überwiegt schlichtweg alles. Obgleich das Entriegeln und Hochfahren ein Genuss sind, hakelt es doch manchmal beim Wiedereinfahren. Hierzu muss der Drehgriff einfühlsam gedreht, aber mit großer Kraft heruntergepresst werden, bis sich der simple Verriegelungsmechanismus am Ende der HopfenHöhle endlich wieder einhakt.
Der Deckel ist verschließbar.

Den Deckel kann man auch sicher verschließen, damit sich weder Kinder noch Elstern heranmachen.

Cool genug?

Nachdem wir die HopfenHöhle versenkt hatten, bestückten wir sie bewusst mit lauwarmen Bier. Nach mehreren Stunden Warterei schnappten wir uns aus der untersten Etage ein Bierchen. „Okay“ lautete das einhellige Urteil, kein „ui“ noch „wow“. Das Bier war ordentlich abgekühlt. Mehr aber auch nicht. Wen wundert es auch? Im Idealfall kühlt man das Bierchen auf die ideale Temperatur herab. Im Kühlschrank natürlich. Dann erst platziert man die Flaschen in der HopfenHöhle. Wo sie tatsächlich über viele Stunden schön gekühlt bleiben. Die meisten Biere werden bei 7-9 Grad getrunken, das entspricht nicht ganz der Temperatur des Erdreichs zwischen 50 und 100 cm. Die sind im Hochsommer deutlich höher, je nach Lage, Höhe und Beschaffenheit liegen sie bei rund 15 Grad. Je tiefer, umso kühler wird es.

HopfenHöhle

Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.