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Teichbeleuchtung: So setzen Sie Ihre Gartenoase in Szene!

Mit dem richtigen Zubehör verwandeln Sie Ihren Gartenteich in einen Hingucker. Welche Varianten der Teichbeleuchtung es gibt, wie sie aufgestellt wird und auf was Sie besonders achten müssen, verrät dieser Ratgeber.

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Teichbeleuchtung

Nächtliche Lichtspiele: Mit unterschiedlichen Leuchten illuminieren Sie Ihren Gartenteich.

Sie haben einen schicken Gartenteich, der tagsüber alle Blicke auf sich zieht? Dann sollten Sie ihn effektvoll beleuchten, damit er auch im Dunkeln Eindruck macht. Gleichzeitig erhöhen Sie die Sicherheit, wenn Sie oder Gäste abends noch im Garten unterwegs sind: Mit der richtigen Beleuchtung landet niemand aus Versehen im Wasser. Bei Planung und Ausführung gilt es einige Dinge zu beachten. eGarden erklärt, wie Sie bei der Teichbeleuchtung am besten vorgehen.

Strom und Wasser – das kann gefährlich werden!

Strom und Wasser geben eine gefährliche Kombination ab. Das gilt gerade bei Wechselstrom mit 220/240 Volt. Wenn Sie nicht selbst Elektriker sind, sollten Sie Kabelverlege-Arbeiten besser von einem Fachmann ausführen lassen, der Kenntnisse über die Materialien besitzt, die im Freiland zugelassen sind. Vorgeschrieben sind zum Beispiel auch sogenannte Fehlerstrom-Schutzschalter – kurz FDI- oder RCD-Schalter genannt. Die unterbrechen den Stromkreis automatisch bei einem Fehlerstrom von 30 Milli-Ampere, etwa wenn Feuchtigkeit in ein defektes Kabel eindringt. Leitungen, die zum Teich führen, müssen ebenfalls eine entsprechende Eignung aufweisen. Am besten verwenden Sie spezielle Erdkabel, die Sie mindestens 60 Zentimeter tief eingraben, um sie bei späteren Gartenarbeiten nicht aus Versehen zu beschädigen.

Galerie: Übersicht: Zehn beliebte Teichleuchten

Es geht auch ohne Kabel

Wenn Sie nicht mit Stromkabeln hantieren möchten, sollten Sie auf eine kabellose Teichbeleuchtung zurückgreifen. Es gibt mittlerweile diverse akku- oder solarbetriebene Leuchtmittel. Durch den Einsatz von stromsparenden LEDs schonen Sie außerdem Ihren Geldbeutel.

Welche Arten von Leuchtquellen gibt es?

Ob für den Teichrand, als schwimmende Lampen oder für die Unterwasser-Beleuchtung – im Handel gibt es die verschiedenste Lampen zur Teichbeleuchtung. Besonders praktisch sind Modelle mit Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhr: Das Licht schaltet sich dann automatisch oder nach voreingestellter Zeit ein. Ebenfalls reizvoll: Modelle mit Farbscheiben, die ihre Lichtfarbe automatisch ändern.
  • Lampen für die Teichumgebung: Damit Ihr Gartenteich richtig zur Geltung kommt, sollte Sie nicht nur das Wasser direkt beleuchten. Auch die Umgebung rund um den Teich sollte effektvoll in Licht getaucht werden. Dazu eignen sich besonders Bodenleuchten, Spots und Strahler, etwa für Statuen und Büsche sowie Pollerleuchten für die Wege zum Teich als auch Sockelleuchten und Leuchtkugeln für den Teichrand.
  • Lampen für die Wasseroberfläche: Für die Wasseroberfläche gibt es im Handel verschiedene Schwimmkugeln. Hier können Sie zwischen schlicht weißen oder farbigen Varianten wählen. Alternativ finden Sie ausgefallene Formen, etwa leuchtende Wasserlilien. Tipp: Damit die Schwimmkugeln bei Wind nicht alle an dieselbe Stelle geweht werden, binden Sie sie am Teichrand an oder basteln Sie sich aus Schnur und Stein einen Anker.
  • Lampen für Unterwasser: Für die Beleuchtung Unterwasser gibt es spezielle Unterwasserstrahler, Spots oder leuchtende Kunststoff-Schläuche.
Eine Auswahl von beliebten Modellen finden Sie in der obigen Bildergalerie.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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