Planschen zwischen Rosenhecke und Apfelbaum

Swimmingpools: Welcher ist der richtige für Ihren Garten?

Die Sonne knallt vom Himmel und kein Lüftchen weht durch den heimischen Garten. Da täte eine Abkühlung gut – am besten mit einem Sprung in den eigenen Pool. eGarden erklärt, welche Swimmingpools es gibt und hat hilfreiche Tipps parat.

Datum:
Swimmingpool

Es gibt Swimmingpools zum Aufstellen und welche zum Einbau in den Gartenboden.

Ein eigener Swimmingpool im Garten erspart die Fahrt ins Freibad. Eine Runde schwimmen zur Erfrischung und dann zurück auf die Gartenliege. Keine überfüllte Liegewiese und kein verstopftes Schwimmbecken – ein Traum für gestresste Gartenbesitzer. Für den Badespaß im Garten können Sie ein kleines Vermögen ausgeben, wenn Sie zum Beispiel einen festen Swimmingpool einbauen wollen. Es gibt aber auch kostengünstige Modelle, die das Portemonnaie nicht so belasten, etwa Pools zum Aufblasen. Was die einzelnen Swimmingpool-Arten unterscheidet und worauf Sie beim Aufstellen oder Bauen achten sollten, lesen Sie im Folgenden:

Galerie: Erfrischungsbad im Grünen: 5 beliebte Swimmingpools bei Amazon

Aufstell-Pools zum Aufblasen mit Stahlrahmen oder Stahlwand

Für den kleineren Geldbeutel gibt es sogenannte Aufstellpools. Die werden einfach auf der Wiese aufgebaut und mit Wasser gefüllt. Aufstell-Pools kann man grob in drei Gruppen einteilen:
Aufstell-Pools zum Aufblasen: Diese Swimmingpool-Art, auch Fast Set Pool genannt, wird einfach mit Luft aufgepumpt und anschließend mit Wasser gefüllt. Der Vorteil aufblasbarer Pools: Sie sind in kurzer Zeit auf- und wieder abgebaut. Als Untergrund eignen sich eigentlich alle ebenen Flächen, etwa direkt auf dem Rasen oder auf einer Betonplatte. Damit der Pool durch Unebenheiten und Kanten nicht beschädigt wird, sollten Sie bei Betonplatten vorsichtshalber eine extra Plane als Unterlage verwenden. Suchen Sie den Untergrund auf jeden Fall nach Steinen, Ästen und anderen Gegenständen ab und entfernen Sie diese. Einen Untergrund aus Sand meiden Sie besser. Darauf bewegt sich der Poolboden zu stark. Beim Aufstellen auf der Wiese sollten Sie bedenken, dass die Rasenfläche unter dem Swimmingpool Schaden nimmt. Das liegt sowohl am Gewicht als auch am Lichtmangel. Beim Aufpumpen und bei der Wasser-Füllmenge halten Sie sich genau an die Anweisungen in der Anleitung. Denn bei zu viel Luft und Wasser kann der Pool beschädigt werden. Für den Winter sind solche Schwimmbecken nicht geeignet. Bauen Sie sie im Herbst daher ab. Aufstell-Pool zum Aufblasen gibt es schon für unter 100 Euro.
Aufstell-Pools mit Stahlrahmen: Diese Pools besitzen ein Stahlrohrgerüst, in das man eine Folie einhängt, bevor es mit Wasser befüllt wird. Die Bauform erlaubt es, solche Stahlrahmen-Pools auch größer zu bauen als Aufstell-Pools zum Aufpumpen. Beim Aufstellen und Befüllen sollten Sie die gleichen Dinge beachten wie bei den aufblasbaren Pools. Je nach Größe bekommen Sie Pools mit Stahlrohrrahmen auch schon für unter 100 Euro.
Aufstell-Pools mit Stahlwand: Stahlwand-Pools sind die stabilste Form für Aufstell-Pools. Sie bestehen aus einem Stahl-Korpus, den es in runder oder ovaler Form gibt. Ausgekleidet werden solche Pools mit wasserdichter Folie. Stahlwand-Pools lassen sich auch teilweise oder ganz eingraben und gehören unter den Aufstell-Pools zu den teuersten Modellen. Diese Pools können im Winter aufgebaut bleiben. Die Preise liegen je nach Modell und Größe zwischen 200 und mehreren Tausend Euro.
Swimmingpool im Bau

Ein Swimmingpool für den Garten Marke Eigenbau bedeutet viel Arbeit.

Swimmingpools zum Einbauen

Ein fest in die Erde eingebauter Pool ist nicht nur die teuerste Pool-Variante, sondern auch die aufwendigste. So ein Swimmingpool ist nicht mal eben am Wochenende eingebaut und benötigt eine gute Planung. Zunächst sollten Sie klären, ob Sie für das Schwimmbecken eine Baugenehmigung benötigen. Das ist zwar meist erst ab einer bestimmten Größe und Wassermenge nötig und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, sollte aber beim zuständigen Bauamt abgeklärt werden. Eine weitere wichtige Frage: Können Sie auf Ihrem Grundstück aufgrund des Grundwasserspiegels überhaupt einen Pool einbauen? Wenn diese Hürden überwunden sind, geht die Arbeit erst richtig los. Zunächst müssen Sie eine entsprechend große Grube ausheben und ein Fundament legen. Dann haben Sie die Wahl: Entweder der Pool wird hoch gemauert oder Sie entscheiden sich für einen Beton-Swimmingpool. Eine weitere Alternative wäre ein Kunststoffpool, der aus einem einzigen Polyesterteil besteht. Den gemauerten oder Beton-Pool müssen Sie dann noch verputzen und streichen oder fliesen. Wenn Sie sich mit diesen Arbeiten nicht richtig auskennen, holen Sie sich am besten Rat bei einem Fachmann. Die Anschaffungskosten für einen fest eingebauten Pool liegen je nach Größe und Art bei mehreren Tausend Euro.

Wichtiges Zubehör

Für Swimmingpools gibt es eine Menge Zubehör. Einiges ist wichtig, anderes nicht unbedingt erforderlich. Was jeder Pool haben sollte, ist eine passende Sandfilteranlage. Die filtert nicht nur das Wasser, sondern hält es auch in Bewegung. Genauso wichtig: die Pool-Chemie. Die sorgt für die Desinfektion des Wassers. Chlortabletten sind dafür zuständig, dass das Wasser frei von Keimen und Bakterien bleibt. Sehr hilfreich und praktisch ist eine Poolabdeckung. Die schützt das Wasser vor herumfliegendem Schmutz und Blättern.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.