Ruhe und Kraft tanken

Im Einklang mit dem eigenen Feng-Shui-Garten

Das fernöstliche Konzept Feng Shui lässt sich nicht nur für die eigenen Wände anwenden, auch im Feng-Shui-Garten zaubert es Harmonie. Wie genau, das erfahren Sie hier.

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Feng Shui Garten

Die Elemente Holz, Metall, Feuer, Wasser und Erde sind bei der Feng Shui Gestaltung essenziell.

Feng Shui, so heißt die Lehre vom Energiefluss innerhalb von bewohnten Räumen. Wörtlich übersetzt bedeutet Feng Shui "Wind und Wasser" und beruht vor allem auf dem Yin-Yang-Prinzip, also auf der Ausgewogenheit von Gegensatzpaaren. Dieses Konzept des Ausgleichs lässt sich nicht nur im Haus anwenden, sondern verwandelt auch Ihren Feng-Shui-Garten in eine Oase der Entspannung.
Wollen Sie Ihren Garten nach den Grundregeln des Feng Shui ausrichten, sollten Sie vor allem nach der Prämisse "von allem ein bisschen, und zwar gleich viel" handeln. In die Tat umgesetzt bedeutet dies, dass Sie in Ihrem Garten genauso viele schattige Plätzchen einrichten sollten wie sonnenverwöhnte Fleckchen. Mögen Sie stark bewachsene Beete und Ecken, achten Sie darauf, dass Sie auch entsprechend viele luftige und lichte Bereiche in Ihrem Garten anlegen. Große und kleine Pflanzen sollten sich die Waage halten. Halten Sie sich an diesen Grundsatz, ist das Anlegen eines eigenen Feng-Shui-Gartens eine Leichtigkeit.

Die fünf Elemente im Feng-Shui-Garten

Das Feng Shui verfügt über eine eigene Gartenlehre, die vor allem auf den fünf Elementen basiert und nach denen der Garten ausgerichtet wird. Diese Elemente sind Holz, Metall, Feuer, Wasser und Erde. Jedes dieser Elemente befindet sich im Einklang mit bestimmten Farben, Formen, Materialien oder Pflanzen, die Sie alle in Ihrem Garten verwenden können. Ihren Feng-Shui-Garten sollten Sie in Zonen aufteilen, die sich nach den acht Himmelsrichtungen des Feng Shui richten. Jede dieser Himmelsrichtungen wird wiederum von einem der Elemente beherrscht. Die Südost-Zone Ihres Gartens wird beispielsweise dem Element Holz zugeordnet, in diesem Bereich sollten also vor allem holzige Strukturen gepflanzt werden, z. B. Bambus. Im Norden hingegen dominiert das Element Wasser und dessen Farbe Blau. So ist es nicht verwunderlich, dass hier vor allem blau blühende Pflanzen oder vielleicht sogar ein Teich besonders förderlich für positive Energien sind.

Kreise für Harmonie im Feng-Shui-Garten

Eine besonders wichtige Form für die Lehre des Feng Shui ist der Kreis. Dieser ist verantwortlich für den stetigen und ruhigen Fluss von positiven Kräften und gibt diese an Sie ab. Mit kreisförmigen Beeten können Sie Raum für diese wichtige Struktur in Ihrem Garten schaffen. Ein kreisrundes Beet fungiert als energetischer Kraftpunkt in Ihrem Garten und bündelt alle Energien, bevor diese gleichmäßig an die Umgebung wieder abgegeben werden. Mögen Sie Buchsbäume, pflanzen Sie einen solchen in Ihrem Feng-Shui-Garten und beschneiden Sie ihn kreisrund. So kann auch der Buchsbaum zu einem bündelnden Energiepunkt werden. Auch Spiralen sind kreisförmig und sind dienlich für gute und positive Kräfte. Legen Sie beispielsweise eine Kräuterspirale an. So sorgen Sie nicht nur für Harmonie in Ihrem Garten, sondern haben auch immer frische Kräuter für leckere selbst gemachte Gerichte zur Hand. Grundsätzlich gilt für jeden Feng-Shui-Garten: Je mehr Kreise und runde Formen, desto besser.
Die Lehre des Feng Shui für den Garten ist nicht schwer zu verstehen. Wer sich an den Grundsatz der Ausgewogenheit hält, der kann nichts falsch machen. Auch die fünf Elemente spielen eine wichtige Rolle bei der Ausrichtung des Gartens und sollten nicht außer Acht gelassen werden. Kreise runden die Anlage optimal ab und verwandeln auch Ihren Garten in einen Ort, der zum Verweilen und Meditieren einlädt.

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