Gemütliches Kuschelbett für Langohren

So machen Sie Ihren Kaninchenstall winterfest

Damit Kaninchen die Frostperiode gut überstehen, sollten Tierbesitzer bereits im Herbst aktiv werden und den Kaninchenstall winterfest machen. So schützen Sie nicht nur Ihre kleinen Hoppler vor der Kälte, sondern auch das Material des Stalls.

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Kaninchen im Stall

Wenn Sie Ihren Kaninchenstall winterfest machen, schaffen Sie einen warmen Rückzugsort für Ihre flauschigen Gartenbewohner.

Kaninchen haben bekanntermaßen zwar ein dickes Fell und kommen auch mit kälteren Temperaturen zurecht, dennoch macht der Temperaturwechsel von Sommerhitze zu Minusgraden den Tierchen zu schaffen und kann sogar zu Krankheiten führen. Daher ist es wichtig, den Kaninchenstall noch vor Kälteeinbruch winterfest zu machen, sofern Sie nicht die Möglichkeit haben, die Langohren im Haus überwintern zu lassen.

Ein warmes Nest bauen

In der freien Natur flüchten Hasen und Kaninchen in gut geschützte Erdlöcher und -bauten, sobald es draußen kälter wird. Um sich ein gemütliches Nest bauen zu können, benötigen die Stalltiere eine größere Menge an Heu und Einstreu, was zugleich den Stall isoliert. Am besten schütten Sie eine in etwa acht Zentimeter dicke Schicht Kleintierstreu in das Stalinnere und geben anschließend großzügig Heu dazu. Die Kaninchen verteilen das Heu in der Regel von selbst, sodass Sie nach kurzer Zeit gegebenenfalls noch etwas mehr nachgeben können, damit es auch so richtig schön kuschelig für die kleinen Hoppler wird. Um den Kuschel-Faktor zusätzlich zu erhöhen, können Sie auch einen Nagerteppich aus Hanf (ab 7,99 Euro bei Amazon), ein zusätzliches kleines Kaninchenhaus aus Holz (ab 8,99 Euro bei Amazon), ein Grasbett für Kleintiere (ab 5,72 Euro bei Amazon) oder auch ein Wärmekissen mit in den Stall legen.
Kaninchen im Stall

Kaninchen sind zwar kälteresistente Tiere, dennoch hocken Sie im Winter lieber in einem muckelig warmen Stall, zum Beispiel von Trixie.

Alles gut abdecken

Um den Stall von außen zu isolieren, empfiehlt es sich, das Gehäuse abzudecken. Hierzu können Sie entweder eine Abdeckplane (ab 15,20 Euro bei Amazon), ein zugeschnittenes Stück Teppich oder auch Noppenfolie verwenden. Beim Abdecken sollten Sie jedoch nicht den kompletten Stall verpacken, sondern zumindest den Türbereich offen lassen. Schließlich benötigen Ihre Tiere trotz der Kälte immer auch eine gute Luftzufuhr. Vor dem Abdecken sollten Sie den Kaninchenstall auf mögliche Mängel hin untersuchen. Undichte Stellen oder stark abgeknabberte Ecken schützen nicht mehr ausreichend vor Kälte und Nässe, daher sollten Sie diese ausbessern oder ersetzen, sofern sich der Schaden nicht mehr reparieren lässt.

Trinkwasser regelmäßig erneuern

Da Wasser bei Minusgraden bekanntlich gefriert, sollten Sie sich gut überlegen, was Sie tun. Eine Möglichkeit wäre, lauwarmes Wasser anzubieten, das langsamer gefriert. Anstelle eines herkömmlichen Wasserspenders oder Trinkautomaten, stellt ein Trinknapf (ab 12,77 Euro bei Amazon) eine gute Alternative dar. Da die Wasserzufuhr hier nicht wie bei einem Trinkrohr tröpchenweise erfolgt, haben die Tiere mehr Zeit zum Trinken, bevor das Wasser zu Eis wird. Allerdings sollten Sie vorsichtshalber auch hier alle zwei bis drei Tage neues Wasser einfüllen, um Hase und Kaninchen bestens zu versorgen.
Jan-Christoph Öhlenschläger

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Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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