Einfach und nicht teuer

Wirksamer Einbruchschutz im Garten – die wichtigsten Tipps

Einbruchschutz im Garten bedeutet nicht gleich Überwachungskamera und Alarmanlage. Hier erhalten Sie die effektivsten Tipps gegen Einbrecher für Ihren Garten.

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Einbrecher an Fenstertür

Ein guter Einbruchschutz für das Haus und die Laube beginnt im Garten.

Jährlich steigen in Deutschland über 160.000 Mal Einbrecher in Wohnungen oder Häuser ein. Tendenz steigend. Sie kommen meist über leicht erreichbare Fenster, Fenstertüren und Wohnungstüren ins Innere. Dabei entstehen Millionenschäden. Die Aufklärungsrate ist mit 15 Prozent ziemlich niedrig. Die Kriminalpolizei ist überzeugt: Für Haus- und Laubenbesitzer beginnt der Einbruchschutz nicht erst am Haus mit der richtigen Sicherungstechnik an Fenstern und Türen, sondern bereits im Vorgarten. Neben einer teuren Überwachungskamera oder Alarmanlage gibt es einfache und günstige Maßnahmen, die es Einbrechern schwerer machen. Hier unsere Tipps.

Einbruchschutz durch Gartenzaun

Ein Gartenzaun ist das erstes Hindernis für Einbrecher und ein wichtiges Element beim Einbruchschutz – wenn Sie gewisse Grundregeln beachten. Ein Problem sind beispielsweise Sichtschutzzäune und hohe Hecken, dichte Bepflanzung oder Palisaden direkt am Haus. Dichte Hecken sind zwar ein idealer Sichtschutz gegen neugierige Nachbarn. Aber Sie schützen die Langfinger gleich mit. Vermeiden Sie deshalb an einbruchgefährdeten Stellen alle Mittel, die Einbrechern einen Sichtschutz bieten. Eine Einfallschneise sind Gartentore, Hoftore oder Garagentore. Über sie gelangen Einbrecher aufs Grundstück oder gleich ins Haus. Die Polizei rät, alle Tore immer abzuschließen, selbst wenn Sie zuhause sind. Empfehlenswert sind zudem vergitterte Garagenfenster. Eine Alternative sind selbstschließende Tore, die Sie über einen elektrischen Türknopf von innen bedienen.

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Einbruchschutz durch Türsprechanlage

Dieser Ratschlag hat zwar schon einen langen Bart. Aber aus aktuellem Anlass rät die Polizei: Öffnen Sie nicht gutgläubig jedem, der klingelt, die Tür. Mit einer Türsprechanlage – eventuell in Kombination mit einer Videokamera – sind Sie auf der sicheren Seite.

Einbruchschutz und Aufstiegshilfen

Einbrecher sind faule Menschen. Sie brechen am liebsten dort ein, wo sie kinderleicht hineinkommen. Gartenmöbel, Leitern, Rankhilfen, Mülltonnen und nah am Haus stehende Bäume sind für Gelegenheitstäter eine willkommene Aufstiegshilfe. Überlegen Sie, welche Möbel und Gerätschaften Einbrechern als potentielle Einstiegshilfe dienen. Schließen Sie diese weg, wenn Sie nicht zuhause sind. Neben Bäumen sind Regenfallrohre potentielle Räuberleitern. Rüsten Sie gegebenenfalls Ihre Fenster und Türen mit geprüfter Sicherheitstechnik und einbruchhemmenden Fenstern nach.

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Einbruchschutz und Außenbeleuchtung

Einbrecher lieben dunkle Ecken, sie schlagen besonders gerne im Schutz der Dunkelheit zu. Sorgen Sie deshalb in Ihrem Garten für viel Licht. Das ersetzt zwar nicht eine gute technische Sicherung, macht es den Dieben aber schwerer. Die Polizei rät, einbruchgefährdete Bereiche vom Einsetzen der Dunkelheit bis ungefähr 22 Uhr durchgängig zu beleuchten. Für die Nacht reicht eine Lampe mit Bewegungsmelder. Statten Sie zudem zu Ihrer eigenen Sicherheit Wege zum Haus oder der Wohnung mit hellen Außenlampen aus. Wenn Sie im Urlaub sind, steuern Sie die Beleuchtung mit Hilfe von Dämmerungsschaltern, Helligkeitssensoren, Zeitschaltuhren und Smart Home- und Smart Garden-Anwendungen. Schalten Sie Außensteckdosen ab oder sichern Sie diese in Betonkästen, damit Einbrecher keine Stromquelle zur Verfügung haben. Gut geeignet sind ein- und abschaltbare WLAN-Steckdosen für Haus und Garten.

Lampe mit Bewegungsmelder

Silke Orth

von

Das Paradies kann warten – ich bin im Garten.

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