Farbliche Akzente bis in den Winter

Zierapfel ist nicht nur bei Vögeln beliebt

Vögel haben ihn zum Fressen gern und auch bei Gärtnern erfreut sich der Zierapfel immer größerer Beliebtheit. Ob als Deko oder zum Verzehr – die Früchte des Strauches sind ebenso essbar und verwertbar wie die eines herkömmlichen Apfelbaums.

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Zierapfelstrauch

Zierapfel ist ein Schmuckstück für jeden Garten.

Als Dekoration für das Wohnzimmer sind sie schon lange ein Hit, doch auch auf der Suche nach einem Zierstrauch zur Aufhübschung des Gartens entscheiden sich immer mehr Gartenbesitzer für den Zierapfel (ab 12,80 Euro bei Amazon). Neben ihrem zierlichen Wuchs, unterschiedlichen Formen und Farben und wunderschönen Früchten und Blüten, die bis in den Winter hinein hängen bleiben, überzeugen die Bäumchen auch mit einer enormen Robustheit und sind zudem besonders pflegeleicht. Die aus Asien stammenden Gehölze sehen aber nicht nur das gesamte Jahr über ansprechend aus, sondern bilden auch schmackhafte Früchte heraus. Bei eGarden erfahren Sie alles, was Sie über Anbau, Pflege und Rückschnitt wissen müssen.

Zierapfel richtig anpflanzen

Beim Pflanzen der Gehölze gibt es für gewöhnlich nicht allzu viel zu beachten. Wichtig sind ein sonniger bis halbschattiger, windgeschützter Standort sowie ein durchlässiger, sandig bis lehmiger, nährstoffreicher Boden mit neutralem pH-Wert. Ideal sind ein gutes Verhältnis von Stickstoff und Phosphor sowie Morgen- und Abendsonne. Zu viel Sonneneinstrahlung könnte dazu führen, dass die kräftigen Blütenfarben schnell verblassen. Die beste Pflanzzeit ist im Herbst, da hier auch nahezu alle Sorten erhältlich sind. Containerware können Sie in der Regel das ganze Jahr über in die Erde bringen, außer bei Frost. Wenn Sie Ihren Zierapfel als Strauch oder Mini-Baum im Kübel halten möchten, achten Sie darauf, ein ausreichend großes Gefäß zu verwenden. Auch im Garten sollten Sie die Bäumchen nicht zu dicht zum Nachbarzaun oder zur Grundstücksgrenze zur Straßenseite pflanzen, um Ärger zu vermeiden.
Deko mit Zierapfel

Zierapfelzweige sind auch als herbstliche Deko ein echter Hingucker.

Pflege der Gehölze

Wenn Standort und Substrat stimmen, wächst die winterharte Pflanze fast von alleine. Auch beim Gießen und Düngen stellt das Gehölz keine besonders hohen Ansprüche. Generell sollten Sie eher weniger als zu viel wässern. Ein Wassermangel äußert sich in braunen Blättern und Laubabwurf. Ebenso sollten Sie immer dann gießen, wenn die oberste Erdschicht gut abgetrocknet ist. Bei Kübelpflanzen führen Sie einfach solange Wasser zu, bis es unten aus dem Gefäß läuft. Wichtig: Lassen Sie niemals Wasser im Untersetzer stehen, da Zieräpfel keine Staunässe vertragen. Zudem sollten Sie beim Bewässern die Blätter aussparen, um das Risiko von Mehltau oder Schimmelbildung gering zu halten.
Düngen sollten Sie das erste Mal vorm Blütenaustrieb im April und ein weiteres Mal im Juni oder Juli. Das Düngemittel sollte organisch sein, über einen hohen Anteil an Phosphor und weniger Stickstoff verfügen. Alternativ können Sie auch Kompost in den Boden einarbeiten. Auf mineralischen Dünger sollten Sie aufgrund einer möglichen Versalzungsgefahr jedoch besser ganz verzichten.
Was den Rückschnitt betrifft, können Sie selbst entscheiden, wie Sie vorgehen. Wenn Ihnen der Baum zu groß wird, ist ein Schnitt entweder Anfang Juni oder auch zwischen Februar und März möglich, muss aber nicht zwingend sein. Entscheiden Sie sich für einen regelmäßigen Rückschnitt, ist es ratsam, das Gehölz von Anfang an zu schneiden und gewissermaßen zu erziehen. Bei älteren Bäumen genügt eine gelegentliche Auslichtung, bei der Sie abgestorbene Pflanzenteile und zu dicht wachsende Äste herausschneiden, um Krankheiten vorzubeugen.
Jan-Christoph Öhlenschläger

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Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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