Tomaten selbst anpflanzen

Tomaten säen leicht gemacht – rotes Fruchtgemüse anpflanzen

Tomaten sind echte Vitaminbomben. Dabei schmeckt das rote Fruchtgemüse nicht nur gut, sondern lässt sich auch ganz einfach selbst anbauen. Wie das geht, lesen Sie hier.

Datum:
Tomaten säen

Kleine Tomatensetzlinge

Bio liegt absolut im Trend. Das machen sich auch viele Hobbygärtner zunutze, indem sie ihr Obst und Gemüse einfach selbst anpflanzen. Eine ganz beliebte Pflanze ist die Tomate. Das Nachtschattengewächs lässt sich ohne Schwierigkeit im heimischen Garten oder auf dem Balkon säen und ernten – und das mit gutem Gewissen. Denn wer weiß, wo sein Essen herkommt, kann sich sicher sein, dass das rote Fruchtgemüse unbelastet und frei von Schadstoffen und Pestiziden ist.
Wichtig beim Anpflanzen von Tomatensträuchern ist der richtige Zeitpunkt. Mitte März ist optimal für Tomaten, die in einem kleinen Gewächshaus gedeihen sollen. Für junge Sträucher, die auf der Fensterbank wachsen, reicht Ende März bis Anfang April. Sparen Sie nicht beim Saatgut, die Qualität der Samen ist ausschlaggebend für den Geschmack des roten Gemüses. Auch das Substrat im Pflanzkasten sollte sorgfältig ausgewählt werden. Am besten verwenden Sie lockeres, nährstoffarmes Substrat. Das sorgt für eine gute Belüftung und Ihre Tomaten können sich gut entfalten. Wichtig sind Löcher im Boden des Pflanzkastens und eine Auffangschale darunter, nur so kann das Wasser abfließen und ein Schimmelbefall der Wurzeln vermieden werden. Die Samen sollten nicht zu fest in die Erde gesteckt werden und benötigen zum Keimen eine Temperatur von ca. 24 °C. Am besten stehen die frisch eingesäten Pflänzchen also in der Sonne auf der Fensterbank.

Pikieren für gesunde Tomatensträucher

Erkennen Sie erste zarte Stängelchen, platzieren Sie den Pflanzkasten an einen etwas kühleren Ort, der aber immer noch sehr hell sein sollte. Das ist förderlich fürs Wachstum. Bilden sich erste Blätterpaare an den Keimlingen sollte man sie pikieren. Pikieren bedeutet, dass Sie die Pflanzen auseinandersetzen, damit die Wurzeln sich beim Wachsen nicht gegenseitig behindern. Das Pikieren ist eine heikle Angelegenheit, denn die noch zarten Wurzeln sind sehr verletzlich. Seien Sie also vorsichtig und verwenden Sie bei diesem Vorgang am besten einen Teelöffel oder einen sogenannten Pikierstab. Setzen Sie die Pflanzen in Kräuter-Substrat für Topfkräuter. Dieses spezielle Substrat enthält genau die richtige Menge an Nährstoffen und unterbindet ein zu rasches Wachsen der Sträucher. In dieser Anwuchsphase sollten die noch jungen Tomatenpflanzen nicht zu feucht gehalten werden. Achten Sie zwar auf eine ausreichende Bewässerung, verwässern Sie die Erde jedoch nicht. Der Grund dafür ist ein gewolltes, kompaktes Wachstum, welches Voraussetzung für eine gesunde Blüten-Entwicklung ist. Sind die Sträucher in voller Blüte, müssen Sie beim Bestäuben etwas nachhelfen. Normalerweise erledigen das Bienen und Hummeln, in der Wohnung können Sie sich jedoch mit einem leichten Schütteln des Stängels behelfen.

Ab nach draußen – Tomaten im Garten oder auf dem Balkon

Nach dem 15. Mai, also nach den sogenannten Eisheiligen, können Sie die Pflanzen nach draußen setzen. Stellen Sie die Töpfe witterungsgeschützt auf, decken Sie sie eventuell sogar mit einer Plane ab. Zu viel Regen schadet Ihren Tomatensträuchern. Sonne ist allerdings nicht nur erwünscht, sondern sogar überlebenswichtig. Jetzt heißt es warten und gießen, bis die ersten Tomaten zu sehen sind. Geerntet werden darf aber erst, wenn die Tomaten rot sind. Grüne Tomaten sind giftig und können starke Vergiftungserscheinungen auslösen wie Erbrechen oder Kopfschmerzen.
Wer gesunde Tomaten auf seinem Teller haben möchte, sollte sie selbst säen und anbauen. Beachten Sie diese Tipps, geht das ganz leicht vonstatten und Tomaten schmecken doch gleich doppelt so gut, wenn man weiß, was in ihnen steckt.
Noch mehr Gemüse gibt es hier: Tipps zum Anlegen eines Gemüsebeets.

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