Auf das richtige Händchen kommt es an

Tomaten düngen: So fällt die Ernte üppig und lecker aus!

Frische und schmackhafte Tomaten aus eigenem Anbau bereichern jeden Salatteller. Aber bevor Sie die leckeren Paradiesäpfel verzehrfertig servieren können, müssen Sie die Tomaten düngen und pflegen. eGarden zeigt, wie es geht.

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Verschiedene Tomaten

Bis so eine leckere Ausbeute auf dem Teller liegt, heißt es warten und Tomaten düngen.

Der Anbau eigener Tomaten im Garten ist gar nicht so schwierig. Auf was Sie beim Tomatenpflanzen alles achten müssen, lesen Sie hier. Wie Sie Tomaten düngen, erfahren Sie in den folgenden Absätzen.
Tomaten sind sehr nährstoffhungrig. Deshalb sollten Sie neben guter Erde und Pflege auch einen geeigneten Dünger einsetzen. Vor allem Kalium ist für das Wachstum und außerdem für eine schöne rote Farbe wichtig. Damit Blätter und Früchte gut gedeihen, benötigen Tomatenpflanzen zusätzlich eine regelmäßige und stickstoff- und phosphorreiche Düngung. Zudem stärkt das die Widerstandskraft Ihrer Tomaten und schützt vor Schädlingen und Krankheiten.

Tomaten düngen: Fertigdünger oder selbst gemacht

Fertigdünger: Fertigen Dünger bekommen Sie im Handel, etwa im Gartencenter, im Baumarkt, beim Discounter oder im Internet-Shop, etwa bei Amazon, in den verschiedensten Formen. Von flüssig über Körner und Pulver bis hin zu Düngerstäbchen ist alles dabei. Praktisch: Alle Bestandteile sind schon optimal zusammengemischt. Hauptbestandteile dieser Fertigdünger sind meist Phosphat, Stickstoff, Magnesiumoxid sowie Kalium.
Fertige Tomatendünger sind meist stark konzentriert. Daher sollten Sie mit der Dosierung nicht zu verschwenderisch umgehen, denn eine Überdüngung kann Ihren Tomaten schaden. In der Regel gilt: Arbeiten Sie den Dünger, etwa 50 Gramm pro Pflanze, ungefähr vier Wochen nach dem Ausbringen in den Wurzelbereich ein, und düngen Sie nach weiteren vier Wochen nach. Diese Vorgehensweise kann aber je nach Düngemittel abweichen. Beachten Sie deshalb immer die Anweisungen auf der Verpackung.
Tomatenduenger

Mit dem richtigen Dünger werden aus Ihren Tomaten wahre Prachtexemplare.

Dünger Marke Eigenbau: Tomatendünger müssen Sie nicht zwangsläufig kaufen. Die Natur bietet einige natürliche Stoffe, die sich ebenfalls als Dünger eignen. Außerdem ist organischer Dünger komplett chemiefrei. Vielleicht nicht ganz so angenehm im Geruch, aber dafür hervorragend zum Tomatendüngen geeignet sind Pferdemist und Kuhdung.
Eine selbst hergestellte Brennnesseljauche ist ebenfalls bestens zum Düngen geeignet. Dazu legen Sie alle Teile der Pflanze, außer den Blüten, in einen genügend großen Behälter. Der kann aus Holz oder Kunststoff sein. Benutzen Sie keinen Metallbehälter, da die Brennnessel mit dem Metall eine chemische Reaktion eingeht. Anschließend füllen Sie den Eimer mit Wasser auf, sodass alle Pflanzenteile bedeckt sind. Rühren Sie die Mischung einmal täglich um. Nach etwa einer Woche beginnt die Tinktur zur gären, und Sie können sie verwenden.
Konzentriert sollten Sie die Brennnesseljauche allerdings nur bei schon kräftig gewachsenen Pflanzen einsetzen. Bei Jungpflanzen hat sich ein Mischverhältnis von einem Teil Brennnesseljauche und 20 Teilen Wasser bewährt. Sie können aber auch einfach einige Brennnesseln mit ins Pflanzloch packen. Auch wenn Sie Hefe und Eierschalen unter die Erde mischen, fördern Sie das Wachstum Ihrer Tomaten.

Die richtige Dosierung macht’s

Ob gekaufter oder selbst gemachter Dünger, auf die Dosierung kommt es an. Grundsätzlich gilt, zu viel Düngung ist meist schädlicher als zu wenig. Bevor Sie Ihre Tomaten düngen, sollten Sie zunächst den vorhandenen Boden für die Tomatenpflanzen analysieren. Ist der bereits sehr humusreich, etwa durch Ihren selbst hergestellten Kompost, brauchen Sie nur wenig Dünger hinzufügen. Ist die Erde weniger nährtstoffreich, müssen Sie entsprechend mehr düngen. Übrigens: Die beste Zeit zum Düngen ist früh am Morgen und wenn die Sonne nicht scheint.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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