Welcher Spaten soll es sein?

Der Spaten – unverzichtbar im Geräteschuppen

Umgraben, Sand schaufeln und was sonst noch so anfällt: Wann der Spaten das Mittel der Wahl ist und warum er keine Schaufel ist, erfahren Sie hier.

Datum:
Terraline-Damenspaten für den Garten

Ein Spaten für jede Gelegenheit. Dieser besonders leichte Spaten eignet sich auch für Gärtnerinnen.

Arbeitsgeräte sind dazu da, uns das Leben leichter zu machen. Gerade im Bereich der Bodenbearbeitung und -pflege sind deshalb strapazierfähige Werkzeuge von solider Qualität sehr wichtig. Das gilt besonders für den Spaten. Je nach Bodenart (fest und steinig oder lehmig-weich) gibt es unterschiedliche Spatenmodelle. Scharfe Kanten haben sie aber alle: Sie zerhacken hartnäckige Wurzeln oder ziehen neue Kanten zur Beetbegrenzung. Form und Größe machen hier je nach Nutzungsabsicht einen merklichen Unterschied. Zumindest ein hochwertiger Universalspaten gehört zur Grundausrüstung in jeden Geräteschuppen.

Galerie: 11 beliebte Spaten für jeden Hobby-Gärtner

Welchen Spaten für welchen Zweck?

  • Gärtnerspaten: Der wohl wichtigste Spaten in Ihrem Geräteschuppen ist der Aushebespaten oder schlicht Gärtnerspaten. Sie verwenden ihn zur Verpflanzung und auch zum Entfernen von Pflanzen samt Wurzel, also auch, wenn Sie das Beet komplett erneuern möchten. Das Gerät muss einer hohen Belastung standhalten, da Sie beim Ausheben hartnäckiger Wurzeln ja oft mit ganzem Körpereinsatz gegenhalten. Das Spatenblatt ist hier um die 40 Zentimeter lang. Die Kante ist scharf genug, um mit einem kräftigen Hieb Wurzeln zu durchtrennen.
  • Umpflanzspaten: Der Umpflanzspaten mit seinem geraden und spitzen Blatt eignet sich ideal dazu, einzelne Pflanzen zur Umpflanzung sicher aus dem Boden zu heben. Das Spatenblatt ist dabei schmaler als beim Universalspaten und häufig mit einer scharfen Spitze versehen.
  • Gabelspaten: Auch der Gabelspaten, den Laien als „Mistgabel“ bezeichnen, gehört zur Spatenfamilie und löst den Oberboden im Beet besonders schonend. Durch die Aussparungen zwischen den Zargen schont der Gabelspaten Regenwürmer und Wurzeln.

Galerie: Diese Gartengeräte gehören in jeden Schuppen

Spaten richtig pflegen

Wie jedes Gartengerät braucht auch der Spaten ab und zu etwas Pflege. Reinigen Sie das Spatenblatt nach dem Umgraben sorgfältig. Bei hartnäckigen Verschmutzungen, beispielsweise durch Harz, helfen Sie mit einem Harzlöser nach. Vor der Winterpause im Schuppen reiben Sie das Spatenblatt mit Wachs ein. So nimmt das Material auch bei Minusgraden keinen Schaden. Den Holzstiel bearbeiten Sie ebenfalls mit einer Holzpflege.

Ein guter Spaten? Handgeschmiedet!

Im Baumarkt bekommen Sie einen funktionstüchtigen Spaten zwar schon für kleines Geld, eine Investition in ein hochwertiges Produkt lohnt sich bei diesem Arbeitsgerät jedoch. Der Spaten muss ebenso wie Ihr Rücken eine hohe Belastung aushalten und für ein effektives Arbeiten absolut stabil sein. In vielen Fällen ist jedoch der Stiel zu schwach, minderwertig verklebt oder vernietet und auch das Spatenblatt ist nicht aus einem Stück. Spaten, deren Blatt aus einem Stück gutem Stahl geschmiedet sind, halten oft ein Leben lang und lassen Sie nicht im Stich. Achten Sie beim Gartenspaten auf einen breiten Trittsteg, um sich die Füße bei der Arbeit nicht zu verletzen. Sind dann auch noch Griff und Stiel hochwertig verarbeitet, haben Sie einen zuverlässigen Gartenhelfer erstanden. Hier bietet das Traditionsunternehmen Baack-Spaten eine interessante Auswahl.

Galerie: 12 beliebte Gartenhandschuhe

Der kleine Unterschied: Spaten oder Schaufel

Besonders Nichtgärtner verwenden die Begriffe Spaten und Schaufel häufig synonym. Bei genauem Hinschauen fällt der Unterschied zwischen ihnen auf: Schaufeln sind viel breiter und runder als Spaten. Denn während Sie den Spaten zum Umgraben, Umpflanzen und Auflockern Ihrer Beete verwenden, räumen Sie mit der Schaufel anfallende Gartenabfälle, Sand oder Schotter weg. Zum Umgraben ist die Schaufel dagegen ungeeignet. Zur Not kommen Sie auch ohne Schaufel aus – doch ohne mindestens einen guten Spaten läuft im Garten dagegen nichts.