Niedlich aber nervtötend

Wildkaninchen: So werden Sie Meister Lampe endgültig los

Wildkaninchen können eine echte Plage sein. In Windeseile verwüsten sie den schön angelegten Garten. Was hilft gegen die pelzigen Nervensägen?

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Wildkaninchen: So werden Sie Meister Lampe endgültig los

Süüüüüß, aber im Garten sorgen Wildkaninchen für Ärger. Wir wird man sie los?

Sie buddeln, wühlen und fressen das liebevoll angelegte Beet skrupellos weg. Besonders ärgerlich wird es, wenn Gemüse in Mitleidenschaft gezogen wird. Was dem Menschen schmeckt, mögen eben auch Kaninchen. Aber was kann man tun, damit die nervigen Nager fernbleiben? Ganz wilde Gartenbesitzer knallen die Mümmelmänner ab – oder würden das am liebsten tun. Aber es geht auch unblutig. Wie? Das erfahren Sie hier.

Hausmittel gegen fiese Nager

Wie bei Mardern, gibt es auch Zahlreiche Hausmittel gegen Wildkaninchen. Angeblich helfen in Benzin getränkte Lappen, da sie den empfindlichen Geruchssinn der Hasen angreift. Auch die weißen Grillanzünder sollen helfen. Das Paraffin soll für Kaninchen abschreckend riechen. Fischöl oder Fischmehl sollen die Nager ebenfalls fernhalten. Allerdings gibt es unter Gartenbesitzer dazu verschiedene Meinungen. Einige schwören auf die Tricks, andere halten von diesen Hausmitteln überhaupt nichts. Außerdem wird allgemein nahegelegt, die verschiedenen "Duftmittel" zwischen die zu schützenden Pflanzen zu legen. Doch welcher Gartenbesitzer hat gerne schon Grillanzünder oder Benzin zwischen seinem Gemüse?
Auch Hunde- und Katzenhaare sollen helfen. Sie suggerieren dem Kaninchen einen Fressfeind und sie bleiben den Beeten fern. Noch besser ist es da natürlich, wirklich einen echten Hund oder eine Katze zu halten. Damit halten Sie sich die nervigen Mümmelmänner dauerhaft vom Hals. Auch Wühlmäuse lassen sich davon beeindrucken. Für wen die Vierbeiner allerding keine Lösung sind, greift auf andere Mittel zurück. Lavendel soll auf Kaninchen eine ähnliche Wirkung haben, wie auf uns faule Eier. Etwas Lavendelöl zwischen die Pflanzen träufeln hält Kaninchen fern. Allerdings muss der Geruch ständig erneuert werden. Besser sind da so genannte Vergrämungsmittel. Es gibt sie in Granulat oder Pellet-Form.

Galerie: Diese Mittel helfen gegen Wildkaninchen

Krasse Mittel gegen unerwünschte Gartengäste

Welche Gadgets es gegen andere ungebetene Gäste wie Ratten, Katzen, Wühlmäuse oder Fliegen gibt, erfahren Sie im Artikel „Krasse Mittel gegen unerwünschte Gartengäste“.

Die sicherste Lösung: Ein Zaun

All die vorher genannten Hilfsmittel bieten keine Garantie. Was allerdings auf jeden Fall hilft, ist ein Maschendrahtzaun. Wildkaninchen können sich nicht durch den Stahl beißen. Doch beim Anlegen eines Zauns gilt Sorgfalt. Kaninchen können sehr tief graben, weshalb Sie den Zaun mindestens einen halben Meter im Boden versenken sollten. Zudem gilt es, ihn lückenlos aufzustellen. Schon das kleinste Loch im Zaun und der Hase kommt durch. Sorgfalt ist also angebracht. Ist der Zaun allerdings gut aufgebaut, brauchen Sie die kleinen Nager nicht mehr zu fürchten. Möchten Sie keinen Zaun, kann auch ein Hochbeet helfen.
Wildkaninchen: So werden Sie Meister Lampe endgültig los

Hat sich das Kaninchen erst einmal eingerichtet, ist es sehr schwer zu vertreiben.

Übrigens: Haben sich Kaninchen schon in Ihrem Garten eingerichtet, sind sie schwerer zu vertreiben. Hier gilt es, den Langohren das Leben so schwer wie möglich zu machen. Gehen Sie mehrmals täglich das Umfeld des Baus ab. Kaninchen mögen das Geräusch von Schritten über ihrem Heim überhaupt nicht. Auch regelmäßiges Zuschütten oder das Stochern im Bau mit einem Stock hilft. Doch bedenken Sie: Solche Maßnahmen brauchen Zeit. Das Vertreiben geschieht nicht von heute auf morgen.
Alexander Scherb

von

Mit Schrebergarten aufgewachsen, wurde mir die Natur in die Wiege gelegt. Von Ahorn bis Zypressen gilt mein Interesse allem was blüht.

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