Frisches Wasser auch zur Urlaubszeit

So überleben Pflanzen den Urlaub unbeschadet

Ihr Garten blüht in voller Pracht und der Urlaub steht an. Was nun? Wer kümmert sich während Ihrer Abwesenheit ums Gießen? eGarden zeigt, welche Tricks es gibt. So überleben Pflanzen den Urlaub.

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Pflanzen gießen

Die Pflanzen in Ihrem Garten brauchen auch in Ihrem wohlverdienten Urlaub frisches Wasser.

Manchmal läuft es ungünstig. Ihr Urlaubsflieger wartet am Abflugterminal und Ihre Nachbarn sind ebenfalls in den Ferien. Und wie es der Zufall so will, haben auch Ihre Verwandten und Bekannten keine Zeit, sich in Ihrer Abwesenheit um Ihren in voller Blüte stehenden Garten zu kümmern. Damit Sie auf der Strandliege nicht ständig ein schlechtes Gewissen plagt, brauchen Sie einen Überlebens-Plan für Rasen, Pflanzen und Kräuterbeete. eGarden hat die besten Tipps für Sie zusammengestellt.

Pflanzensitter

Fragen Sie einfach im Freundeskreis mal nach Bekannten von Bekannten, die das Gießen für ein paar Euro übernehmen. Auch im Kleinanzeigenteil Ihrer Tages- oder Stadtteil-Zeitung werden solche Dienste angeboten. Oder Sie holen sich professionelle Hilfe im Garten-Center um die Ecke – die dann allerdings etwas mehr kostet.
Automatische Bewaesserung

Mit professionellen Bewässerungssystemen, etwa mit Rasensprengern, brauchen Sie nicht mehr selber zum Gartenschlauch greifen.

Professionelle Bewässerungssysteme

Ausgeklügelte Bewässerungssysteme mit modernen Wasseruhren und Rasensprengern können Ihren Garten ganz automatisch mit Wasser versorgen. Wie das genau geht und welche Geräte es gibt, lesen Sie in den Artikeln Gartenbewässerung: Für jede Pflanze das richtige Nass, Wie ticken moderne Bewässerungsuhren? und Rasensprenger: Welcher ist der richtige?.

Bewässerungssysteme Marke Eigenbau

Für professionelle Bewässerungssysteme müssen Sie schon etwas tiefer ins Portemonnaie greifen. Es geht auch günstiger. Für Blumenkübel und Topfpflanzen basteln Sie sich mit normalen Flaschen im Handumdrehen ein eigenes Bewässerungssystem. Dazu füllen Sie die Flaschen einfach mit Wasser und stecken sie umgekehrt in die Erde. Die Pflanzen werden so über Tage mit Wasser versorgt. Bei großen Pflanzen können Sie auch mehrere Flaschen benutzen. Am besten, Sie testen das vor dem Urlaub aus, um die richtige Menge zu bestimmen. Im Fachhandel gibt es auch aufschraubbare Spieße, mit denen sich die Flaschen einfach in die Erde stecken lassen. Den gleichen Effekt erreichen Sie auch mit sogenannten Bewässerungskugeln. Wie die funktionieren und welche Modelle es gibt, lesen Sie hier.

Was Sie nicht tun sollten

Auf Vorrat gießen: Für einen Kurzurlaub übers Wochenende oder ein paar Tage kann es reichen, wenn Sie Ihre Pflanzen vor der Abreise noch mal ordentlich gießen. Aber Vorsicht: Das funktioniert wirklich nur für ein paar Tage. Wenn Sie zu viel gießen, besteht die Gefahr, dass die Erde matschig wird und die Wurzeln abfaulen.
Extra düngen: Auf keinen Fall sollten Sie die Pflanzen kurz vorher mit einer Extra-Portion Dünger verwöhnen. Das fördert das Wachstum und die Gewächse brauchen noch mehr Wasser.

Das können Sie tun

Ab in den Schatten: Blumenkübel und Töpfe sollten Sie während Ihrer Abwesenheit nicht in der prallen Sonne stehen lassen. An einem schattigen Plätzchen verbrauchen sie weniger Wasser. Völlig dunkel sollte es allerdings nicht sein, damit die Blätter nicht absterben. Blumentöpfe können Sie für die Reisezeit in vorhandene Beete eingraben. Dort werden sie vom feuchten Boden mitversorgt.
Pflanzen überlisten: Wenn Sie Ihre Pflanzen schon einige Tage vor Abreise weniger gießen, setzen Sie sie sozusagen auf Wasser-Diät. Die Pflanzen gewöhnen sich an die kleinere Wassermenge und trotzen so länger der Trockenheit.
Beete vorbereiten: Bevor Sie in die Sonne reisen, sollten Sie Ihre Beete nochmal von verblühten Resten befreien und ein wenig zurechtschneiden. Die Pflanzen brauchen dann weniger Wasser. Außerdem wächst alles so nach kurzer Zeit nach.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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