Rosige Blütenpracht im eigenen Garten

Rosen düngen: Welche Regeln Sie beachten sollten

Rosen gelten als die Dauerbrenner unter den verschenkten Pflanzen und sind hierzulande die beliebtesten Schnittblumen. Damit die Königin der Blumen auch in Ihrem Garten zur optischen Augenweide heranwächst, müssen Sie Ihre Rosen düngen.

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Rosendünger

Wenn es auch bei Ihnen im Garten blühen soll, müssen Sie Ihre Rosen düngen, um eine ideale Nährstoffversorgung sicherzustellen.

Ob zum Geburtstag, zum Muttertag oder ganz einfach als kleine Aufmerksamkeit – Rosen sind zweifelsohne die Dauerbrenner unter den verschenkten Blumen. Aber warum viel Geld für einen Strauß ausgeben, wenn Sie die Pflanzen der Liebe auch genauso gut im Garten oder auf dem Balkon wachsen lassen können? Tatsächlich machen Rosen weniger Arbeit, als viele Hobbygärtner vielleicht denken mögen. Da die Bildung der prachtvollen Blüten viel Kraft kostet, ist regelmäßiges Düngen das Wichtigste bei der Pflanzenpflege. Doch wann sollte man Rosen düngen und mit wichtigen Nährstoffen kräftigen?

Regelmäßig düngen – aber wann und wie?

Der ideale Zeitpunkt für eine Neupflanzung ist im Herbst. So starten die Rosen besser und früher in die neue Saison. Zudem hat das den Vorteil, dass Sie sich bis zum Frühjahr keine weiteren Gedanken bezüglich der Düngung machen müssen. Ab März versorgen Sie Ihre Rosen dann mit einem Langzeitdünger, der drei bis vier Monate wirkt. Sobald es ab Ende Mai wieder wärmer wird und die erste Blütephase begonnen hat, düngen Sie noch einmal nach. Idealerweise nehmen Sie eine dreistufige Düngung vor: im Frühjahr etwas Kompost im Beet verteilen und im Sommer noch einmal zwei Düng-Kuren mit einem speziellen Rosendünger, beispielsweise Blaukorn.
Rosen im Topf

Mit der richtigen Düngung und Pflanzenpflege wachsen Rosen auch im Kübel und verschönern den Balkon.

Welcher Rosendünger eignet sich am besten?

Bei der Auswahl eines geeigneten Rosendüngers stellt sich zuerst die Frage: organisch oder mineralisch? Organischer Dünger wie Hornspäne, Torf und Knochenmehl oder auch Kompost und Stallmist haben den Vorteil, dass sie ausschließlich aus natürlichen Abfallprodukten bestehen. Der wertvolle Humus versorgt Ihr Rosenbeet oder Ihre Kübelpflanzen bestens und kann sogar als Langzeitdünger zum Einsatz kommen. Gerade bei Neupflanzungen ist ein nachhaltiger Naturdünger eine gute Wahl.
Mineralische Dünger sind hingegen chemische Erzeugnisse, die entweder in flüssiger und pulverisierter Form oder als Stäbchen und Granulat erhältlich sind. Gerade bei akutem Nährstoffmangel bewirkt die Chemiekeule mit den Eigenschaften eines Volldüngers oft wahre Wunder und päppelt Ihre Pflanzen schnell wieder auf. Profi-Gärtner und professionelle Pflanzenzüchter schwören auf Blaukorn. Bei einer Überdosierung kann es jedoch schnell zu einem Absterben der Rosen kommen, vor allem bei Jungpflanzen. Die Verwendung über einen längeren Zeitraum ist daher weniger zu empfehlen. Tipp: Am besten immer mit etwas Kompost vermischen, damit der Humusanteil des Bodens auf Dauer konstant bleibt.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Beim Düngen können Sie natürlich auch Fehler machen. Verwenden Sie Düngemittel immer nur bis Ende August. Ansonsten könnte es passieren, dass die Zweige aufgrund der Überdosierung an Nährstoffen nicht ausreichend verholzen, die spät gebildeten Triebe nicht richtig ausreifen und den Winter nicht heil überstehen. Bei mineralischen Düngern sollten Sie sich hinsichtlich der Dosierung immer an die Herstellerangaben auf der Packung halten.
Ebenso müssen Sie Ihre Rosen immer mit der richtigen Menge an Wasser versorgen. Viele Hobbygärtner neigen dazu, die Pflanzen nach dem Düngen zu überwässern. Dabei reicht es selbst bei hohen Temperaturen in der Regel völlig aus, wenn Sie Ihre Blumen die gesamte Wachstums- und Blütephase über ein- bis zweimal pro Woche gießen. Wichtig: Vermeiden Sie feuchte Rosenblätter! Werden die Blätter nass, sind die Rosen automatisch anfälliger für Krankheiten.
Jan-Christoph Öhlenschläger

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Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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