Lassen Sie Blumen sprechen!

Mit Pflanzensensoren zu mehr Flower-Power

Bitte, gieß mich: Per App gesteuerte Pflanzensensoren geben Auskunft darüber, wann Ihre Pflanzen Wasser oder Dünger benötigen. eGarden erklärt die Technik, die dahinter steckt, und stellt unterschiedliche Modelle vor.

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Pflanze mit Parrot-Sensor

Erste Hilfe für Hobbygärtner: Mit digitalen Pflanzensensoren wie hier von Parrot haben Sie die heimische Flora immer im Blick.

Ihnen fehlt der grüne Daumen, um die Blumen im heimischen Garten perfekt zu pflegen? Macht nichts! Fortschrittliche Pflanzensensoren inklusive Apps verhelfen selbst unerfahrenen Gelegenheits-Gärtnern zu einem gepflegten Garten. Das System weiß genau, welche Pflanze zu welchem Zeitpunkt wächst – und viel entscheidender: was sie wann zum Wachsen benötigt. Wer die einfach erklärten Pflegehinweise befolgt, kann sich schon bald an einer bunt blühenden Blumenpracht erfreuen.

Pflanzenpflege per Smartphone

Ob fürs Wohnzimmer, den Balkon oder im Outdoor-Bereich: Die Sensoren analysieren Feuchtigkeit, Temperatur, Bodenverhältnisse sowie Licht- und Düngerbedarf von Pflanzen jeglicher Art und gleichen die ermittelten Werte mit einer Datenbank ab. Nach dieser Vitalitätsdiagnose kann der digitale Pflanzenwart genau anzeigen, was das Gewächs wann braucht.
Die meist witterungsbeständigen Biowächter kommunizieren über WLAN oder Bluetooth mit dem Smartphone, Laptop oder Tablet. Die dafür benötigte Software ist im Lieferumfang enthalten und stellt je nach Gerät bis zu 6.000 verschiedene Pflanzenarten und -gattungen sowie wichtige Informationen rund um die Gewächse bereit. Manche Modelle sind sogar so smart, dass Sie auch die lokale Wettervorhersage in ihre Analysen mit einbeziehen.

Galerie: 4 Pflanzensensoren im Überblick

Bei einigen Garten-Funkern können Sie anhand der Software auch Ihnen unbekannte Pflanzenarten bestimmen. Hochpreisige Sensoren stellen zum Teil sogar so detaillierte Pflanzenwerte bereit, dass sie sich für die Zucht oder zu wissenschaftlichen Forschungszwecken eignen.
Als Energiequelle benötigen die Sensoren für gewöhnlich Solarzellen oder herkömmliche Batterien. Bei den Modellen des Schweizer Anbieters Koubachi halten die sich laut Hersteller sogar bis zu einem Jahr. Weitere Informationen zu den Koubachi-Geräten finden Sie in einem Extra-Ratgeber.

Für wen lohnen sich die Geranien-Funker?

Pflanzensensoren eignen sich sowohl für passionierte Hobbygärtner als auch für unerfahrenere Pflanzenliebhaber. Und sie können selbst routinierten Botanikern noch etwas beibringen. Die intelligenten Gadgets bieten nahezu jedem die Chance, farbenprächtige Blumen zu züchten und besser für die Pflanzen zu sorgen. Neben einem Smartphone, Laptop oder Tablet ist allerdings auch ein wenig technisches Wissen Voraussetzung für ein erfolgreiches Gärtnern.
Problempunkt: Zwar können die meisten Sensoren auch mehrere Pflanzen überwachen, indem sie Daten speichern. Da ein Gerät aber immer nur bei einer Pflanze stecken kann, müssen Sie den Sensor dafür entweder häufig umplatzieren oder für jedes Gewächs einen eigenen Messfühler kaufen. Wer sein gesamtes Beet mit den nicht ganz günstigen Gartenhelfern bestücken möchte, muss also tief in die Tasche greifen. Preiswertere Modelle kosten rund 30 Euro pro Stück. Entscheiden Sie, was Ihnen die grünbunte Pracht im Garten wert ist.
Jan-Christoph Öhlenschläger

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Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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