Kürbisse – nicht nur zu Halloween ein Genuss

Kürbissorten: Erstaunlich, was es alles gibt

Zur Halloweenzeit sieht man sie an jeder Ecke – Kürbisse. Dann schmücken sie viele Vorgärten, meist mit gruseligen Gesichtern verziert. Zu sehen bekommt man aber nur eine kleine Auswahl an Sorten. Kürbissorten, was es nicht alles gibt erfahren Sie hier.

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Kuerbissorten

Es gibt mehr als 800 Kürbissorten – und was es nicht alles gibt.

Hätten sie es gewusst? Es gibt über 800 Kürbissorten – und was es nicht alles gibt, erfahren Sie hier. Es gibt viele verschiedene Kürbisse: große, kleine, runde und längliche, darunter essbare sowie ungenießbare Zierkürbisse. Nach neuesten Erkenntnissen wurden die ersten Kürbisse bereit 8.000 bis 10.000 v. Chr. gezüchtet. Die Blüten wachsen an langen Stielen und sind meist goldgelb, manchmal auch cremefarbend. Die meisten Blüten sind sogar Essbar. Je nach Kürbisart fällt die Größe der Früchte unterschiedlich aus. Kultiviert werden fünf Kürbisarten: der Garten- und Moschuskürbis, der Feigenblatt- und Riesenkürbis sowie der Cucurbita argyrosperma. Nicht nur zur Halloweenzeit rückt der Kürbis jedes Jahr weltweit erneut in den Vordergrund. Auch in der Küche wird das leckere Fruchtfleisch geschätzt und zu schmackhaften Speisen verarbeitet. Lediglich fast alle Zierkürbisse gelangen erst gar nicht in Ofen, Pfanne oder Kochtopf. Die schmecken nämlich meist bitter und sind giftig. Durch den Wirkstoff Cucurbitacin kann es zu Magenproblemen kommen. eGarden stellt ihnen die bekanntesten essbaren Kürbissorten vor und erklärt wie sie zubereitet werden können.
Kuerbis Wettstreit

Wer hat den größten Kürbis? Auf Wettbewerben werden die dicksten Dinger gesucht und gekürt.

Harte Schale – der Ghost Rider

Jedes Jahr Ende Oktober zur Halloweenzeit bekommt der Ghost Rider, auch Halloween-Kürbis genannt, ein gruseliges Gesicht geschnitzt und schmückt so manchen Vorgarten. Er ist der Klassiker unter den Halloween-Kürbissen. Durch seine sehr harte Schale lassen sich besonders gut Grusel-Fratzen hineinschnitzen. Und das herausgeschälte und schmackhafte Fruchtfleisch kann gleich für die Halloween-Party weiterverarbeitet werden. Das Fruchtfleisch eignet sich besonders für Suppen, Pürees und Süßspeisen. Wie Sie Gesichter in Kürbisse schnitzen und tolle Gartenideen zu Halloween lesen Sie hier.

Der Butternuss-Kürbis, der aussieht wie eine Birne

Der Butternuss-Kürbis (englisch: Butternut) sieht aus wie eine zu groß geratene Birne, ist aber ein waschechter Kürbis. Er ist sogar mit dem Muskat-Kürbis verwandt (siehe weiter unten). Er hat ein süßlich, nussiges Aroma und schmeckt leicht buttrig. In der Küche eignet er sich für alle Zubereitungsarten, etwa zum Dünsten, für Suppen, zum Panieren oder als Gemüse.

Der vielseitige Hokkaido-Kürbis

Festes Fruchtfleisch und ein kräftiger Geschmack zeichnen den knallig orangen Hokkaido aus. Und er ist einer der wenigen Kürbisse, der sogar mit Schale verzehrt werden kann – allerdings nur gekocht. Der Hokkaido-Kürbis gehört zu den beliebtesten Speisekürbissen. In der Küche kann er für nahezu alle Zubereitungsarten benutzt werden. Er schmeckt süß, trocken und mehlig und ist ideal für Aufläufe, Suppen, Pürees, Kompotte und Kuchen geeignet.

Das Schwergewicht – Der Muskat-Kürbis

Der Muskat-Kürbis ist ein richtiges Schwergewicht. Er kann bis zu 30 Kilogramm schwer werden. Aber nicht nur seine Größe macht ihn besonders auffällig. Auch seine hellbraune bis dunkelgrüne Farbe ist außergewöhnlich. Das Fruchtfleisch hingegen ist kräftig orange bis lachsfarben. Kaum zu glauben, aber das Schwergewicht fördert die schlanke Linie. Dank dem hohen Wasseranteil von 94 Prozent hat der Kürbis kaum Kalorien und einen geringen Fettanteil. Sein Fruchtfleisch hat einen fruchtig-säuerlichen Geschmack und eignet sich deshalb besonders für Desserts.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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