Ab nach draußen

So gewöhnen Sie Kübelpflanzen an die Freiheit

Wann kommen Kübelpflanzen nach draußen? Worauf es ankommt, wenn Sie Ihre Kübelpflanzen aus dem Winterquartier holen verrät eGarden.

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Schöne Kübelpflanzen nach der Winterpause

Härten Sie Ihre Kübelpflanzen schrittweise ab, bevor Sie diese endgültig nach draußen stellen.

Kübelpflanzen richtig zu überwintern ist nicht einfach. Die meisten Kübelpflanzen leiden in ihrem Winterquartier. Wenn die Sonne scheint und die Nachtfröste vorbei sind, ist es Zeit, Kübelpflanzen langsam wieder an die Freiheit zu gewöhnen. Denn die meisten Kübelpflanzen bekommen einen Schreck, wenn Sie diese zu schnell von der warmen Fensterbank nach draußen aussetzen. Am besten ist für sie ein kleines Abhärtetraining. Doch auch die Sonne ist für überwinterte Kübelpflanzen gefährlich. eGarden zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Kübelpflanzen jetzt richtig akklimatisieren und pflegen.

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Wann räume ich Kübelpflanzen wieder nach draußen?

Bis Mai besteht Frostgefahr. Entlassen Sie Ihre Kübelpflanzen also nicht zu früh nach draußen. Sonst verlieren Ihre mühsam überwinterten Lieblinge die Blätter oder erfrieren. Der richtige Zeitpunkt ist wichtig. Am besten, Sie gewöhnen Ihre Kübelpflanzen stundenweise an das schöne Wetter. Kübelpflanzen, die ihr Laub über den Winter behalten, passen sich nur langsam an die ungewohnten Lichtverhältnisse an. Räumen Sie diese am besten an einem wolkigen, windstillen Tag nach draußen. Zum Schlafen geht es abends wieder ins Gewächshaus oder auf den Treppenabsatz im Haus. Rolluntersetzer erleichtern Ihnen dabei das Hin- und Herschieben. Stellen Sie empfindliche Pflanzen in den nächsten zwei bis drei Wochen nur stundenweise in den Halbschatten oder Schatten. Am besten bekommt Kübelpflanzen die Morgensonne. Denn Kübelpflanzen sind anfangs etwas sonnenscheu. Pralle Sonne mögen Kübelpflanzen nicht. So vermeiden Sie an Ihren Kübelpflanzen etwaige Blattschäden durch zu starke UV-Strahlung. Gerade junge Triebe und Blätter bekommen schnell einen Zug oder einen Sonnenbrand.

Wie rette ich Kübelpflanzen?

Zu wenig Wasser, kein Licht? Wenn Sie Ihre Kübelpflanzen im Winter zu stiefmütterlich behandelt haben, kann es passieren, dass diese alle Blätter von sich schmeißen. Aber keine Panik. Geben Sie Ihrer Pflanze eine Chance. Selbst bei Pflanzen, die komplett abgestorben wirken, sind oft nur die Triebspitzen eingegangen. Ritzen Sie einfach die Rinde ein. Stoßen Sie auf grün, gibt es eine Überlebenschance. Hartnäckige Pflanzen geben nicht auf und treiben direkt am Wurzelstock aus. Spätestens im Sommer erleben Sie garantiert ein grünes Wunder.

Wie pflege ich Kübelpflanzen nach der Winterpause?

Gießen Sie all Ihre Kübelpflanzen nach dem Auszug aus dem Winterquartier regelmäßig. Lichten Sie üppige Pflanzen aus, abgestorbene, kranke und zu dünne Triebe schneiden Sie zurück. Das regt das Wachstum an. Pflanzen wie den Oleander schneiden Sie nicht zurück, da Oleander bereits im Herbst Knospen bildet. Über eine große Portion frischer Komposterde freut sich jede Topfpflanze. Leichter aus dem Topf bekommen Sie Ihre Pflanzen, wenn Sie diese vor dem Umtopfen gießen. Geben Sie acht, dass Sie die Wurzeln nicht beschädigen. Gerne siedeln sich bei den frischen Trieben Blattläuse an. Entfernen Sie diese am besten mit einer Spülmittel-Wasser-Mischung.
Wer keine Lust auf das ständige Rein und Raus hat, kultiviert winterharte Kübelpflanzen.

Winterharte Kübelpflanzen

Silke Orth

von

Das Paradies kann warten – ich bin im Garten.