Gekühltes Bier im Garten aus Mutter Erde

HopfenHöhle: Der Einbautest im Garten

Mit HopfenHöhle ist eine unanständig gute Idee frisch auf dem Markt, um ohne Kühlschrank und Eiswasserbad auszukommen. Wir haben es getestet: Einbau und Kühlprobe aufs Exempel.

Datum:
Die Hopfenhöhle

Die Hopfenhöhle im Echteinsatz.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Einen Kühlschrank ersetzt es nicht. Macht aber auch nichts. Kühl lagern tut es. Und was viel wichtiger ist: Es ist cool mit Coolness-Faktor 10!

Pro

  • Guter Anpressdruck der Gasdruckventile
  • Ausreichende Kühlleistung je nach Lage
  • Der Wow-Faktor beim Herausfahren ist einmalig

Kontra

  • Ohne Kühlschrank geht es nicht
  • Die Verriegelung ist etwas hakelig

Hopfenhöhle

Mehr als einen Erdlochbohrer braucht es nicht, um ein gekühltes Nest für Bierflaschen jeglicher Größe und Sorte im kühlen Erdreich zu versenken. Deckel auf, einmal kurz drehen und schon fährt der Bierlift nach oben. Das auf 8-10 Grad heruntergekühlte Bier seiner Wahl entnehmen und genießen.
Ach ja, ein Bierdeckelöffner ist auch dabei. Lift wieder herunterlassen, Deckel zu und fertig.

Worauf ist beim Bohren zu achten?

Galerie: HopfenHöhlen-Test: Der Bierkühlschrank im Garten

Im Grunde ist es leichter als gedacht: 30 Minuten. Das war unsere Zeit, in der wir die Hopfenhöhle mit ihren 90 cm Tiefe und 20 cm Durchmesser ordentlich untergebracht hatten. Das wichtigste ist das Aussuchen eines schattigen Plätzchens. Zudem sollte man einigermaßen wissen, ob Wurzelwerk oder Steine Ärger bereiten könnten. Wer Pech hat, muss eben an anderer Stelle ein Loch buddeln. Das ist uns zum Glück nicht passiert. Was auch gut in unserem Bau-und-Bohr-Video zu erkennen ist. Außer etwas an Steinen stand uns nichts im Wege.
Das Hopfenhöhlenbauteam Video abspielen

Mutter Erde ist ein guter Kühlschrank. Man muss nur wissen wie. Wir zeigen Euch, wie man ein Loch in den Garten buddelt, um sein Bier kühl zu lagern.

Wie kühlt die Hopenhöhle nun?

Nachdem wir die Hopfenhöhle (Grundaufbau, Varianten und Preise) versenkt hatten, bestückten wir sie bewusst mit lauwarmen Bier. Insgesamt passen übrigens 15 Flaschen über drei Etagen verteilt hinein. Nach mehreren Stunden Warterei schnappten wir uns aus der untersten Etage ein Bierchen. „Okay“ lautete das einhellige Urteil, kein „ui“ noch „wow“. Das Bier war ordentlich abgekühlt. Mehr aber auch nicht. Wen wundert es auch? Im Idealfall kühlt man das Bierchen auf die ideale Temperatur herab. Im Kühlschrank natürlich. Dann erst platziert man die Flaschen in der Hopfenhöhle. Wo sie tatsächlich über viele Stunden schön gekühlt bleiben.
Neben dem Kühlhaltefaktor ist aber eines außerordentlich: Der Coolness-Faktor überwiegt schlichtweg alles. Bei aller Vernunft, es ist herrlich, auch mal unvernünftig verspielt zu sein. Wir geben dem System einen fetten Daumen nach oben!
Eine kleine Meckerei verbleibt zum Schluss: Obgleich das Entriegeln und Hochfahren ein Genuss sind, hakelt es doch manchmal beim Wiedereinfahren. Hierzu muss der Drehgriff einfühlsam gedreht, aber mit großer Kraft heruntergepresst werden, bis sich der simple Verriegelungsmechanismus am Ende der Hopfenhöhle endlich wieder einhakt.

Hopfenhöhle

Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.