Den Frühling rechtzeitig planen

Herbst: Was muss ich jetzt fürs nächste Jahr pflanzen?

Herbstzeit ist Pflanzzeit. Wer sich im kommenden Jahr über eine schöne Blüte seiner Gewächse freuen möchte, sollte bereits im Herbst den Frühling pflanzen. eGarden gibt praktische Tipps und sagt, welche Blumenzwiebeln und Stauden Sie wann setzen sollten.

Datum:
Zwiebeln setzen

Der Herbst ist die beste Zeit, um Blumenzwiebeln in die Erde zu bringen.

Im Herbst gibt es im Garten viel zu tun. Wenn sich der Spätsommer dem Ende zuneigt, ist die beste Zeit für neue Pflanzen. Auch der Rasen könnte eine Nachsaat vertragen. Da Sie die Grünfläche in der kälteren Jahreszeit ohnehin weniger nutzen, bietet es sich gerade im Frühherbst an, alles auf Vordermann zu bringen.

Im Herbst den Frühling pflanzen

Wer die Bepflanzung von Beet-, Balkon- und Terrassenpflanzen richtig plant, kann sich das ganze Jahr über an einer bunten Blütenpracht erfreuen. Damit es bei Ihnen auch schon im Frühjahr wieder in allen Farben blüht, sollten Sie ab Mitte September beginnen, winterharte Stauden und Zwiebelblumen zu setzen. Beliebte Frühblüher wie Hyazinthen, Narzissen, Tulpen, Krokusse oder Schneeglöckchen sowie Zierlauch und Staudengewächse wie Christrosen oder Veilchen sollten Sie schon vor dem ersten Frost in die Erde setzen, solange der Boden noch warm ist. So können die Pflanzen noch vor dem Winter gut anwachsen und haben genügend Zeit, um ihre Wurzeln auszubilden.
Traubenhyazinthen

Im Herbst gepflanzte Frühblüher wie Traubenhyazinthen machen den Garten bereits zu Jahresanfang bunt.

Blumen und Stauden setzen

Blumenzwiebeln müssen Sie immer doppelt so tief in die Erde pflanzen, wie die Zwiebel selbst hoch ist. Haben Sie eine drei Zentimeter große Knolle, muss das Pflanzloch also in etwa sechs Zentimeter tief sein. Wichtig: Setzen Sie die Zwiebeln immer mit der Spitze nach oben in den Boden, bevor Sie die Löcher mit Erde auffüllen, vorsichtig andrücken und bewässern. Damit Sie später auch noch genau wissen, was Sie wo gepflanzt haben, ist es ratsam, die einzelnen Stellen im Beet mit kleinen Schildchen oder Stöckchen zu versehen, auf die Sie beispielsweise Sorte und Farbe schreiben.
Bei winterharten Staudengewächsen sollten Sie beim Setzen darauf achten, dass das Pflanzloch in etwa zehn Zentimeter größer als der Wurzelballen ist. Die Oberkante des Ballens sollte immer bündig mit der Erdoberfläche abschließen. Auch hier zu guter Letzt alles mit Erde auffüllen, leicht andrücken und das Gewächs mit reichlich Wasser versorgen.
Verfügen Sie über genügend Platz im Garten, können Sie im Herbst auch Obstgehölze wie Apfel, Kirsche, Birne oder Pflaume sowie Beerenkulturen anbauen. Das Pflanzloch sollte hier in etwa zwanzig Zentimeter größer als der Wurzelballen sein. Zudem ist es empfehlenswert, die jungen Gewächse mit einem Baumpfahl vor möglichen Stürmen zu schützen.

Den Rasen fit machen

Hat der Sommer auf dem Rasen seine Spuren hinterlassen, bietet sich im Herbst eine günstige Gelegenheit, um unansehnliche Löcher nachzubessern. Entfernen Sie hierzu an den betroffenen Stellen Wurzeln und Steine und harken die Fläche anschließend glatt. Das Saatgut bringen Sie am besten an einem möglichst windstillen und trockenen Herbsttag aus. Auch hier kann es von Vorteil sein, nachgesäte Stellen mit einem Band oder Absperrzaun zu kennzeichnen.

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Jan-Christoph Öhlenschläger

von

Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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