Der große Herbst-Putz

So machen Sie Ihren Garten winterfit

Säen, düngen, stutzen, schützen – um den Garten winterfit zu machen, gibt es ab Mitte Oktober einiges zu tun. Mit unseren Tipps kommen Garten, Terrasse und Balkon gut durch den Winter.

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Gartenarbeit im Herbst

Wenn Sie Ihren Garten winterfit machen möchten, sollten Sie bereits im Herbst mit der Arbeit beginnen.

Der warme Sommer ist vorbei, die Tage und Nächte werden wieder kühler. Höchste Zeit, um auch auf Balkonien und im Garten alles wetterfest zu machen. Hierzu reicht es bei Weitem nicht aus, Gartenmöbel und -geräte abzudecken oder einzulagern und Wasserleitungen und Dachrinnen, beispielsweise mit einem Frostschutz-Heizkabel (ab 29,90 Euro bei Amazon), eisfrei zu halten. Auch Beet- und Kübelpflanzen sowie Sträucher, Gehölze und natürlich die Rasenfläche sollten Sie auf die kühle Jahreszeit vorbereiten. Wenn Sie zudem einen Fischteich besitzen, erfahren Sie hier, was Sie hinsichtlich einer Überwinterung beachten sollten. So machen Sie Ihren Garten winterfit.

Pflanzen überwintern

Wer im Blumenbeet oder -kasten frostempfindliche Knollenpflanzen wie Dahlien oder Gladiolen blühen hat, sollte diese jetzt ausgraben, da sie den Winter sonst nicht überleben. Dennoch sollten Sie die Gewächse bei recht kühlen Temperaturen von maximal 5 Grad Celsius überwintern. Auch Zitruspflanzen und andere Südgewächse vertragen keine Minusgrade. Daher ist es ratsam, ihnen noch vor dem ersten Frost ein sonniges Plätzchen auf der Fensterbank zu suchen. Selbiges gilt für Kräuter – dann können Sie auch an kalten Tagen fleißig weiter ernten. Nicht-witterungsfeste Pflanzen schützen Sie am besten mit Jutesäcken (ab 7,50 Euro bei Amazon) und Reisig vor der Kälte. Tipp: Zum Überwintern lieber in den Keller stellen.

Laubbläser

Vom Baum gefallenes Laub sollten Sie nach Möglichkeit immer sofort vom Rasen entfernen.

Frühblüher pflanzen

Nach dem Winter kommt der Frühling – und damit auch der farbenfroh wird, müssen Sie schon jetzt die Zwiebeln für Tulpen, Narzissen, Krokusse und Co. in die Erde bringen. Denn bereits nach dem ersten Frost wird der Boden feucht und es kommt zu Staunässe. Wer dann noch etwas pflanzt, riskiert, dass die Zwiebeln verfaulen. Anders ist es bei Staudengewächsen wie Christrosen oder Buschwindröschen. Diese Pflanzen benötigen niedrige Temperaturen für den Keimungsprozess und können auch jetzt noch ins Beet.
Im Gemüsegarten kommen im Herbst Zwiebeln, Knoblauch und Rhabarber in die Erde. Tipp: Für eine optimale Nährstoffversorgung einfach eine große Schaufel Kompost mit ins Pflanzloch geben. Für Balkon- und Terrassenbesitzer wird es ab Mitte Oktober allmählich Zeit, sich um die Winterbepflanzung zu kümmern. Immergrüne Gewächse wie Buchsbäume oder Koniferen sorgen für wunderschöne Farbtupfer zwischen Raureif und Schnee. Weitere Tipps finden Sie in einem Extra-Ratgeber.

Düngen und stutzen

Düngen sollten Sie im Herbst nach Möglichkeit nichts mehr – nur der Rasen kann noch eine Kaliumdüngung vertragen, bevor es so richtig frostig wird. Gartenbesitzer sollten ihre Grasflächen zudem lieber noch einmal zurechtstutzen. Wenn der Boden bei Minusgraden aufweicht, können die Gräser beim nächsten Mähen ansonsten großen Schaden nehmen. Außerdem wichtig: Fallobst vom Boden sammeln, abgestorbene Blätter entfernen, das letzte Unkraut zupfen, Gehölze zurückschneiden und Beete sowie den Kompost mit Tannenreisig oder Stroh bedecken, um sie vor Frost zu schützen. Da im Herbst ohnehin viele Gartenabfälle anfallen, die Sie direkt verwerten können, ist nun die Gelegenheit günstig, um einen Komposthaufen anzulegen, damit Sie im nächsten Jahr auf frischen Humus zurückgreifen können.
Jan-Christoph Öhlenschläger

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Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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