Aus Zwiebeln gewachsen

Die schönsten Gartenblumen – Teil 2: Zierlauch

Wenn der Zierlauch blüht, stehen die Blüten in der Landschaft wie bunte Lollies da. Die Blüten-Kugeln scheinen von weitem in der Luft zu schweben. Mit dieser schicken Optik gehört der Zierlauch zu Recht in die Kategorie: die schönsten Gartenblumen.

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Zierlauch

Der Zierlauch ist anders. Seine runden und farbigen Blüten sorgen für Aufsehen.

Runde, prachtvolle, Blütenbälle in Lila, Weiß oder Rosa, die oben an langen Stielen wachsen zeichnen den Zierlauch, mit dem botanischen Namen Allium, aus und sind ein echter Eyecatcher. Mit dieser extravaganten Optik gehört der Zierlauch mit in die Sammlung: die schönsten Gartenblumen. Zu dieser Pflanzengattung Allium gehören zum Beispiel auch die Würzpflanzen Bärlauch und Schnittlauch und weitere, mehr als 800 Arten, die auf der Nordhalbkugel meist in trockenen und gebirgigen Regionen wachsen. Viele Arten werden als Zierpflanzen genutzt. Typisch: Werden die Zwiebelblüher verletzt, verbreitet sich umgehend ein markanter Lauch- oder Zwiebelgeruch. Die Hauptblütezeit liegt in der Regel zwischen Mai und Juni. Bei einigen Arten auch zwischen April und September.
Zierlauch mit Biene

Auch die Bienen können dem farbenfrohen Zierlauch nicht lange wiederstehen.

Großer und kleiner Zierlauch

Globemaster, Mount Everest und Ambassador sind in diesem Fall keine Namen für Berge, sondern drei Zierlauch-Arten sortiert von klein nach groß. Der Globemaster, auch Riesen-Zierlauch genannt, etwa kann bis zu einem Meter hoch werden. Die Blütenkugel, bestehend aus vielen kleinen Einzelblüten, kann schon mal einen Durchmesser von 25 Zentimeter erreichen. Bis zu 1,20 Meter kann der Mount Everest mit seiner weißen Blütenkugel wachsen. Und der Ambassador wächst noch ein bisschen mehr. Er wird bis zu 1,30 Meter groß. Die Blütenkugel erstrahlt in Lila.

Standort, Pflanzzeit und Pflege

Der Zierlauch bevorzugt sonnige Plätze, einen durchlässigen Boden und nährstoffreiche Erde. Organischer Dünger, etwa Hornspäne ist hier empfehlenswert. Sowohl m Herbst als auch im Frühjahr können Sie die Zwiebeln des Zierlauchs in die Erde bringen. Wenn Sie im Herbst pflanzen, blüht der Zierlauch bereits im kommenden Frühjahr. Achten Sie beim Einpflanzen darauf, dass Sie die Zwiebeln mindestens dreimal so tief in die Erde stecken, wie sie groß sind. Gießen müssen Sie den Zierlauch nur mäßig. Die Pflanze ist sehr genügsam und sollte nur an sehr warmen Tagen gegossen werden.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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