Umzug ins Haus pünktlich zu den Eisheiligen

So lassen Sie Ihre Dahlien überwintern

Dahlien möchten den Winter im Haus verbringen. Unser Ratgeber klärt auf, was Sie beim Umsetzen sowie beim Pflanzen im nächsten Frühjahr beachten müssen.

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Dalien überwintern lassen

Pflanzen überwintern zu lassen ist oft schwer, doch Dalien schaffen das!

Die Dahlie feiert ihr Comeback in deutschen Gärten. Doch ob Ihre Zierpflanzen Jahr für Jahr erneut in derselben Pracht aufblühen, hängt davon ab, wie Sie Ihre Dahlien überwintern lassen.

Im Herbst gehen die Dahlien in den Winterschlaf

Dahlien sind nicht winterhart und können deswegen nicht im Freien überwintern. Da die Pflanzen sehr empfindlich auf Kälte reagieren, sollten Sie sie noch vor dem ersten Frost ins Warme holen. Das kann in Deutschland bereits im Oktober sein, meistens aber erst im November. Dabei gehen Sie folgendermaßen vor:
  • Schneiden Sie die Dahlien auf 15 bis 20 Zentimeter zurück.
  • Dann graben Sie die Pflanzen aus.
  • Untersuchen Sie die Dahlien auf Schäden oder Krankheiten. Betroffene Stellen können Sie mit einem Messer entfernen.
  • Sortieren Sie die Knollen nach ihrer Blütenfarbe. Dies geschieht am besten direkt nach dem Ausgraben, damit Sie die Übersicht bewahren.
  • Lassen Sie die Dahlien-Knollen einige Tage in einem geschlossenen Raum trocknen. Dann geht es an die Einlagerung für den Winterschlaf.
  • Als Aufbewahrungsmittel zur Überwinterung haben sich Holzkisten bewährt.
  • Innerhalb der Kiste gehen Sie schichtweise vor. Statten Sie die Kiste mit Zeitungspapier aus, bevor Sie eine dünne Lage Torf-Sand-Gemisch einfüllen. Alternativ können Sie auch feuchtes Laub verwenden – Hauptsache, die Dahlien überwintern nicht in völliger Trockenheit.
  • Nun lagern Sie die Knollen in Etagen ein: Legen Sie die erste Schicht auf den bedeckten Boden und überdecken diese mit weiterem Gemisch.
  • Darüber folgt die nächste Etage. Dies wiederholen Sie so lange, bis die Kiste gefüllt ist. Achten Sie stets darauf, dass sich die Knollen nicht berühren.
Dahlien-Knollen müssen in einer dunklen, trockenen Umgebung mit maximal 5 Grad überwintern. Es ist wichtig, dass die Temperatur dauerhaft unter dieser Grenze bleibt, da die Dahlien ansonsten neu austreiben anstatt zu überwintern.

Wann geht es zurück ins Freie?

Nach den Eisheiligen, also Mitte bis Ende Mai, können Sie die Knollen wieder im Garten einpflanzen. Ab diesem Termin kommt es normalerweise nicht mehr zu Bodenfrost. Praktisch: Sie müssen die Pflanzen nicht vorziehen, sondern können die Knollen einfach in die Erde setzen. Zu tief mögen es die Dahlien allerdings nicht – einige Zentimeter unter der Erdoberfläche reichen aus, denn die Triebe möchten keinen zu langen Weg ans Tageslicht haben.
Ein verbreitetes Hilfsmittel bei der Dahlien-Zucht sind Holzpfähle oder Bambus-Stäbe, die Sie bereits bei der Pflanzung neben die Knollen setzen. Die Stäbe helfen den Pflanzen beim Wachstum und helfen Ihnen dabei, den Überblick im Beet zu behalten, indem Sie Etiketten mit dem Namen der Sorte anbringen.

So schaffen Sie den idealen Nährboden für Ihre Dahlien

Außerdem zu beachten: Nach der Einpflanzung sollten Sie den Boden nicht gießen, da die Erde im Mai noch recht kühl ist. Die Feuchtigkeit bleibt deswegen lange bestehen und kann zu Staunässe führen. Diese kann zu Fäulnis an den Knollen führen.
Vor dem Einpflanzen dürfen Sie dem Boden jedoch gerne eine Vitalitätskur schenken. Mineralische oder organische Volldünger kultivieren das Erdreich und geben Ihren Dahlien alles, was sie für einen starken Austrieb benötigen.

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