Verhindert Pflanzensterben

helloplant im Test: Smarter Pflanzensensor zum kleinen Preis

Hobbygärtner, Pflanzanfänger und Pflanzen-Serienmörder aufgepasst! Es wird Zeit, dass wir aufhören, unsere Pflanzen zu ertränken oder vertrocknen zu lassen. Der Pflanzensensor von helloplant schafft Abhilfe. eGarden hat es schon ausprobiert ...

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helloplant Pflanzensensor

Schlank und modern – der helloplant Pflanzensensor macht in jedem Topf eine gute Figur.

Egal ob Zimmerpflanzen, Balkonpflanzen oder der eigene Garten – Grün ist in! Und immer noch trauen sich viel zu wenige, eine Pflanze zu „adoptieren”. Dabei gibt es so viele Arten, die das Haus verschönern und dafür nur wenig Pflege brauchen. Und nein, es geht nicht nur um Kakteen. Keinen grünen Daumen? Egal! Es gibt mittlerweile genug Gadgets und Apps, die das Sterben von Topfpflanzen verhindern sollen. Und auch alle, die einen grünen Daumen haben profitieren von den praktischen Helfern. Wer wünscht sich nicht, dass die Pflanze sich meldet, wenn sie etwas braucht? Der Pflanzensensor von helloplant benachrichtigt Sie, wenn Ihr Liebling Durst hat, ihm zu warm ist oder etwas mehr Sonne braucht.
helloplant Pflanzensensor Handy

Sensor, Smartphone und kurze Bedienungsanleitung – mehr braucht man nicht.

Das kann der helloplant Pflanzensensor

Sie stecken den Sensor einfach in die Erde und schon kann es losgehen. Per Bluetooth verbindet er sich mit dem Smartphone und per helloplant-App (für iOS und Android) erhalten Sie die Umgebungsdaten Ihrer Pflanze. Er misst die Feuchtigkeit der Erde, die Außentemperatur und das Licht. Was das Gerät von helloplant so besonders macht? Anders als viele Pflanzensensoren, die es bisher gibt, versendet die helloplant-App Push-Nachrichten, wenn Ihre Pflanze etwas braucht. So müssen Sie nicht extra nachsehen ob es Oskar, Beerta (oder wie auch immer Sie sie nennen möchten) gut geht.

Dank Alexa: Mit der Pflanze sprechen

Mit einem zusätzlichen WLAN-Hub können Sie die Daten auch unterwegs abrufen, den Sensor dank API auch in ihr smart-home-System hinzufügen und den dazugehörigen Alexa Skill nutzen, um mit ihren Pflanzen zu sprechen.

Per App personalisieren

Über die App geben Sie Ihrer Pflanze einen Namen, machen ein Foto und geben ihr einen Charakter. Wählen Sie aus der Pflanzen-Bibliothek der Anwendung die Pflanze aus, die Ihrer entspricht, damit die nötigen Werte für den Wasser-, Licht- und Temperaturbedarf eingestellt werden. Optional können Sie die Werte auch selbst einstellen. Stellen Sie beispielsweise ein, dass die Feuchtigkeit im Boden 60 Prozent betragen soll, benachrichtigt die App Sie, sobald der Wert darunter sinkt.

Der helloplant Pflanzensensor im Test

Der Pflanzensensor befindet sich im Moment noch in der Entwicklung, weswegen wir eine vorläufige Version testeten. Aber die funktionierte schon sehr gut. Auch die App lief zuverlässig. Die Bluetooth-Verbindung war innerhalb weniger Sekunden aufgebaut und schon hat der Sensor darauf hingewiesen, dass meine Pflanze Wasser braucht (der Sensor war noch nicht im Topf). Kaum habe ich den Sensor in die Erde gesteckt, hat er erkannt, dass die Erde doch feucht genug ist. Auch die Push-Nachrichten erhält man in der Testversion bereits – meiner Meinung nach jedoch etwas spät und selten. Befindet der Sensor sich nicht im Topf und misst eine Feuchtigkeit von nur 3 Prozent, erhalte ich nur alle paar Stunden einen Hinweis auf eine durstige Pflanze per Push-Nachricht. 3 Prozent sind immerhin sehr wenig, da darf mich das Telefon gern öfter nerven.
helloplant Pflanzensensor Push

„Fütter mich!“ – hat die Pflanze durst, gibt es alle paar Stunden eine Push-Nachricht.

„Hallo! Ich bin deine Pflanze und ich will gefüttert werden!“

Da es sich bei der App nur um eine Test-Version handelt, konnte ich leider noch nicht alles testen. Der Sensor misst zwar schon alle Daten (also Feuchtigkeit, Licht und Temperatur), einstellen kann ich bisher aber nur den Bedarfswert für die Feuchtigkeit der Erde. Das heißt, es gibt auch noch keine Warnungen und Push-Nachrichten, wenn meine Pflanze zu wenig Licht abbekommt oder es zu heiß wird. Aber wenn die Messungen da genauso gut funktionieren wie beim Wasserstand, bin ich guter Dinge. Auch die Pflanzen-Bibliothek konnte ich noch nicht ausprobieren. Bei den nötigen Einstellungen für meine Pflanze musste ich als Topfpflanzen-Anfänger also mehr oder weniger raten.
helloplant Pflanzensensor App

Trocken, feucht oder nass – so beschreibt der Sensor von helloplant die Erde in der er steckt.

helloplant Pflanzensensor Batterie

Die Batterie soll den helloplant Pflanzensensor knapp ein Jahr am Leben halten.

Batteriebetrieben und wasserdicht

Betrieben wird der Sensor von einer Knopfzelle (CR2032). Diese soll trotz Dauerbetrieb knapp ein Jahr halten. Ist das Jahr rum, nimmt man den weißen Deckel oben ab und tauscht die Batterie aus. Batteriebetrieben ist sicherlich die einfachste Variante, aber vielleicht entwickeln die Hersteller für die Zukunft noch ein akku- oder solarbetriebenes Modell? So oder so ist der helloplant Pflanzensensor jetzt schon sehr vielversprechend. Er hat ein schlichtes Design, das so ziemlich in jeden Topf oder Blumenkasten passt und in vielen Farben erhältlich ist. Zudem funktioniert er schon jetzt einwandfrei. Das Gehäuse ist wetterfest und wasserdicht, somit eignet sich der Pflanzensensor für Topfpflanzen im Innenbereich und für den Garten.

Auf Kickstarter erhältlich

helloplant Pflanzensensor Kickstarter Video abspielen

Mit dem Slogan „keep your plants alive“ spricht helloplant vor allem Pflanzen-Serienmörder an, deren Pflanzen entweder vertrocknen oder ertrinken. Der neue Pflanzensensor soll Abhilfe schaffen.

Der helloplant Pflanzensensor ist voraussichtlich ab März 2018 für 35 Euro erhältlich. Seit Anfang August läuft auf Kickstarter die Crowdfunding-Kampagne in der man das Gerät schon bestellen kann, indem man das Unternehmen mit 19 Euro unterstützt. Ein guter Preis, wenn man den Pflanzensensor mit seinen Konkurrenten, dem Parrot Pot und dem Gardena Smart Sensor, vergleicht. Die Kampagne scheint bisher sehr gut zu laufen. Schon in den ersten vier Tagen haben die Unterstützer fast die Hälfte des Finanzierungsziels erreicht. Knapp einen Monat geht die Kampagne noch. Wer zuschlagen möchte, sollte die Gelegenheit nutzen, um den helloplant Pflanzensensor günstiger zu erhalten.

Bewässerungssysteme

Sabine Stanek

von

Mein grüner Daumen ist nicht angeboren, doch zum Glück gibt es smarte Pflanzen-Gadgets! Über die berichte ich auf eGarden – für alle, denen es so geht wie mir.