Schach auf der Wiese

Die schönsten Gartenblumen - Teil 9: Die Schachbrettblume

Die Schachbrettblume fällt durch ihre ungewöhnlich gemusterten Blüten auf, die an ein Schachbrettmuster erinnern. Die 1993 zur Blume des Jahres gewählte Zierpflanze zählt auch deshalb zu den schönsten Gartenblumen.

Datum:
Schachbrettblume rot

Mit ihren schicken Blüten ist die Schachbrettblume ein Hingucker in jedem Garten.

Im 9. Teil der Serie „Die schönsten Gartenblumen“. stellen wir die Schachbrettblume vor. Die Schachbrettblume, auch Schachblume oder Kiebitzei genannt, gehört zur Familie der Liliengewächse. Es wird vermutet, dass die Pflanze erst im 16. Jahrhundert in Mitteleuropa eingeführt wurde. Sie wurde 1993 zur Blume des Jahres gewählt und wächst bis zu 30 Zentimeter hoch. Die Schachbrettblume blüht von April bis Mai. Die Blüten, bestehend aus sechs gleichen, ungefähr vier Zentimeter großen Blütenblättern, hängen dabei mit der Öffnung nach unten. Ihren Namen hat die Blume durch ihre schachbrettartige Musterung, die purpurrot-weiß oder grünlich-weiß ausfallen kann. Es gibt übrigens auch eine ganz weiße Variante der Schachbrettblume. Selbst da ist das Schachmuster noch zu erkennen. Den weiteren Namen Kiebitzei trägt die Pflanze übrigens wegen der Tupfer auf den Kiebitzeiern, die ähnlich aussehen. In der Blüte versteckt befinden sich die sechs Staubblätter. In Deutschland gehört das Kiebitzei zu de geschützten Blumen. Wilde Exemplare dürfen nicht gepflückt werden. Die Knollen sind im Herbst im Fachhandel erhältlich. Anmerkung: Die Schachbrettblume ist giftig – vor allem die Zwiebel. Für den Familien-Garten, in dem auch kleine Kinder spielen, ist die Pflanze deshalb nur bedingt zu empfehlen.
Schachbrettblume weiss

Die Schachbrettblume gibt es auch in weiß. Auch hier ist das Schachmuster auf der Blüte zu erkennen.

So fühlt sich die Schachbrettblume am wohlsten

Die Schachbrettblume braucht das ganze Jahr einen nährstoffreichen und feuchten Boden. Dann schadet auch ein sonniger Platz nicht. Die Knollen der Schachblume werden übrigens im Herbst gepflanzt.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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