Superlative im Pflanzenreich

Blauer Eisenhut und Co.: Die giftigsten Pflanzen

Viele Gewächse sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch sehr giftig. Welche am gefährlichsten ist, ist schwer zu sagen, doch in unserer Serie „Superlative im Pflanzenreich” geben wir eine Übersicht über die giftigsten Pflanzen der Welt.

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Blauer Eisenhut

Die giftigsten Pflanzen auf europäischem Boden: Blauer Eisenhut ist ganz vorne mit dabei.

Wussten Sie, dass es auch in deutschen Gärten eine Vielzahl an hochgradig giftigen Gewächsen gibt? Der wahrscheinlich toxischste Vertreter ist der sogenannte Blaue Eisenhut (ab 1,74 pro 100 Samen bei Amazon). Bereits beim Halten der Wurzelknolle kann es zu einer Vergiftung kommen. Ein noch größeres Gesundheitsrisiko besteht beim Verzehr der Pflanze. Dieses äußert sich in der Regel in Form von Übelkeit, Durchfall, in ganz schlimmen Einzelfällen auch in einer Taubheit der Arme und Beine oder in einem Herzstillstand. Nichtsdestotrotz pflanzen viele Gärtner die Gewächse in ihren Garten. Die giftigsten Pflanzen haben wir für Sie zusammengefasst.
Tollkirsche

Bei der Schwarzen Tollkirsche reichen die Vergiftungserscheinungen von Mundtrockenheit und Pupillenerweiterung über Sehstörungen und Herzrasen bis hin zu Halluzinationen.

Weitere toxisch bis tödliche Gewächse

Das Problem bei Giftpflanzen ist, dass es meist kein bekanntes Gegengift gibt und ihre Schönheit oft darüber hinweg täuscht, dass von ihnen eine zum Teil tödliche Gefahr ausgeht. Beim Wunderbaum (ab 1,99 Euro pro 10 Samen bei Amazon) sorgt beispielsweise ein Protein dafür, dass die roten Blutkörperchen verklumpen. Das dafür verantwortliche Ricin ist sogar so gefährlich, dass es hierzulande im Kriegswaffenkontrollgesetz aufgeführt ist. Übrigens: Im Rizinusöl ist das Gift nicht enthalten.
Weitere Risikopflanzen sind Oleander (ab 7,90 Euro pro Pflanze bei Amazon), Tollkirsche (ab 1,79 Euro pro 50 Samen bei Amazon), Christophskraut oder auch der Wasserschierling, deren Schönheit Sie besser nur aus der Ferne bewundern.
Jan-Christoph Öhlenschläger

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Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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