Achtung, Allergiegefahr!

Vorsicht vor Ambrosia im eigenen Garten

Ambrosien gelten mit Ihren gefährlichen Pollen als der Allergiker-Schreck schlechthin. Tritt Ambrosia in Ihrem Garten auf, sollten Sie das Unkraut möglichst schnell beseitigen, um das Gesundheitsrisiko einzudämmen und eine Verbreitung zu verhindern.

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Ambrosiapflanze

Auf den ersten Blick mag Ambrosia harmlos aussehen, doch die aggressiven Pollen können beim Menschen Allergien auslösen.

Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika, doch hat sich inzwischen auch hierzulande weit verbreitet und findet in deutschen Gärten ideale Bedingungen vor: Ambrosia. Die Pflanze enthält hochallergene Bestandteile, die unter anderem schwere Heuschnupfensymptome auslösen. Ab Juli beginnt die Blütezeit des Gewächses, das auch unter den Namen Traubenkraut oder Beifuß-Ambrosie bekannt ist und bis in den Oktober hinein blüht.

Wie kommt Ambrosia in den Garten?

Blühende Pflanzen setzen allergene Pollen frei, von denen eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefahr ausgeht. Eine einzige Pflanze kann bis zu eine Milliarde Pollen produzieren. Eine der Hauptursachen für die Verbreitung ist Vogelfutter. Achten Sie beim Kauf am besten immer darauf, dass das Futter ambrosiafrei ist. Auch Saatgut sollte möglichst keine Blüten des Unkrauts enthalten, zumal Ambrosien den Ertrag von Obst und Gemüse deutlich schmälern können.

Hautkontakt unbedingt vermeiden

Das beifußblättrige Traubenkraut wächst am liebsten an sonnigen Plätzen. Wer Ambrosia in seinem Garten entdeckt, sollte das Kraut so schnell wie möglich entfernen. Dabei ist es wichtig, die Pflanze samt Wurzel auszureißen, um sicherzustellen, dass die Schädlinge sich nicht weiter verbreiten können. Tragen Sie beim Entfernen immer Augen- und Atemschutz sowie Handschuhe. Der Kontakt mit der Haut kann zu Irritationen oder auch zu einer Reizung der Atemwege führen.
Entsorgen Sie die entfernten Ambrosien niemals auf dem Kompost, sondern in der Restmülltonne. Sollten Sie ein größeres Aufkommen feststellen, wenden Sie sich schnellstmöglich an die nächste Meldestelle. Eine Übersicht aller Institute und verantwortlichen Behörden finden Sie hier.
Jan-Christoph Öhlenschläger

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Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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