Nervige Blutsauger

Wie Sie sich gegen Mücken schützen

Wenn das lästige Summen am Ohr auftaucht, verwandeln sich auch die gutmütigsten Menschen in rasende Wüteriche. Mücken können einem den letzten Nerv rauben. eGarden verrät Ihnen, wie Sie sich gegen Mücken schützen.

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Wie Sie sich gegen Mücken schützen

So weit sollte es nicht kommen. Hier erfahren Sie, wie Sie sich gegen Mücken schützen.

Worauf Mücken reagieren, ist bisher noch immer nicht restlos geklärt. Mit dem Geruch der Menschen hat es zu tun, soviel steht fest. Es ist die Mischung aus Ammoniak und verschiedenen Fettsäuren. Auch das Kohlendioxid, das Menschen ausatmen, soll Mücken anziehen. Sportler sind deswegen besonders gefährdet. Doch wie kann man sich denn nun gegen Mücken schützen? eGarden sagt Ihnen, was funktioniert und was nicht.

Schluss mit den Mythen

Um es vorweg zu sagen: Einen universellen Schutz gibt es nicht. Was hilft und was nicht, hängt von jedem einzelnen Menschen ab. Seit einiger Zeit müssen Hersteller nachweisen, dass ihre Mittel auch wirklich gegen Mücken helfen. Deshalb dürfen Duftkerzen mit Zitronengeruch auch nicht mehr mit einer Schutzwirkung werben. Es ist nämlich nicht nachgewiesen, dass der Geruch von Zitrone Mücken wirklich fernhält. Immerhin ist Zitronenduft nicht störend. Möchten Sie also auf das Hausmittel nicht verzichten, können Sie es auch weiterhin nutzen. Nur mit einem Erfolg sollten Sie nicht rechnen.
Ein anderer Mythos ist, dass Mücken von Licht angezogen werden. Dies stimmt nicht. Mücken finden den Weg in unsere Wohnungen nicht wegen dem Licht, sondern wegen dem komprimierten Geruch, der aus den Wohnungen strömt. Es ist also egal, ob Sie das Licht im Zimmer anlassen oder ausmachen. Mücken finden so oder so den Weg durchs offene Fenster. Allerdings werden Mücken vom Licht irritiert. Was dazu führt, dass sie sich in eine Ecke setzen und warten, bis es dunkel wird. Später surren sie dann ums Ohr, während Sie versuchen einzuschlafen.
Wie Sie sich gegen Mücken schützen

Das Mittel Diethyltoluamid – kurz DEET – hilft gegen Mücken, ist aber nicht unumstritten.

Was wirklich hilft

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es also nicht. Wenn Sie aber so sicher wie möglich gehen wollen, tragen Sie lange und weite Kleidung. Liegt der Stoff zu eng am Körper, stechen die kleinen Biester auch gerne mal durch diese Schutzhülle. Auch Fliegengitter haben sich bewährt. So können Sie im Schlafzimmer bei offenem Fenster schlafen und müssen keine Blutsauger fürchten. Auch regelmäßiges Duschen hält die kleinen Vampire fern, da Mücken sich am Geruch (und damit dem Schweiß) eines Menschen orientieren. Sind die Fettsäuren auf der Haut nicht vorhanden, bleiben auch Mücken fern.
Das einzige Mittel, welches nachweislich gegen Mücken hilft, ist Diethyltoluamid, auch DEET abgekürzt. Es verbreitet einen Geruch, den Mücken als unangenehm empfinden. Mittlerweile gibt es genügend Sprays und Öle, in denen DEET enthalten ist. Doch seien Sie großzügig. Vergessen Sie eine Stelle, werden sich Mücken eben darauf stürzen. Am besten schützt wohl eine Kombination aus Kleidung und einer Creme. Sollte es zu warm für lange Kleidung sein, müssen Sie einfach hoffen, „sauberer“ zu riechen als ihre Mitmenschen.
Übrigens: Sollte es zu spät sein und Sie sind schon gestochen worden, helfen ein warmer Löffel gegen den Juckreiz und anschließend ein Eiswürfel gegen die Schwellung. Der Juckreiz entsteht nämlich nicht durch den Stich selbst, sondern durch ein Protein, welches die Mücke gegen die Blutgerinnung injiziert. Hitze über 45 Grad zerstört dieses Protein. Doch achten Sie darauf, sich nicht zu verbrennen. In unserer Bildergalerie finden Sie weitere Tipps, wie Sie sich die lästigen Plagegeister vom Hals halten.

Galerie: Das schützt vor Mücken

Mückenschutz

Alexander Scherb

von

Mit Schrebergarten aufgewachsen, wurde mir die Natur in die Wiege gelegt. Von Ahorn bis Zypressen gilt mein Interesse allem was blüht.

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