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Wichtige Wahl: Welcher ist der richtige Hausbaum für Sie?

Besitzen Sie schon einen Hausbaum? Hausbäume haben eine lange Tradition. Früher standen sie auf jedem Hof und waren Sinnbild für Schutz und Geborgenheit. eGarden erklärt, welcher der richtige Hausbaum für Ihren Garten ist.

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Der richtige Hausbaum

Der Klassiker: ein Hausbaum prägt das Bild des Gartens und sorgt für Struktur.

Früher waren die Grundstücke meist noch größer und somit gab es auch größere Hausbäume. Damals hatten Hausbäume hauptsächlich auch andere Aufgaben. So dienten sie nicht nur als Luftbefeuchter und Schattenspender. Sie galten auch als Holzspender für schlechte Zeiten. Vor allem aber hatten und haben Hausbäume auch heute noch eine symbolische Bedeutung. Sie gelten zum Beispiel als Symbol der Urkraft des Lebens oder als Schutzpatron für die Menschen. Eichen etwa gelten als Sinnbild für Standfestigkeit, Stärke und Wahrheit. Und Linden stehen für Güte und Gastfreundschaft. Oft werden Hausbäume zu einem besonderen Anlass gepflanzt, etwa zur Geburt eines Kindes oder zur Hochzeit. Der richtige Hausbaum prägt das Gartenbild und sorgt für Struktur. Heutzutage sind die Grundstücke meist kleiner. Deshalb sollte die Auswahl des richtigen Hausbaums gut überlegt und geplant werden. eGarden gibt hilfreiche Tipps.

Die richtige Auswahl und der optimale Standort

Baumauswahl: Auch wenn Sie Eichen besonders mögen, für einen kleinen Garten wäre das die falsche Wahl für einen Hausbaum. Anfangs lassen sich große Bäume noch einigermaßen händeln. Später wachsen Ihnen solche Riesen allerdings buchstäblich über den Kopf. Und auch der geplante regelmäßige Rückschnitt macht bei so großen Bäumen keinen Sinn. Das stört nicht nur das natürliche Wachstum des Baums sondern macht auch eine Menge Arbeit. Suchen Sie sich also am besten einen passenden Baum für Ihre Gartengröße aus. Besonders geeignet für kleinere Gärten sind zum Beispiel Bäume in Säulenform, etwa Zierkirschen, Ebereschen, Hainbuchen oder Weißdorn. Diese Bäume haben auch den Vorteil, dass die Baumkronen nicht so breit wachsen wie etwa Kugel-Robinien oder der Kugel-Ahorn. So gelangt immer noch genug Sonne in den Garten. Ebenfalls geeignet und auch sehr beliebt sind kleinkronige Obsthochbäume, etwa Pflaumen- oder Apfelbäume. Tipp: Wenn Sie Schwierigkeiten beim Finden des optimalen Hausbaums haben, holen Sie sich am besten bei einer Gärtnerei oder einer Baumschule professionellen Rat.
Standort: Damit der zukünftige Hausbaum später auch richtig zur Geltung kommt und seiner Bedeutung gerecht wird, sollte er einen prominenten Platz bekommen. Zierbäume sehen im Vorgarten besonders gut aus und Obstbäume werden am besten im hinteren Gartenteil platziert. Dort kann man zum Beispiel auch eine gemütliche und schattige Sitzecke unterm Baum einrichten. Bedenken sollten Sie, dass der Baum Ihnen später, wenn er größer wird, nicht die Sonne nimmt.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Da ein Baum einige Jahre braucht um eine bestimmte Größe zu erreichen, sollten Sie nicht zu kleine Bäume kaufen. Der Stamm sollte in einem Meter Höhe schon einen Umfang von 13 bis 14 Zentimeter aufweisen. Auch sollte der Baum gerade sein und über eine gleichmäßig gewachsene Krone und gut verteilte Äste am Stamm verfügen. Achten Sie auch darauf, dass Äste und Rinde nicht beschädigt sind.
Einen Baum pflanzen

Gerade in der Anfangszeit braucht Ihr frisch gepflanzter Hausbaum regelmäßig Wasser.

Im Herbst pflanzen

Bringen Sie Ihren Hausbaum am besten im Herbst in den Gartenboden. Da ist der Erde noch warm genug und große Trockenperioden sind nicht mehr zu befürchten. Damit das Wurzelwerk genug Platz zum wachsen hat und nicht eingezwängt wird, sollte der Aushub mindestens doppelt so breit und tief wie der Wurzelballen sein. Gerade am Anfang eignet sich Kompost um die Bodenqualität zu verbessern. Als Wuchshilfe kann ein Holzpfahl dienen, an den der Baum gebunden wird.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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