Wurzelbehandlung

Baumstümpfe entfernen – die besten Methoden

Baumstümpfe entfernen ist eine ziemlich mühsame Arbeit. eGarden zeigt auf, mit welchen Methoden Sie im Garten am besten die Baumwurzel ziehen.

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Baumstümpfe entfernen

Achtung Stolperfalle: Baumstümpfe entfernen Sie mit unterschiedlichen Methoden.

Sie planen, einen Baumstumpf zu entfernen? Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie einen Baumstumpf samt Baumwurzel in Ihrem Garten auf Dauer verschwinden lassen: a) Sie buddeln den Baumstumpf per Hand aus, b) Sie wenden den Öko-Trick an, c) Sie entfernen den Baumstumpf maschinell oder d) Sie führen den Baumstumpf einer neuen Nutzung zu. Egal, wie Sie den Baumstumpf entfernen, die Arbeit ist schweißtreibend. Wem das alles zu viel ist, der fragt bei einer Firma an, die den Baumstamm im Handumdrehen professionell entfernt. Lesen Sie hier, wie Sie einen Baum im Garten selbst fällen.

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Baumstumpf und Baumwurzel ausgraben

Ein echter Hobbygärtner gräbt den Baumstumpf selbst aus. Das ist schweißtreibend und ersetzt den Besuch im Fitnessstudio. Um einen Baumstumpf auszugraben, benötigen Sie einen Spaten, eine Schaufel, eine Säge und los geht´s. Legen Sie den Baumstumpf mit Ihrem Grabgerät nach und nach frei. Größere Baumwurzelstränge durchtrennen Sie anschließend mit der Handsäge oder Motorsäge. Die Ausbuddel-Methode ist nur für kleine, flach wurzelnde Bäume mit einem maximalen Stammdurchmesser von 30 Zentimetern zu empfehlen. Alte Fichten, Zypressen oder Thujen haben zu tiefe Wurzeln.

Baumstümpfe entfernen mit der Öko-Methode

Wem das Ausgraben zu mühsam ist, der setzt auf Mutter Natur. Bei der Öko-Methode verrottet der Baumstumpf nebst Wurzel. Dieser Prozess dauert natürlich seine Zeit. Sägen sie den Baumstumpf wenn möglich bodennah ab. Je nach Größe braucht ein Baumstumpf sieben bis zehn Jahre, bis er verrottet. Sie beschleunigen den Prozess um etwa zwei Jahre pro 25 Zentimeter Stammdurchmesser, wenn Sie den Baumstumpf auf der oberen Schnittfläche mit der Kettensäge schachbrettmusterartig aufsägen. Alternativ bohren Sie mit einem Bohrer von oben und seitlich Löcher in den Baumstumpf. Anschließend geben Sie halb verrottete Komposterde aus Ihrem Garten auf den Baumstumpf und machen aus Ihrem Baumstumpf einen Komposthaufen. Ein Kompostbeschleuniger fördert die Zersetzung. Je nach Größe zersetzt sich der Baumstamm innerhalb von drei Jahren. Wer in Stimmung ist, hilft zweimal jährlich mit der Axt nach.

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Baumstümpfe entfernen mit der Stubbenfräse

Nach dem Baumfällen bleiben der Baumstamm und der Wurzelstock übrig. Kleine Baumstümpfe graben Sie womöglich noch aus, bei großen Bäumen wie Fichten oder Tannen brauchen Sie schweres Gerät. Eine Stubbenfräse (auch Bodenfräse) ist in diesem Fall das Mittel der Wahl. Stubbenfräsen mieten Sie sich im Fachhandel. Tragen Sie beim Fräsen bitte unbedingt Schutzkleidung.

Was mache ich sonst noch mit einem Baumstumpf im Garten?

Sie haben keine Lust, Ihren Baumstumpf auszubuddeln. Dann integrieren Sie den Baumstumpf doch einfach als gestalterisches Element in Ihren Garten. Wer Kinder hat, verwandelt den Baumstumpf in ein Tischchen. Ein Baumstumpf eignet sich auch prima als Ständer für Ihre Topf- und Kübelpflanzen. Auch ein Blumenbeet auf dem Baumstumpf sieht dekorativ aus. Dieser Trend hat sogar einen Namen: „tree-stump-planter“. Ein Baumstumpf ist außerdem ein gut geeignetes Plätzchen für ein Vogelbad oder ein Futterhäuschen.
Silke Orth

von

Das Paradies kann warten – ich bin im Garten.