Ist mein Brennholz trocken genug?

Holzfeuchtemessgerät: Brennenstuhl Feuchtigkeits-Detector MD

Feuchtes Brennholz zu trocknen, ist das eine. Zu wissen, wann das Holz trocken genug ist, das andere. Hierbei hilft ein Holzfeuchtemessgerät.

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Brennenstuhl Feuchtigkeits-Detector MD

Brennenstuhl Feuchtigkeits-Detector MD.

Üblicherweise hat frisch geschlagenes Holz einen Feuchteanteil von über 50 Prozent. Nach mehreren Monaten Lagerung sinkt die Feuchtigkeit auf 25 bis 30 Prozent, je nach Lagerung und Holzart.
Das Verbrennen von Holz mit einer Feuchte von mehr als 25 Prozent ist laut Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz verboten. Da die Emissionswerte drastisch ansteigen („Kaminstinker“), aber auch die Ofeneffizienz erheblich sinkt. Stiftung Warentest hatte 2015 eigens Kaminholz getestet und kam auf überraschend hohe Werte. Der Testbericht ist absolut lesenswert!
15 bis 20 Prozent Restfeuchte sind für eine Verbrennung Idealwerte, unter 12 Prozent wird das Holz kaum kommen, da es ab diesem Wert Feuchtigkeit aus der Umgebung in die Zellen wieder aufnimmt.
Insofern ist beim Kauf von Brennholz naturgemäß darauf zu achten, dass man verbindliche Feuchtewertaussagen vom Fachhändler bekommt. Wenn man das Brennholz selbst schlägt, muss man das Holz lange trocken lagern oder aber im Trockner auf den gewünschten Grad bringen. Ideale Unterstützung bietet ein Holzfeuchtemesser. Beispielhaft der Brennenstuhl Feuchtigkeits-Detektor.

Feuchtigkeitsmessung in der Praxis

Die Messung basiert auf einem einfachen Prinzip: Je feuchter das Holz, umso geringer ist der Stromwiderstand. Das lässt sich am Gerät anzeigen. Hierzu zieht man die Schutzkappe ab und führt beide Elektroden an mehreren Stellen in das Holz. Auf der Rückseite befinden sich Richtwerte, an denen man sich orientieren kann. Achten Sie unbedingt darauf, die Elektroden so tief es geht in das Holz hineinzuführen!
Das Messgerät deckt einen Bereich von 5 bis 50 Prozent Feuchteanteil im Holz ab. Theoretisch kann man es sogar für andere Materialien wie etwa Beton, Estrich, Ziegel oder Tapeten nutzen. Denn das Prinzip des sinkenden Stromwiderstands bei höheren Feuchteanteilen bleibt gleich. Obacht jedoch bei diesen Materialien. Die Messmöglichkeiten sind hierbei sehr eingeschränkt, daher sollte man auf Nummer sicher gehen und sich nach besseren Geräten umsehen bzw. sogleich auf sogenannte CM-Messverfahren zurückgreifen. Für Holzfeuchtemessungen reicht das oben genannte Gerät jedoch vollauf aus.
Um an schwer erreichbare Stellen zu kommen, muss man lediglich die Hold-Taste drücken, um dauerhafte Messwerte zu bekommen. Zusätzlich werden die Messwerte nicht nur optisch angezeigt, sondern auch mittels eines akustischen Signals übermittelt.

Fazit

Der Brennenstuhl Feuchtigkeits-Detector MD kostet lediglich 15 Euro und ist den Preis allemal wert. Nicht nur, um für selbst geschlagenes Holz Messwerte zu bekommen, sondern auch für gekauftes Brennholz, das laut Stiftung Warentest erhebliche Abweichungen von den erlaubten Werten aufzeigte.

Brennenstuhl Feuchtigkeits-Detector MD

Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

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