Sicherheit geht vor

So macht ein Gartentrampolin richtig Spaß

Von wegen gehüpft wie gesprungen! Wer sich ein Gartentrampolin in den Außenbereich stellt, sollte sowohl beim Kauf als auch beim Aufstellen einige Dinge beachten. eGarden gibt nützliche Tipps für ein sicheres Springvergnügen.

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Junge auf Gartentrampolin

Ein Gartentrampolin macht nicht nur Kinder froh, sondern hält auch Erwachsene fit.

Sie sind das wohl beliebteste Spielgerät im Garten, halten Jung und Alt gleichermaßen fit und sorgen obendrein für eine bessere Körperkoordination: Ein Gartentrampolin kann der ganzen Familie Spaß ohne Ende bereiten. Damit Sie sich beim Hüpfen und Springen nicht verletzen, müssen Sie bei der Auswahl und dem Aufbau bestimmte Qualitätsmerkmale berücksichtigen und Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Augen auf beim Trampolinkauf

Um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten, sollten Sie immer darauf achten, dass die Modelle über angesehene Sicherheits-Prüfsiegel verfügen. Ebenso sollten bei Gartentrampolinen ein gut und einfach verschließbares Sicherheitsnetz und idealerweise auch eine Abdeckplane zum Schutz der Sprungfedern im Lieferumfang enthalten sein. Andernfalls könnten die Federn nach starken Regenschauern Schaden nehmen und die Sicherheit gefährden.
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Das Gartentrampolin richtig aufbauen

Als Erstes sollten Sie sich vergewissern, dass auch wirklich alle benötigten Bauteile vorhanden sind. In der Regel finden Sie eine Auflistung aller Teile in der Bedienungsanleitung. Haben Sie den Lieferumfang auf Vollständigkeit überprüft, bauen Sie zunächst den Rahmen zusammen. Anschließend spannen Sie die Sprungmatte zusammen mit den Federn ein. Dabei verbinden Sie das offene Ende des Rahmens mit dem Sprungtuch, indem Sie die Federn jeweils in die dafür vorgesehenen Ösen einhängen. Um eine perfekte Spannung zu erreichen, benutzen Sie immer gegenüberliegende Sprungfedern.
Zu guter Letzt bringen Sie das Sicherheitsnetz sowie die Randabdeckung an, die die Federn abdeckt und das Verletzungsrisiko verringern soll. Besonderes Werkzeug ist für gewöhnlich nicht erforderlich oder bereits im Aufbau-Set enthalten. Tipp: Bauen Sie Ihr Trampolin am besten immer zu zweit auf. Damit das Turngerät auch möglichst stabil steht, wählen Sie auf jeden Fall einen ebenen Untergrund.

Weitere wichtige Tipps und Sicherheitshinweise

Immer wieder kommt es zu Unfällen beim Trampolinspringen, weil Eltern das Gefahrenpotenzial unterschätzen. Aufgrund der hohen Unfallzahlen der vergangenen Jahre ist es inzwischen gesetzlich vorgeschrieben, dass immer nur eine Person zur Zeit springt. Diese Regel gilt allerdings nur für Erwachsene. Bei Kindern macht die gesetzliche Vorgabe eine Ausnahme, sofern eine erwachsene Person das Hüpfen beaufsichtigt. Darüber hinaus ist eine regelmäßige Wartung notwendig. Hierzu zählen eine Netzkontrolle sowie eine Überprüfung der Sprungfedern – insbesondere wenn Sie das Trampolin längere Zeit nicht benutzt haben. Wenn das Sprunggerät merkwürdig quietscht, ist das häufig ein Anzeichen dafür, dass Sie das Sprungtuch oder die Federn austauschen müssen. Das Netz sollten Sie in etwa alle zwei Jahre auswechseln, spätestens sobald kleine Löcher entstehen. Steht Ihr Trampolin das ganze Jahr über bei Wind und Wetter draußen, müssen Sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit öfter erneuern.
Jan-Christoph Öhlenschläger

von

Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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