Für ein geschliffenes Ergebnis

Rasenmähermesser: Schärfen in fünf Schritten

Stumpfe Rasenmähermesser sorgen für unbefriedigende Mähergebnisse – Nachschärfen gehört deshalb zu den Pflichtaufgaben eines jeden ernsthaften Gartenfans. eGarden sagt Ihnen, wie es geht.

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Mann mit Rasenmäher

Zum Schärfen der Rasenmähermesser können Sie auch selbst Hand anlegen.

Wenn das Gras beim Mähen an der Schnittstelle ausfranst, liegt ein Problem vor: Das Rasenmähermesser ist stumpf und reißt das Gras ab, statt es sauber zu schneiden. Ausgefranste Halme trocknen leichter aus und sind anfällig für Krankheiten. Sobald Sie ein stumpfes Messer bei Ihrem Rasenmäher bemerken, sollten Sie es deshalb nachschärfen. Denn auch das richtige Mähen ist ein wichtiger Teil der Rasenpflege.

Schärfen oder schärfen lassen

Entweder Sie gehen damit zum nächstgelegenen Schlosser (professionelle Scherenschleifer erledigen die Arbeit schon ab 10 Euro) oder zu Ihrem Gartenfachmarkt – oder aber Sie schleifen das Messer selbst. Eventuelle Herstellergarantien auf das Messer gehen dabei verloren, bei Verschleißteilen werden diese allerdings ohnehin nur sehr eingeschränkt gewährt. Das Risiko bleibt für handwerklich nicht völlig ungeübte Gartenfreunde also gering.

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Rasenmähermesser schärfen: Das müssen Sie beachten

1. Sicherheit ist das A und O: Sorgen Sie dafür, dass der Mäher unter keinen Umständen starten kann. Bei Benzinrasenmähern den Zündkerzenstecker abziehen, bei Elektrorasenmähern das Kabel abnehmen, beim Akkuräsenmäher den Akku entfernen.
2. Bauen Sie den Messerbalken aus. Die Bedienungsanleitung hilft Ihnen dabei. Hilfreiches Werkzeug: ein Ringschlüssel (verhindert das Abrutschen und Schneiden an der Klinge), ein langer Imbusschlüssel, ein Zangenschlüssel für den schonenden Ausbau der großen Schrauben und ein Gummihammer. Wichtig bei Benzinmähern: Kippen Sie den Rasenmäher so, dass der Luftfilter der höchste Punkt ist. So kann kein Benzin aus dem Tank laufen.
Rasenmaeher mit wegspritzendem Gras

Auch ältere Modelle erzielen nach einer Schleifkur wieder gute Mähergebnisse.

3. Den ausgebauten Messerbalken fixieren Sie in einen Schraubstock. Die angeschrägte Fläche feilen Sie so lange ab, bis sie wieder gleichmäßig aussieht und Schrammen entfernt sind. Bei einem stark beanspruchten Rasenmähermesser sollten Sie dafür zu einer Werkstattfeile greifen (zum Beispiel bei Amazon für 20 Euro). Verzichten Sie auf die Arbeit mit einer Flex mit Fächerscheibe. Die Gefahr, versehentlich zu viel abzutragen, ist zu groß.
4. Schlagen Sie einen Nagel waagerecht in ein Holz und hängen Sie den Messerbalken zwischendurch und noch einmal am Ende des Vorgangs an seiner Mittenbohrung daran auf. So erkennen Sie, ob Sie auf einer Seite eventuell zu viel abgetragen haben. Wenn dies der Fall ist, bewegt sich die schwerere Seite nach unten. Korrigieren Sie entsprechend, bis der Messerbalken wieder austariert ist. Grund: Die ansonsten erzeugte Unwucht kann das zentrale Motorlager des Mähers beschädigen.
5. Bauen Sie den Messerbalken nach Anleitung wieder in den Rasenmäher ein.

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Wie oft Sie das Messer nachschärfen müssen, hängt von der Größe Ihrer Rasenfläche und der Häufigkeit ab, mit der Steine und Äste unter den Mäher geraten. Kontrollieren Sie das Messer am besten regelmäßig. Achten Sie auch auf die Höhe der Messer. Stellen Sie die Klingen zu tief ein, tragen Sie zu viel des Rasens ab und begünstigen damit das Wachstum von Unkraut und Moos. Am besten kürzen Sie den Rasen auf circa 4 Zentimeter. Dadurch müssen Sie zwar etwas häufiger mähen – wodurch Sie auch häufiger die Klingen schärfen müssen – allerdings verhindert der Schatten, den das Gras wirft, das Wachstum von Unkraut.

Rasenmäher

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