Billig ist nicht gleich günstig

Rasenmäher gebraucht kaufen: Darauf kommt es an!

Es muss nicht immer alles neu sein: Wer beim Rasenmäher aus zweiter Hand genauer hinschaut und auf bestimmte Dinge achtet, kann viel sparen. Wir sagen Ihnen, wann es sich wirklich lohnt, einen Rasenmäher gebraucht zu kaufen.

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Mann mit Rasenmäher

Augen auf beim Gebrauchtkauf: Einen Rasenmäher gebraucht zu kaufen, kann sich lohnen, wenn sich das Gerät in einem technisch einwandfreien Zustand befindet.

Ihr Rasenmäher streikt und eine Reparatur lohnt nicht mehr? Ein Neukauf für große Rasenflächen kann das Haushaltsbudgets ziemlich belasten! Bei kleineren Grünflächen mag noch ein Elektro-Rasenmäher für weniger als 100 Euro ausreichen, größere Rasenflächen erfordern jedoch ein benzinbetriebenes Gerät mit Verbrennungsmotor. Für das müssen Sie deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Alternative: einen Rasenmäher gebraucht kaufen. Attraktive Angebote für hochwertige Gartentechnik im guten, gebrauchten Zustand winken nicht nur im Internet, sondern meist auch beim Fachhändler um die Ecke.

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Wann lohnt sich der Gebrauchtkauf?

Wer sich dafür entscheidet, sich einen gebrauchten Rasenmäher zuzulegen, kann viel Geld sparen. Aber was bringt es einem, wenig Geld auszugeben, dafür aber eine Schrottlaube bekommt, die ihren Zweck nicht erfüllt? Schlecht gewartete Geräte weisen außerdem oft Mängel auf, deren Instandsetzung weitere Kosten mit sich bringen und das vermeintliche Schnäppchen schnell zu einer versteckten Kostenfalle machen. Zu den häufigsten Verschleißerscheinungen zählen neben Rostflecken stumpfe Rasenmähermesser – das Nachschärfen können Sie selbst erledigen. Ein neues Messer kostet zwischen 15 und 40 Euro. Mängel wie defekte Zündkerzen oder ein gerissener Keilriemen sind mit Materialkosten zwischen 5 und 10 Euro behoben, wenn Sie etwas Reparaturgeschick besitzen.
Rost am Rasenmäher

Vorsicht bei Rost: Schlecht gepflegte Geräte von Privatanbietern entpuppen sich trotz eines günstigen Preises häufig als versteckte Kostenfallen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Fehlkäufe vermeiden

Am sichersten fahren Sie mit einem gebrauchten Rasenmäher vom Fachhändler. Auch viele Baumärkte und Gartencenter verkaufen Ausstellungsstücke oder gebrauchte Geräte zum Teil bis zu 50 Prozent günstiger. Die Maschinen sind in der Regel fachmännisch geprüft, befinden sich in einem technisch einwandfreien Zustand und Sie erhalten einen Kaufvertrag, der eine Gewährleistung von 12 bis 24 Monaten enthält. Achtung: Wenn Sie einen Mangel erst nach 6 Monaten bemerken, müssen Sie dem Gesetz nach beweisen, dass dieser bereits bei der Übergabe vorgelegen hat!
Kleiner Tipp: Lassen Sie den Rasenmäher vor dem Kauf immer einmal laufen. Springt er ohne Probleme an, ist das schon mal ein gutes Zeichen. Bei Klingel- oder Klopfgeräuschen sollten Sie im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen. Auch Kolbenringe verschleißen sehr gerne und hinterlassen ein charakteristisches Geräusch. Ebenso sollten Sie das Öl kontrollieren. Bei gut gewarteten Rasenmähern ist das Öl bernsteinfarben. Ist es hingegen schwarz und zäh, können Sie davon ausgehen, dass der Vorbesitzer keinen großen Wert auf die Pflege seines Rasenmähers gelegt hat.
Jan-Christoph Öhlenschläger

von

Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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